> # Fotoprojekt
## :page_with_curl: Aufgabenstellung
### Kamerabilddatenformate
Zum Thema „Kamerabilddatenformate“ soll die Projektgruppe einen Vortrag und eine Kurzdokumentation ausarbeiten, welche Inhalte zu diesem Thema nach Vorgaben, Gewichtung und Eingrenzung der Themen durch die Gruppe veranschaulicht. Bisherige Stoffverteilungspläne, die sich auf die aktuellen Lehrpläne beziehen, nennen als Rahmeninhalte folgende Begriffe:
* Besonderheiten/Eigenschaften der Bilddatenformate RAW-TIFF-JPEG (Kompression, Qualität, Bearbeitung)
* Datenübernahme und Verwaltung von Bildern mit Adobe Bridge und/oder Lightroom
* Exemplarische Verarbeitung mit RAW-Daten („Adobe Lightroom“ )
* EXIF-Daten
* Kameraeinstellungen zu Datenformaten
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Die Ausarbeitung sollte zu diesen Begriffen Bezug nehmen, wobei schwerpunktmäßig gewichtet werden kann. Die Kurzdokumentation sollte eine Umfang von 4-10 Seiten (abhängig von der Anzahl der Bilder) haben, die Präsentation/ Vortrag sollte zwischen 15-20 Minuten dauern. Außerdem ist ein Katalog mit 10 Fragen zum Thema zu erstellen.
Bewertet werden (wird genauer abgesprochen, Kriterien werden bekannt gegeben):
* Präsentation
* Dokumentation
* Arbeitsprozess
Dabei fließt bei der Arbeitsprozessbewertung eine Selbst- und Mitgliederbewertung ein, bei der Präsentation auch eine Mitbewertung von zufällig ausgewählten Mitschülern mitein. Die Inhaltliche Richtigkeit und die fachliche Kompetenz sowie die mediale Aufbereitung sind die entscheidenden Bewertungskriterien für die Dokumentation und die Präsentation.
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> Typisch für schulische Projektarbeit ist auch das einzubringende Engagement außerhalb der Schulzeit, d.h. Treffen der Gruppen in der sog. „Freizeit“ sind unerläßlich; ebenso sollte ein Teil der betrieblichen Ausbildungszeit dafür zur Verfügung stehen. Ein Zeit -und Arbeitsplan sowie ein kurzes Arbeitsprotokoll sind unerläßlich!
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:calendar: Termin für die Präsentation und Abgabe der Unterlagen: **`10.03.2020`**
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## :memo: Themen
### Aufgabenteilung
- [ ] Benutzeroberfläche
- [ ] Die wichtigsten Funktionen `Moritz`
- [ ] Importieren `Felix`
- [ ] Bibliothek `Felix`
- [ ] Entwickeln - Nutzerfilter `Moritz`
- [x] Exportieren `Moritz`
- [ ] Unterschiede zu Lightroom CC `Luis`
- [x] RAW-Format `Serhat`
- [x] EXIF, IPTC (zzgl. Metadaten separat exportieren) `Serhat`
- [ ] Arbeitsbeispiele `Alle zsm`
- [ ] sonstige Informationen
- [x] alternative Software `Moritz`
- [ ] Handout `Alle zsm`
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### Benutzeroberfläche
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### Die wichtigsten Funktionen
- Bilddatenbank
- der Nutzer kann seine Fotos an einem Ort sammeln, ordnen und jederzeit effizient filtern und sortieren
- Bildbearbeitung
- der Nutzer kann schnell Anpassungen an Fotos vornehmen und diese Anpassungen auch speichern sowie auf ganze Fotostapel anwenden
- Exportoptionen
- Fotoserien (oder einzelne) können mit unterschiedlichen Vorgaben effizient exportiert werden
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### Anlegen einer Bibliothek
Beim erstmaligen Start von Lightroom CC muss eine Bibliothek angelegt werden. Dort befinden sich Dinge wie:
- Nutzereinstellungen
- Presets
- Anderes
Es können auch jederzeit Presets, die aus dem Internet geladen wurde, dort abgelegt werden und für die eigene Bearbeitung benutzt werden
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### Importieren
Beim Import kann zwischen "Hinzufügen" und "Kopieren" unterschieden werden
- Werden Bilder direkt von der Kamera importiert, kann "Kopieren" gewählt werden. Dann werden die Bilder erst auf die Festplatte kopiert und dann hinzugefügt. Sollte die Verbindung zur Kamera verloren gehen, kann einfach weitergearbeitet werden.
