Quant. LÜCKENTEXT
# Wissenschaftlicher Abstract
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# Executive summary
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# Einleitung [Paula, Alina]
Die Wiener AHS Kandlgasse trat mit einem Problem an die Universität Wien heran, dem sich einige Student_innen im Zuge des Pädagogik-Seminars „Praxisforschung“ widmeten:
Die Wiener AHS Kandlgasse trat mit einem Problem an die Universität Wien heran, dem sich einige Student_innen im Zuge des Pädagogik-Seminars „Praxisforschung“ widmeten: Seit geraumer Zeit entscheiden sich viele Schüler_innen, die die Unterstufe an diesem Gymnasium besuchen, gegen den weiteren Besuch der Oberstufe an dieser Schule. Nun will die AHS herausfinden, welche Gründe dieser häufige Schulwechsel nach der Unterstufe haben könnte und ob sich die Schüler_innen tendenziell eher für eine Lehre oder eine andere weiterführende Schule entscheiden. Weiterführende Schulen könnten beispielsweise Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) mit beruflicher Erstausbildung sein oder Berufsbildende höhere Schulen (BHS), die zusätzlich auch mit der Reifeprüfung abschließen. Demnach interessiert sich die Kandlgasse für die Faktoren, die bei der Schulwahl eine Rolle spielen. Lehramtsstudent_innen mit unterschiedlichen Unterrichtsfächern erstellten gemeinsam einen Fragebogen, der genau diese Fragen bestmöglich beantwortet.
Die Forschungsfrage dieser Arbeit, zu deren Beantwortung der Fragebogen primär entwickelt wurde, lautet: „Aus welchen Gründen entscheiden sich Schüler_innen der dritten und vierten Klassen der Unterstufe eines Gymnasiums für oder gegen den Besuch der Oberstufe derselben Schule?“ Dazu wurde im Rahmen des Seminars „Praxisforschung“ eine quantitative Befragung mittels Fragebogen entwickelt, die beispielsweise auf Faktoren wie persönliche Interessen, Lebensplanung und Schulweg eingeht. Der Fragebogen wurde an Schüler_innen der dritten und vierten Klassen (siebente und achte Schulstufe) gesendet. Anfangs war geplant den Fragebogen nur an Schüler_innen der Kandlgasse zu schicken. Aufgrund der veränderten Umstände durch die Corona-Krise wurde er allerdings auch an andere Schulen weitergeleitet. Der Vorteil, der sich daraus ergibt, besteht darin, dass die Umfrage eine höhere Signifikanz aufweist. In der Arbeit wird sowohl der Forschungsstand zu dem Forschungsthemea kurz umrissen als auch die tatsächliche Befragung der Schüler_innen ausgewertet und analysiert.
# Theorie
<Konzept 1 definieren>
***Einleitung: Schulische Leistung und Alternativen***
(G5) Im vorliegenden Kapitel soll erklärt werden, wie schulische Leistungen entstehen und welche Rolle sie bei der Wahl der weiteren schulischen Laufbahn in Hinsicht auf die Oberstufe spielen. Gleichzeitig liegt die Aufmerksamkeit auch auf den möglichen Alternativen zum Oberstufengymnasium oder der Berufsschule und darauf, wie diese evaluiert werden. Das Konzept soll anhand wissenschaftlicher Forschungsergebnisse darauf abzielen, ein möglichst genaues Bild über die Leistungsentstehung (bzw. die Gründe für eine schwache Leistung) und die abzuwägenden Alternativen in Hinblick auf die gymnasiale Oberstufe, zu erstellen.
