Nele Hirsch
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    --- title: Einheit 3 - Transfer tags: Selbstermächtigung --- ==Einstiegsvideo== ## Fallbeispiele: "Das bringt mir so nichts ..." In der vorherigen Lerneinheit haben Herr Meier, Frau Müller, Herr Schmidt und Herr Schneider mit Internetrecherchen zu ihren Herausforderungen begonnen. Aber was zunächst sehr vielversprechend aussah, sorgt schon kurze Zeit später für Ernüchterung. ### A. Herr Meier Herr Meier hatte sich über die vielen gut gemachten Youtube-Tutorials zu Moodle gefreut. Als er sich nun aber an der Anwendung versucht, stellt er fest: Das System an seiner Schule sieht völlig anders aus. Ist das überhaupt auch Moodle oder hat er sich da vertan? ### B. Frau Müller Frau Müller hatte einen Selbstlernkurs zu offenen Webtools gefunden. Besonders toll findet sie ein Tool namens Twine, mit dem sich interaktive Geschichten erstellen lassen. Sie überlegt sich, ob sie mit ihrer Klasse damit vielleicht zum Thema Märchen arbeiten kann. Doch als sie es selbst ausprobiert, funktioniert das Tool bei ihr überhaupt nicht. ### C. Herr Schmidt Herr Schmidt will zum ersten Treffen seiner Projektgruppe einen Link zu dem von ihm eingerichteten Etherpad mitbringen. Jetzt am Vorabend will er dazu noch ein bißchen an einer vorstrukturierenden Gliederung arbeiten. Doch als er den Link öffnen will, steht da: '500 internal server error'. Was ist denn das? ### D. Frau Schneider Frau Schneider konnte inzwischen einige ihrer Nervereien verstehen und lösen. Oft lag es nur an Kleinigkeiten, dass sie eine Einstellung anders vornehmen musste. Zum Teil ist es ihr aber nicht möglich, die gefundenen Suchergebnisse anzuwenden. Wenn sie manche Anleitung durchliest, dann versteht sie genauso nur Bahnhof wie zuvor am Telefon. ### Und Du? Vielleicht hast Du ähnliche Situationen wie die Kolleg\*innen auch schon erlebt. Eigentlich hast Du einen guten Plan oder eine Idee, aber dann funktioniert doch wieder irgend etwas nicht. Auch wenn das manches Mal zum verrückt werden ist, musst Du den Kopf nicht in den Sand stecken. Hier kommen ein paar Anregungen, wie der Transfer von gefundenen Lösungen besser klappt. ## So kannst Du vorgehen Für den Transfer von gefundenenen Lösungen gibt es kein Patentrezept, was immer passt. Aber es gibt Handlungsroutinen, die sich erlernen und dann je nach Situation auswählen und anwenden lassen. ### 0. Verstehen Verstehen ist eigentlich noch keine Handlungsroutine, sondern eine Grundlage, die alles andere einfacher macht. In unserem Zusammenhang meint Verstehen, dass Du über ein technisches Basiswissen verfügst, mit dem Du Informationen für Dich einordnen kannst. Ob Du über technisches Basiswissen verfügst, kannst Du leicht überprüfen. Nehmen wir an, dass Dir eine Kollegin diese Frage stellt: > Findest Du die Serverkapazitäten für unser Big Blue Button an der Schule eigentlich ausreichend oder würdest Du mich dabei unterstützen, den Provider zu wechseln? Wenn Du die Frage verstehst, kannst Du die folgenden Definitionen überspringen. Wenn nicht, dann lies sie Dir in Ruhe durch und überprüfe danach Dein Verständnis: ==gestaltet als H5P-Akkordion oder Image Hotspot== :::spoiler Was ist ein Browser? Ein Browser ist ein Programm, mit dem sich Internetseiten öffnen und darstellen lassen. Jeder Browser verfügt dazu über eine Adressleiste, in der Links oder auch direkt Suchbegriffe eingegeben werden können. Geöffnet wird der Inhalt in sogenannten Tabs. In der Regel können mehrere