- Sind die Bilder bereits auf der Festplatte und werden aus einem Ordner importiert, kann "Hinzufügen" verwendet werden.
- Möglichkeiten Bilder/Ordner zu importieren
- Importbutton
- Drag and Drop direkt in die Bibliothek (öffnet das Importfenster wie beim Importbutton)
- Importfenster
- Links:
- Quellen (Schreibtisch/Desktop/Festplatte)
- Mitte:
- Auswahl der importierbaren Bilder
- Rechts:
- Erweiterte Vorschaueinstellungen
### Bibliothek
> STRG+ALT+1
Dient dem Importieren, Organisieren, Vergleichen und Auswählen von Bildern oder ganzen Bilderstrecken.
#### Sortierung
Bilder lassen sich mit vielen verschiedenen Filtern und Markierungen in sortierbare und filterbare Gruppen teilen.
+ Markierungen
+ Sterne
+ Farben
+ Flaggen
+ Filter
+ Aufnahmedatum
+ Kameratyp
+ Blende
+ etc
Stapeln:
Ähnliche Bilder lassen sich per Aktion "in Stapel gruppieren" in eine Gruppe setzen
### Entwickeln - Nutzerfilter
- Navigator
/ Überblick, Zoom
- Vorgaben
/ gespeicherte Anpassungen
gut für Fotoserie
- Histogramm
/ Anzeige für Tonvwertverteilung
Licht- und Schattenanteil
- Werkzeugleiste
/ Werkzeuge zur Bildanpassung /-verbesserung
- Grundeinstellungen
/ Palette an Anpassungsparametern
Belichtung, Sättigung, Vingettierung usw
- Behandlung: Farbe | Schwarzweiß
- Profil: Adobe Farbe, Kräftig, usw
- Tonwert
- Belichtung
- Kontrast
- Lichter
- Tiefen
- Weiß
- Schwarz
* Weissabgleich
* Klarheit
* Dynamik
- Solo-Modus
/ Ansichtsorganisation bei mehr geöffneten Paletten
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### Exportieren
- Ziel auswählen
- Dateibenennung
- Video
- Dateieinstellungen
- Bildformat (Tiff, JPEG, PNG, DNG, Original)
- Komprimierung
- Farbraum
- Bittiefe
- Transparenz
- Bildgröße
- Ausgabeschärfe
- für Bildschirm
- für Papier (matt oder glänzend)
- Metadaten
- Copyright
- Camera Raw Info
- Personen- und Positionsinfo
- Wasserzeichen
- Nachbearbeitung
- in [Programm] öffnen
- Lightroom- und Benutzervorgaben
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### Unterschiede zwischen Lightroom CC und Lightroom Classic CC
- Speichern
- neue Variante nur noch das Speichern in der Cloud möglich
- Adobe stellt im Abo 1 TB Speicherplatz zur Verfügung.(Erweiterbar)
- Die mobile Variante von Lightroom CC bringt einen ähnlichen Funktionsumfang wie die Desktopversion mit und synchronisiert gemachte Fotos automatisch mit der Creative Cloud.
- Aussehen
- Aussehen komplett verändert
(orientiert sich bei der neuen Lightroom CC Version eher am Aussehen mobiler Geräte
(Smartphone Tablet etc.)
- Oberfläche ist ziemlich Optimiert Reduziert

- Bedienung
- Neue Version zeigt lediglich die Bilder, Stichworte, Histogram und Co.
- Sammlungen und Ordner gibt es nicht mehr
- Es gibt lediglich meine Bilder und Alben
- Nur eine übersicht Meine Fotos keine unterschiedliche Katalogen
- keine visuelle Motivsuche in nicht verschlagworteten Aufnahmen
- Benennung
- keine Reiter zum Thema, Karte, Buch, Drucken und Web
- Filterfunktionen wurden zusammenstrichen
- Metadatenfilter wurden vollständig herausgenommen
- farbliche Markierung der Bilder ist nicht mehr vorgesehen
- Bilder importieren und exportieren
- Bildimport nicht mehr so komfortabel und bietet weniger Möglichkeiten!-
Zuordnung von Stichworten geschehen nach dem Import mehr Arbeit und
auch die Metadatenanpassungen muss im Nachgang unter „Informationen“
eingegeben werden.
Aufklappen Seitenmenüs, um zu Stichwörtern oder Metadaten
(Informationen) zu gelangen deutlich umständlicher und langsamer!
- Die mobile Variante von Lightroom CC bringt einen ähnliche
Funktionsumfang wie die Desktopversion mit und synchronisiert gemachte Fotos automatisch mit der Creative Cloud.