***Schulische Leistung***
Schulische Leistungen sind die Folge des Zusammenspiels einer Vielzahl von Komponenten. Zunächst spielen die kognitiven und sozialen Fähigkeiten der einzelnen SchülerInnen sowie die Qualität des Lehr- und Lernunterstützungsangebots seitens der Schule eine tragende Rolle (vgl. Schmid & Dornmayr 2013: 62). Weiters kann auch das soziale Umfeld den schulischen Erfolg einer/s Lernenden beeinflussen. Bedeutsam sind hier einerseits die Lernambitionen/-einstellungen von Freund_innen und Mitschüler_innen, viel weitreichender jedoch der Erziehungsstil und der Bildungshintergrund der Eltern (ebd.) („primäre Herkunftseffekte“ (Daubenmerkl 2008: 10)). Demnach hängt der Schulerfolg der Kinder sowohl mit den Bildungsressourcen der Eltern zusammen (UNICEF 2002: 21) als auch mit schichtspezifischen Sozialisationsprozessen, d.h. den sozialen Lebensumständen und damit den Einstellung der Eltern in Bezug auf Bildung und Leistungserbringung (vgl. Schnabel & Schwippert 2000; Schlögl & Lachmayr 2004: 36). Auch finanzielle Probleme können die intellektuelle Entwicklung der SchülerInnen hemmen, demotivierend wirken und auch die Schulleistungen schwächen (vgl. Hurrelmann et al.: 1998).
Der Ansicht, dass Schulnoten nur wenig aussagekräftig seien, da sie sich ohnehin in den persönlichen Einstellungen der Schüler_innen widerspiegeln (vgl. Schuchart 2009: 382) oder auf die Bildungsentscheidung der Eltern nur wenig Einfluss haben (vgl. Kesselring & Leitner 2007: 93), stehen folgende Argumente entgegen: Die Dimension des schulischen Erfolges ist im Zusammenhang mit der Entscheidung für oder gegen den Besuch der Oberstufe nicht nur im Sinne einer Aufstiegsqualifizierung relevant; positive Leistungen steigern nachweislich auch das Vertrauen der SchülerInnen in ihre eigene Leistungs- und Lernfähigkeit (vgl. Schmid & Dornmayr 2013: 62). Sie vermindern auch den zu erwartenden (Lern-)Aufwand auf dem Weg zur Erreichung eines höheren Bildungsgrads, der berufliche Chancen eröffnet, und machen die Wahl einer maturaführenden Schulform daher wahrscheinlicher (vgl. im Brahm 2013: 204). Dabei wurden vor allem die Noten in Mathematik und Deutsch als entscheidungsweisend identifiziert (Neuenschwander & Malti 2009: 229).
*Hypothesen zu schulischen Leistungen:*
1) Je schlechter der Notendurchschnitt der Englisch-, Mathematik- und Deutschnoten ist, desto weniger interessieren sich die Schüler_innen dafür, die AHS-Oberstufe oder eine maturaführende Schule zu besuchen.
2) Je positiver die Selbsteinschätzung, desto stärker interessieren sich die Schüler_innen dafür, die AHS-Oberstufe oder eine maturaführende Schule zu besuchen.
***Alternativen***
Die Auswahl an Alternativen, die Eltern und Schüler_innen bei der Wahl eines zukünftigen Bildungs- und somit Lebensweges in Betracht ziehen, ist jeweils an die soziale, finanzielle und räumliche Realität der Familie geknüpft.
Abhängig von dieser grundsätzlichen Situation wird dann die Entscheidung, aus der der größte Nutzen erwartet wird, gezogen. Man könnte von einer Kosten-Nutzen-Analyse sprechen. Der zu erwartende Nutzen ist an die subjektiven Erfolgswahrscheinlichkeit gebunden. Das will beispielsweise heißen: Geht das Kind oder gehen die Eltern von einer Überforderung des Kindes in der gymnasialen Oberstufe aus, so hielte man es wohl für kosteneffizienter, eine Lehre anzuvisieren oder einen sonstigen Werdegang in die berufliche Richtung gehende Ausbildung einzuschlagen.
Untersuchungen zeigen, „dass Kinder in ökonomisch besser gestellten Familien und in Familien, deren Eltern selbst eine höhere Bildung haben, weiterführende, anspruchsvollere, kostenträchtigere und risikoreichere Alternativen wählen als Kinder in weniger gut situierten Familien“ (vgl. Becker 2000; Stocké 2007; Maaz 2006, zit. n. Baumert, et al. 2006: 51). Dieser Mechanismus gilt seit Jahrzehnten als festgefahren, das Potenzial zur Auflösung liegt in der Verbesserung der „jeweiligen sozio-strukturellen Bedingungen und [der] institutionellen Arrangements“ (vgl. Becker 2000; Stocké 2007; Maaz 2006, zit. n. Baumert et al. 2006: 51-52).