Tabs gleichzeitig geöffnet werden. In den Einstellungen eines Browsers ist unter anderem festgelegt, welche Suchmaschine standardmäßig zum Einsatz kommt. Zudem können unterschiedliche Berechtigungen erteilt werden und Schutz vor Aktivitätenverfolgung installiert werden. ::: :::spoiler Was ist ein Server? Als Server wird heute meist die Infrastruktur bezeichnet, auf der Online-Inhalte gespeichert sind. Wer also eine eigene Website im Internet veröffentlichen will, benötigt einen Server, auf dem die Inhalte der Website „hochgeladen” und dann gespeichert werden. Einen Server kann man selbst betreiben. Alternativ lässt sich über Hosting-Anbieter (Provider) ein Server mieten. Im schulischen Kontext ist bei Servern vor allem der Standort von Interesse. Denn wenn wir ein Tool nutzen, dessen Server in den USA oder in Rußland steht, dann sind die von uns oder unseren Schülerinnen und Schülern eingegebenen Daten dort gespeichert. Ein Server kann unterschiedlich leistungsfähig sein. Wenn mehrere Personen gleichzeitig auf einen Server mit nur geringen Kapazitäten zugreifen wollen, dann erscheint eine Fehlermeldung. ::: :::spoiler Was ist ein Cache? Ein Cache ist der Teil eines Browsers, in dem die bereits abgerufenen Daten aus dem Internet lokal (im Sinne einer Kopie) auf dem eigenen Gerät gespeichert werden. Unter anderem können auch ganze Tools im Browser Cache gespeichert sein. In diesem Fall findet dann bei der Nutzung des Tools keine Datenübertragung zum Server statt. Den Cache kann man in den Browser-Einstellungen 'leeren'. Das kann manches Mal hilfreich sein, wenn dort nach Angaben gespeichert sind, die die Ausführung eines anderes Tools behindern. :::spoiler Was ist ein iframe? Über einen iframe lassen sich Online-Inhalte von einer Webseite auf einer anderen Webseite einbetten. Wir können uns einen iframe somit wie eine Art Rahmen oder Fenster vorstellen, in dem sich auf einer Webseite Teile einer anderen Webseite anzeigen lassen. Bekannt ist unter anderem das Einbetten von Videos von Youtube in einem iframe. Ebenso lassen sich aber auch Bilder oder Online-Bildungsinhalte einbetten. Der benötigte Einbettungs-Code lässt sich in der Regel auf der Ursprungs-Webseite als HTML kopieren und dann in die Webseite einfügen. ::: :::spoiler Was ist HTML? Die Inhalte einer Website werden in der Regel mit HTML geschrieben. Einfach kann man sich HTML als technische Befehle vorstellen, mit denen angegeben wird, wie eine Website gestaltet ist. Charakteristisch für HTML sind die eckigen Klammern <> und </>, in die jeweils die gewünschten Befehle eingetragen werden. ::: :::spoiler Was ist Software? Unter einer Software versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch meist ein Programm, das für ein digitales Gerät bestimmte Funktionen ermöglicht. Eine Schreib-Software ermöglicht in diesem Sinne das Schreiben von Texten. ::: :::spoiler Was ist eine App? Mit App ist meist eine Software-Anwendung für ein mobiles Gerät gemeint. Um sie zu nutzen, muss sie zunächst installiert werden. Viele Apps gibt es nur für ein bestimmtes Betriebssystem. Auf einem Android-Smartphone werden Sie somit andere Apps installieren können, als auf einem iPad von Apple. Davon zu unterscheiden sind sogenannte Web-Apps. Dabei handelt es sich um Software, die im Browser aufgerufen und genutzt wird. Web-Apps sind somit unabhängig vom Betriebssystem und setzen keine Installation voraus. Man kann sie auch als „browserbasierte Tools” bezeichnen. ::: :::spoiler Was bedeutet