- Erfahrungen mit Lightroom CC
- LR CC reagiert deutlich schneller, als Lightroom Classic CC
- Korrekturpinsel und Reparaturwerkzeuge arbeiten deutlich flüssiger und verzögerungsfreier
- Adobe Sensei findet zu entsprechenden Suchbegriffen Fotos mit
passendem Inhalt.Es handelt sich dabei also um eine intelligente Suche.
- Automatisch taggen, also mit Stichwörtern versehen interne Funktionsweise von Sensei, die Stichwörter sind für den Benutzer aber nicht sichtbar.
Sie werden auch nicht mit Adobe Classic CC synchronisiert
| | Ligtroom Classic | Lightroom |
| -------------------- | ------------------------- | ---------------------------------------- |
| Arbeitsumgebung | Desktop | Web, Mobile, Desktop |
| Speicherort | Lokale Festplatte | Cloud |
| Datensicherung | Nicht enthalten | Automatisch |
| Funktion/Oberfläche | Umfasendes Toolset | Intiutiv und Optimiert |
| Verwaltung und Suche | Manuelle Stichwortvergabe | Automatisches Tagging intelligente suche |
- Fazit
- Lightroom CC ist für anspruchsvolle Smartphone-Fotografen
- bearbeitung auf verschiedenen geräten möglich und bearbeitungen
sycroniesiert auf allen geräten
- Gut das der Speicher überall erreichbar ist doch durch des schlechte
Internet in Deutschland subotimal da man länger braucht um die Fotos
Hoch bzw. runter zu laden
- 1 Terrabyte ist für den Hobby Fortograf vielleicht viel doch für den
anspruchsvolleren Fotograf ist es zum Speichern und absichern der
Daten definitiv zu wenig
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### RAW-Format
- **Was ist das RAW-Format?**
- Rohdatenformat
- Bilder werden unbearbeitet unkomprimiert abgespeichert
- Beinhaltet sämtliche Bildinformationen in unbearbeiteter Form
- Je nach Hersteller variiert die Dateiendung
- Canon verwendet z. B. die Dateiendung .CR2
- **Was sind die Vorteile?**
- Nachbearbeitungen sind von Grund auf möglich
- es wird nur die Belichtungszeit, Blende und ISO gespeichert
- Kontrast, Weißabgleich, Farbsättigung, Tonwerte und Schärfe werden nicht korrigiert
- Konvertierung in eine 16-Bit TIFF-Datei oder in eine JPEG-Datei möglich
- **Was sind die Nachteile?**
- Verbraucht viel Speicherplatz, da die Bilder nicht komprimiert werden
- Kamera benötigt mehr Zeit um die Daten zu schreiben
- Serienbildfunktion kann z. B. langsamer werden
- Spielt bei der Sportfotografie einer Rolle
- Große Datenmengen erforden Computerleistung
- Bilder **müssen** im Normalfall bearbeitet werden
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### EXIF, IPTC (zzgl. Metadaten separat exportieren)
EXIF (Exchangeable Image File Format) sind Informationen, welche die Fotokamera automatisch bei der Erstellung eines Fotos erstellt und die ein untrennbarer Bestandteil des Bildes sind. Die EXIF fügt u. a. folgende Informationen hinzu:
* Kameramodell, mit dem Sie die Aufnahme gemacht haben,
* Belichtungseinstellungen (Verschlusszeit, Blende und ISO),
* Objektiv und Brennweite,
* Blitzeinstellungen,
* Datum und Uhrzeit der Aufnahme,
* Auflösung,
* Einstellungen Weißabgleich,
* GPS-Koordinaten,
* Bildvorschau
* und weitere Daten (abhängig vom Kamerahersteller).
IPTC (International Press Telecommunication Council) sind Informationen, die über die Daten der EXIF hinausgehen. Direkt in der Fotokamera kann man Urheberrechtsinformationen (Name des Autors) hinzufügen. Ferner kann man in Bildbearbeitungsprogrammen weitere Daten hinzufügen:
* Bildbeschreibung,
* Schlüsselwörter,
* Bewertung des Fotos,
* Farbmarkierungen,
* und weitere Informationen (diese unterscheiden sich erneut vom Hersteller der Kamera sowie vom verwendeten Bildbearbeitungsprogramm)
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### Arbeitsbeispiele
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### sonstige Informationen
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### alternative Software
- Luminar 4 (kommerziell)
- darktable (Open Source)

- Capture One Pro (kommerziell)
- digiKam (Open Source)