Man spricht von individuellen (kindbezogenen), familialen und institutionellen Rahmenbedingungen. Individuelle Rahmenbedingungen betreffen die schulische Leistung sowie die Motivation des Kindes. Familiale Rahmenbedingungen beziehen sich auf die Leistungserwartungen an das Kind vonseiten der Eltern und sind zeitlich variabel. Institutionelle Rahmenbedingungen sind eher permanent und meinen den Bildungs- und Migrationshintergrund der Familie sowie die Einschätzung der Wichtigkeit von Bildung (vgl. Becker 2000; Stocké 2007; Maaz 2006, zit. n. Baumert et al. 2006: 106-107).
Den Eltern kommt mit der Festlegung der weiteren Bildungs- und/oder Berufslaufbahn ihres Kindes eine hohe Verantwortung zu und es ist deshalb sehr wichtig, dass sowohl Kinder als auch Eltern ausreichend Zugang zu notwendigen Informationen erhalten (vgl. Wiedenhorn 2011).
*Hypothesen zu den Alternativen:*
Hypothesen zu den Alternativen basierend auf Literatur:
1) Je höher die Leistung des Kindes ist, desto wahrscheinlicher ist die Wahl einer maturaführenden Schule.
2) Je höher die Leistungserwartungen des Kindes und dessen Familie sind, desto wahrscheinlicher ist die Wahl einer maturaführenden Schule.
3) Je wichtiger es dem Kind und dessen Familie ist, Geld zu verdienen, desto wahrscheinlicher ist die Wahl einer berufsbildenden Alternative.
4) Je mehr und besser SchülerInnen über das Schulsystem informiert sind und werden, desto wahrscheinlicher ist die Wahl einer Alternative zur AHS-Oberstufe.
Im Laufe der Arbeit wurden diese Hypothesen überarbeitet, teilweise aus technischen Gründen und teilweise um deutlichere und klarere Aussagen zu der Forschungsfrage zu ermöglichen. Die statistisch geprüften Hypothesen sind demnach die folgenden:
1) Je höher die Leistung des Kindes ist, desto wahrscheinlicher ist die Wahl der AHS-Oberstufe.
2) Je höher die Leistungserwartungen des Kindes sind, desto wahrscheinlicher ist die Wahl der AHS-Oberstufe.
3) Je wichtiger es dem Kind ist, Geld zu verdienen, desto unwahrscheinlicher ist die Wahl der AHS-Oberstufe.
4) Je mehr und besser Schüler_innen über das Schulsystem informiert sind und werden, desto wahrscheinlicher ist die Wahl einer Alternative zur AHS-Oberstufe.
***Motivation***
Eine Gruppe von Studierenden hat sich mit der intrinsischen und extrinsischen Motivation von Schüler_innen beschäftigt und inwiefern sich diese auf die Schulwahl nach der Unterstufe auswirkt. Dazu ist es wichtig den Unterschied zwischen den beiden Arten von Motivation kurz zu erläutern:
„Widmet man sich einer Tätigkeit wegen ihrer Konsequenzen (Erreichen positiver Konsequenzen oder Vermeiden negativer Konsequenzen), so wird diese Tätigkeit als extrinsisch motiviert bezeichnet. Wird die Tätigkeit hingegen um ihrer selbst willen ausgeführt, so gilt sie als intrinsisch motiviert“ (Schlag 2013, 21).
Umgelegt auf die hier behandelte Thematik bedeutet das folgendes: Wenn Schüler_innen lernen um gute Noten zu erhalten, oder eine Bestrafung durch die Eltern zu umgehen, ist ihr Lernen extrinsisch motiviert. Wenn hingegen der Wissensdrang und die Freude am Lernen im Vordergrund stehen, handelt es sich um intrinsische Motivation. Welche Konsequenzen die beiden Arten von Motivation in Bezug auf die Schulwahl nach der Unterstufe haben, soll mithilfe des Fragebogens geklärt werden. Denkbar wäre beispielsweise, dass Schüler*innen welche besonders wissbegierig sind, eher das Gymnasium weiterhin besuchen möchten, als jene, welche bisher vorrangig von ihren Eltern zum Lernen motiviert wurden.