Open Source? Open Source bedeutet, dass der Code einer Software offen zur Verfügung steht. Auf diese Weise kann Open Source Software meist kostenfrei heruntergeladen und selbst zur Nutzung installiert werden. Wenn also in einer Open Source Software etwas nicht funktioniert, dann liegt es nicht immer an der Software selbst, sondern sehr viel häufiger daran, dass bei der Installation ein Server gewählt wurde, der nicht leistungsfähig genug ist. Open Source Software kann verändert und weiterentwickelt werden. Der große Vorteil an Open Source Software ist somit, dass die Allgemeinheit die Hoheit über den Code besitzt. Open Source Software sorgt für Nachhaltigkeit. Die Software kann nicht plötzlich von einem einzelnen Anbieter eingestellt oder die Nutzungsbedingungen verändert werden. ::: :::spoiler Was ist ein Bug? Unter einem 'Bug' versteht man einen Fehler in einem technischen System. Daraus abgeleitet sind die Verben 'buggen', das heißt Fehler produzieren und 'debuggen', das heißt Fehler in einer Software beheben. ::: :::spoiler Was ist Moodle, Etherpad und BigBlueButton? Dies sind die Namen von im Schulbereich häufig genutzter Open Source Software. Moodle ist ein Learning Management System, mit dem sich Online-Lernangebote einrichten und verwalten lassen. Etherpad ist eine offen nutzbare kollaborative Schreibumgebung. Und BigBlueButton ist ein Videokonferenz-Tool. ::: Alles klar? Dann verstehst Du jetzt besser, was die Kollegin fragte! ### 1. Ausprobieren Während Verstehen eher Grundlage als Handlungsroutine war, kommen wir nun mit dem Ausprobieren zur ersten Handlungsroutine, die in vielen Fällen hilft. Was ist damit genau gemeint? Nehmen wir an, Du willst einen interaktiven Inhalt mit einem Dir noch unbekannten Tool erstellen. Auf der Website ist aber leider gar nichts erklärt. Du kannst nun aufgeben - oder einfach mal irgendetwas eingeben und sehen, was passiert. (Negativ formuliert ist die Handlungsroutine des Ausprobierens damit 'Rumprobieren ohne wirklich zu verstehen, was man tut'. Positiv formuliert ist es 'Mutig mit unterschiedlichen Möglichkeiten experimentieren'.) Um die Handlungsroutine des Ausprobierens erfolgreich anzuwenden, solltest Du verinnerlichen, dass Du in den seltesten Fällen technisch tatsächlich etwas kaputt machen kannst. Es schadet deshalb nicht, etwas einzugeben und einfach mal zu versuchen. Praktisch kann das Ausprobieren unterschiedliche Formen annehmen: * Du kannst - wie oben beschrieben - einfach mal etwas testweise versuchen: eine Eingabe machen, einen Button klicken ... * Du kannst etwas Schritt für Schritt kopieren/ nachmachen, auch wenn du dabei nicht unbedingt verstehst, was Du gerade tust. * Du kannst von etwas Fertigem ausgehen und dieses Schritt für Schritt umzugestalten versuchen. Bei allen Varianten gilt immer: Ein Fehler ist nichts Schlimmes, sondern kann Dich und andere weiterbringen! ### 2. Suchergebnisse einordnen Das Internet ist toll, weil es dort garantiert auf jede Frage eine Antwort gibt. Über die Herausforderung, diese Antwort auch zu finden, haben wir in der vorherigen Einheit schon einiges gelernt. Außerdem gibt es die weitere Herausforderung, dass es oft nicht nur eine Antwort auf eine Frage gibt, sondern sehr, sehr viele. ==Zusatzmaterial Video: "Die Umkehrung der Vorzeichen: Warum wir lernen müssen, mit Überfluss statt mit Mangel zu gestalten"== Um die für sich passende Antwort auszuwählen, ist es deshalb wichtig, erhaltene Suchergebnisse für sich einzuordnen. Folgende