Hypothesen zur Motivation
Die beiden Hypothesen in Bezug auf die Motivation stehen in Wechselwirkung zueinander und lauten:
1. Je höher die extrinsische Motivation der Schüler_innen ist, desto eher wollen sie die Oberstufe absolvieren.
2. Je höher die intrinsische Motivation der Schüler_innen ist, desto eher wollen sie die Oberstufe absolvieren.
Für die Verifizierung beziehungsweise Falsifizierung dieser Hypothesen wurden jeweils acht Fragen pro Motivationsart formuliert. Die Fragen können mithilfe einer fünfteiligen Skala von den Schüler_innen beantwortet werden, wobei die Antwortmöglichkeiten von „Trifft nicht zu“ bis „Trifft zu“ reichen. Die Fragen sind im Fragebogen unter EX1, EX2, usw. beziehungsweise IN1, IN2, usw. zu finden.
***Flexibilität/Unsicherheit***
Weitere Faktoren, die bei der Entscheidung eine Oberstufe zu besuchen eine Rolle spielen könnten, sind Flexibilität und Unsicherheit. Die allgemeine Annahme dabei ist, dass Schüler*innen, die sich noch nicht für eine Bildungslaufbahn oder einen Beruf entschieden haben, vorerst die Oberstufe besuchen werden.
Dabei sind zwei Fälle zu unterscheiden. Erstens gibt es Schüler*innen, die noch nicht wissen welchen Bildungsweg sie später einschlagen wollen. Zweitens wollen sich einige Schüler*innen noch nicht so bald auf einen Beruf festlegen und ganz bewusst flexibel bleiben. Mit einer Matura an einer allgemeinbildenden Schule genießt man eine Schulausbildung ohne speziellen fachlichen Schwerpunkt. Für die weitere Bildungslaufbahn bedeutet das, dass man einen Überblick über verschiedene wissenschaftliche Bereiche hat und in der Studienwahl offen geblieben ist. Andererseits kann man auch nach der Matura noch immer eine Lehre machen, die einen dann oft auch in verkürzter Form ermöglicht wird. (vgl. WKO) In anderen Oberstufenschulen, wie zum Beispiel einer HTL, legt man sich dagegen auf einen Schwerpunkt fest. Außerdem dauert die Oberstufe an berufsbildenden und höheren technischen Schulen um ein Jahr länger, was für Schüler*innen, die nach der Matura eventuell eine Lehre machen wollen, eine Rolle spielen könnte. Ausgehend von diesen Annahmen ergeben sich folgende Hypothesen:
- Je unsicherer die Berufswahl/Studienwahl, desto wahrscheinlicher ist ein Besuch der Oberstufe.
- Je flexibler die Berufs-/Studienwahl bleiben soll, desto wahrscheinlicher ist ein Besuch der Oberstufe.
***Logistik***
Bei der Logistik geht es im Wesentlichen um die Lage und Ausstattung der Schule. Manchen Schüler*innen könnten diese Aspekte wichtig sein und somit ihre Schulentscheidung beeinflussen.
Dadurch, dass die meisten Eltern berufstätig sind (vgl. Statistik Austria), müssen die meisten Schüler*innen zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule gelangen. Für den Fußweg dürfte deshalb die Länge und für die Fahrt mit einem Verkehrsmittel die Dauer des Schulwegs eine Rolle spielen. Diese beiden Unterscheidungen werden unter dem Begriff der „Erreichbarkeit der Schule“ zusammengefasst und somit ergibt sie die folgende Hypothese:
- Je höher die Wichtigkeit der Erreichbarkeit der Schule ist, desto wahrscheinlicher ist ein Einfluss auf die Schulentscheidung.
Außerdem könnte die Ausstattung von Schulen die Entscheidung von Schüler*innen beeinflussen. Dabei nimmt die Ausstattung von Klassenzimmern, Bibliothek, Turnsaal und EDV-Räumen sowie die Ermöglichung von gesunder Ernährung (Mensa) eine wichtige Rolle ein. (vgl. Schulverbund „Blick über den Zaun“) Kindern oder Eltern, denen diese Faktoren wichtig sind, werden bei ihrer Schulwahl besonders darauf achten, weshalb sich eine weitere Hypothese formulieren lässt:
- Je höher die Wichtigkeit der Erreichbarkeit der Schule ist, desto wahrscheinlicher ist ein Einfluss auf die Schulentscheidung.