Aspekte können dabei hilfreich sein: * **Datum:** Das Internet vergisst nicht. Und Du findest deshalb im Netz auch jede Menge Inhalte, die schon vor ein paar Jahren erstellt wurden. Das ist oft kein Problem, weil sie immer noch aktuell sind. Wenn es sich aber z.B. um ein Tutorial zu einer Software handelt, die seitdem mehrere Aktualisierungen durchlaufen hat, dann hilft Dir das nur bedingt. Du solltest es Dir deshab immer zur Gewohnheit machen, kurz auf das Datum der Veröffentlichung zu schauen, bevor Du Dich näher mit dem Inhalt auseinander setzt. * **Perspektive:** Genau so wie wir Schüler\*innen beibringen, Fake-News zu erkennen und dazu darauf zu achten, wer im Netz etwas mit welchem Interesse kommuniziert, sollten wir auch für uns gefundene Inhalte kontextualisieren. Dazu genügt es, uns die Frage zu stellen, wer einen Inhalt zur Verfügung stellt: Eine Lehrperson, die über ein Tool berichtet, wird das sehr wahrscheinlich mit einer anderen Perspektive tun, als eine Programmierin, die das Tool weiter entwickelt Beide Perspektiven können mir helfen, um das Tool zu verstehen und selbst zu nutzen. Nötig ist es dazu aber zu wissen, wer jeweils kommuniziert. * **Kommentare:** Sehr oft gibt es nicht nur einen veröffentlichten Inhalt zu einem bestimmten Thema, sondern auch jede Menge Kommentare dazu. Und oft finden wir Antworten auf unsere Fragen gar nicht im Inhalt selbst, sondern in den Kommentaren. Deshalb lohnt es sich, diese mit anzusehen und sich nicht nur auf den eigentlichen Inhalt zu beschränken. * **Erfahrung:** Wer oft im Netz nach Antworten recherchiert, wird sich bald immer besser zurechtfinden. Es gibt dann bekannte Seiten, auf denen man oft schon fündig wurde. Wer dann einen Treffer von dieser Website angezeigt bekommt, wird diesen direkt auswählen können - oder auch direkt auf dieser Website mit der Suche beginnen. * **Sprache:** Wer mit deutschsprachigen Suchbegriffe keine zufriedenstellenden Ergebnisse findet, kann es mit englischsprachigen Suchbegriffen versuchen. Gerade bei technischen Schwierigkeiten, gibt es dann meist sehr viel bessere Lösungen. Man steht dann zwar vor der Hürde, die englischsprachige Antwort zu versehen. Hier können aber Übersetzungsprogramme helfen. ### 3. Nachfragen Die dritte Handlungsstrategie gilt wahrscheinlich nicht nur für das Lehren und Lernen in einer Kultur der Digitalität, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen: **Wenn Du nicht weiterkommst, dann lass Dir helfen!** In der nächsten Lerneinheit werden wir hierzu in Hinblick auf kollaboration noch einiges mehr lernen. Hier geht es erstmal nur um die Ebene der Anwendung deiner Internetsuche, Wenn Du dabei nicht weiterkommst, dann ist es oft sehr einfach, Dir helfen zu lassen. Beispielsweise kannst Du nicht nur - wie oben beschrieben - Kommentare lesen, sondern auch selbst welche schreiben. Oft ist auch eine Kontaktmöglichkeit angegeben. Ein weiterer Weg führt über Foren. Diese Wege kannst Du nutzen, um Deine Frage zu stellen. Bitte beachte dabei: Menschen helfen anderen Menschen sehr gerne - und das gilt für die offene Netz-Community vielleicht sogar nochmals mehr. Nicht angemessen ist aber eine passive Komsument\*innen-Haltung im Sinne von 'Kannst Du das mal für mich reparieren?' Gerade wenn ein bestimmtes Tool oder eine Plattform weitgehend ehrenamtlich zur Verfügung gestellt wird, erwarten die Betreiber\*innen von Dir, dass Du mitdenkst und mitmachst - und Dich nicht einfach bedienen lässt. ### 4. Fehler melden Manches Mal kannst Du eine Herausforderung nicht selbst lösen (oder denkst zumindest, dass Du sie nicht selbst lösen kannst). Das kann der Fall sein, wenn in einem Tool oder einer Software tatsächlich ein Fehler vorliegt. In diesem Fall stehst Du vor einer doppelten Herausforderung: Du musst herausfinden, wer für etwas verantwortlich ist. Und Du musst eine Fehlermeldung so formulieren, dass die betreffende Person etwas damit anfangen kann. In Hinblick auf die Verantwortlichkeit gibt es keine allgemeingültige Antwort. In den meisten Fällen gibt es entweder eine Person in Deinem Kollegium oder an der Schule, die dafür verantwortlich ist. Oder es handelt sich um einen externe Dienstleistung, wo auch hier meist eine Person an der Schule in Verantwortung für die Kommunikation ist. Sobald Du das herausgefunden hast, kannst Du Dich an die Formulierung einer Fehlermeldung machen. Hier gilt: Bitte so genau wie möglich! Niemand kann Dir bei einem Fehler helfen oder diesen beheben, wenn Deine Fehlermeldung lautet: Tool xyz funktioniert nicht! Stattdessen solltest Du diese Hinweise zur Formulierung einer Fehlermeldung beachten: * **Beschreibung:** Was genau wolltest Du machen und was genau hat dann nicht funktioniert? (Beispiel: Ich wollte einen Inhalt veröffentlichen, aber sobald ich auf den Button 'Speichern' klickte, waren meine Eingaben gelöscht.) * **Output:** Wenn möglich, solltest Du den Fehler nicht nur beschreiben, sondern dokumentieren. Dazu kannst Du zum Beispiel einen Screenshot anfertigen und mit der Fehlermeldung mitsenden. Mindestens solltest Du eine eventuell angezeigte Fehlermeldung genau benennen - auch wenn Du selbst vielleicht nicht verstehst, was sie aussagt. * **Rahmenbedingungen ergänzen:** Bei technischen Fehlern ist es immer hilfreich zu ergänzen, in welchem Setting der Fehler aufgetreten ist. Zu diesem Setting gehört das genutzte Gerät und sein Betriebssystem und bei Online-Tools auch der verwendete Browser (Beispiel: Ich habe auf meinem Windows-Rechner mit dem Browser Chrome gearbeitet.) ### 5. Joker (Trick 17 nutzen ...) Immer wieder gibt es typische Fehler in Software, die durch einfache Handlungen (Trick 17) bewältigt werden können. Bevor Du entnervt aufgibst, weil etwas nicht funktioniert, versuche es mit den folgenden Dingen: * **Ausschalten und wieder anschalten:** Egal mit welchem Gerät Du arbeitest. Das Aus- und dann wieder Anschalten kann oft Wunder bewirken - und eine zuvor angezeigte Fehlermeldung ist dann weg. * **Anderen Browser nutzen:** Insbesondere der Internet Explorer macht als Browser oft Schwierigkeiten, da er viuele Websites nicht korrekt darstellt. Auch aus Datenschutzgründen empfiehlt sich seine Nutzung nicht. Alternativen sind Firefox, Chrome oder Chromium oder Safari. Und zwischen diesen Browsern kannst Du dann wechseln. Wenn also z.B. in Firefox etwas nicht läuft, kannst Du die Website stattdessen mit Chrome öffnen. * **Erteilte Berechtigungen überprüfen:** Manche Tools benötigen eine Freigabe für Audio oder Video von Dir. Das gilt zum Beispiel für Videokonferenzsysteme im Browser. Normalerweise wirst Du beim Öffnen der Seite nach dieser Freigabe gefragt, aber manches Mal hängt etwas oder Du hast es unabsichtlich weggeklickt. Dann hilft es, manuell nachzusehen. Dazu klickst Du in der Adresszeile der URL, die Berechtigungs-Einstellungen an. * **Ein paar Minuten warten:** Manche Websites brauchen Zeit, um zu laden. Wenn Du vorher schon etwas anklickst, kann es sein, dass alles blockiert. Neben ein- und ausschalten kann es hier auch helfen, einfach erstmal ein paar Minuten zu warten. * **Cache leeren:** Der Cache sind die temorär gespeicherten Daten im Browser. Über die Einstellungen des Browsers kannst Du den Cache leeren. Das hilft manches Mal, wenn zum Beispiel irgendwelche Cookies gesetzt wurden, die die erneute Ausführung der Website nun verhindern. Manche Menschen machen übrigens auch gute Erfahrungen damit, dass sie dem muckenden Gerät, gut zureden. Auch das kann helfen! Natürlich nicht, weil ein technisches Gerät von gutem Zureden irgendwie anders funktionieren würde, sondern weil Du dadurch selbst ruhiger und entspannter wirst. Und das ist immer hilfreich :smile: Die Joker-Hinweise im Sinne eines 'Trick 17' stehen hier zwar ganz am Ende der Handlungsroutinen. In der Praxis startest Du aber immer zunächst mit ihnen - bevor Du Dich an den anderen Handlungsroutinen versuchst. ## Auflösung: So klappt die Anwendung! Herr Meier, Frau Müller, Herr Schmidt und Frau Schneider haben sich die Vorschläge für die Handlungsroutinen angesehen und versuchen nun, bei ihren Herausforderungen weiter zu kommen: ### A. Herr Meier Herr Meier stellt fest, dass er tatsächlich Moodle-Tutorials angesehen hat, die schon vor einiger Zeit aufgenommen wurden. Das erklärt, warum die Software jetzt doch anders aussieht und auch andere Aktivitäten ermöglicht. Einige Grundlagen kann er dennoch gebrauchen. Zuätzlich sucht er sich jetzt aber auch aktuellere Tutorials. ### B. Frau Müller Frau Müller versucht es erstmal mit Trick 17: Sie hatte als Browser mit dem Internet Explorer gearbeitet. Und tatsächlich: Als sie stattdessen auf Chrome wechselt, scheint das Tool Twine zumindest in Grundzügen erst einmal zu funktionieren. Als sie dann konkret an ihrer ersten interaktiven Geschichte sitzt und dort eine Einstellung nicht gelingt, beherzigt sie die Handlungsroutine des Nachfragens. In dem Selbstlernkurs, in dem das Tool vorgestellt wurde, stellt sie eine Frage als Kommentar. Und tatsächlich hat sie schon am nächsten Tag eine Antwort darauf. ==Im Moodle-Kurs: Verweis auf das Forum== ### C. Herr Schmidt Herr Schmidt hat die Definitionen für technisches Basis-Wissen gelesen und kann die Fehlermeldung beim Etherpad nun besser einordnen: Ofensichtlich ist der Server überlastet! Da er aber natürlich nicht möchte, dass ihm das beim Treffen mit den Kolleg\*innen wieder passiert, sucht er im Internet nach weiteren Etherpad-Installationen. Auf kits.blog findet er dazu eine Möglichkeit. Diese Installation wird vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) angeboten. Das Institut kennt er von Fortbildungen und die Website scheint aktuell zu sein. Darum entscheidet er sich für diese Installation und richtet dort sein Etherpad ein. ### D. Frau Schneider Frau Schneider helfen die Handlungsstrategien ebenfalls. mit dem Whiteboard kommt sie aber immer noch nicht weiter. Also beschließt sie nochmals bei dem Anbieter anzurufen. Dieses Mal bereitet sie sich aber besser vor: Sie notiert die Fehlermeldungen, die ihr angezeigt werden - und in welchen Fällen das passiert. Dieses Mal verläuft das Gespräch mit dem technischen Support deutlich besser. Der Kollege notiert ihre Meldung - und verspricht, noch in dieser Woche eine Person vorbei zu schicken, die den Fehler beheben kann. ## Jetzt bist Du dran! ==Praktische Übungen zu allen Handlungsstrategien, z.B. remixe einen Inhalt in Glitch bei Ausprobieren==

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