**Einleitung Werte und Status**
Wenn Schülerinnen vor die Entscheidung gestellt werden ob sie die Sekundarstufe 2 besuchen wollen, wird dieser Schritt durch unterschiedlichste Faktoren beeinflusst. Es werden verschiedene Werte unterschiedlich hoch gewichtet. In diesem Fall gehen wir davon aus, dass Schülerinnen ihre Entscheidung vor allem, von ihrem persönlichen Sicherheitsgefühl, Karriere bzw. Erfolgsvorstellungen und ihrem sozialen Umfeld, abhängig machen. Kinder können sich klarerweise nur innerhalb eines vergebenen Schulsystems bewegen. So haben Schülerinnen in Österreich nach der Matura folgende Möglichkeiten: Studium an einer Universität oder FH/PH; Kolleg, Lehrberufsausbildung oder direkter Berufseinstieg nach der Matura.
Jede Variante der Aus- bzw. Weiterbildung ist mit unterschiedlichen beruflichen Möglichkeiten, welche wiederrum mit einer Art Wertigkeit assoziiert werden, verbunden. Hierzu muss man sich die Wertigkeit, bzw. der Status des Besuches der Sekundarstufe 2 ansehen werden. Denn Teil dieses beigemessenen Wertes ist die Wertigkeit der damit verbundenen und zu erreichen erwünschten beruflichen und finanziellen Sicherheit bzw. Integration im zukünftigen Leben der Schülerinnen. Laut Urbatsch wird eine weitere Ausbildung nach dem Pflichtschulabschluss mit finanzieller und langfristiger Sicherheit assoziiert. Die Chance auf einen Ausbildungsplatz steigt mit dem Erlangen des Abschlusses des Abiturs . Daher steht der Wunsch nach einem Abschluss mit Abitur (bzw. Matura) und somit der Sekundarstufe II im Zusammenhang mit der beigemessenen Wertigkeit gegenüber der späteren Ausbildung. Riepl schreibt dazu in ihrer Studie von 2003, dass die soziale und berufliche Integration von Jugendlichen ohne den Abschluss der Sekundarstufe II zunehmend gefährdeter ist und der Schulabschluss an sich an eine notwendige Voraussetzung für jeglichen beruflichen Werdegang zählt. Das soziale Umfeld der Schülerinnen, bei jeglicher Entscheidungsfindung bezüglich ihrer Schulausbildung, muss beachtet und analysiert werden. Gerade bei Schülerinnen spielen die gleichaltrigen Kontakte eine enorme Rolle. Besonders junge Menschen sind auf die Meinung der Familie und Freunde angewiesen. Teilweise werden Entscheidungen auf Grund von Druck der Eltern getroffen oder einfach weil die Schülerinnen mit den Freunden zusammenbleiben wollen.
**Soziales Umfeld**
Das soziale Umfeld spielt eine enorm wichtige Rolle bei der Wahl des Weiteren Bildungs-/Arbeitsweges. Besonders junge Menschen sind auf die Meinung der Familie und Freunde angewiesen. Teilweise werden Entscheidungen auf Grund von Druck der Eltern getroffen oder um einfach mit den Freunden mitzuziehen.
Hypothese 1:
Je wichtiger dem sozialen Umfeld ein weiterführender Bildungsweg ist, desto wahrscheinlicher ist der Weg an die Oberstufe.
1. Ich lege viel Wert auf die Meinung meiner Eltern.
2. Ich lege viel Wert auf die Meinung meiner Freunde.
**Sicherheit**
Um untersuchen zu können, ob Schüler*innen den Besuch der Sekundarstufe 2 beabsichtigen, kann die Wertigkeit, bzw. der Status des Besuches der Sekundarstufe 2 herangezogen werden. Teil dieses beigemessenen Wertes ist die Wertigkeit der damit verbundenen und zu erreichen erwünschten beruflichen und finanziellen Sicherheit bzw. Integration im zukünftigen Leben der Schüler*innen.
Laut Urbatsch wird eine weitere Ausbildung nach dem Pflichtschulabschluss mit finanzieller und langfristiger Sicherheit assoziiert. Die Chance auf einen Ausbildungsplatz steigt mit dem Erlangen des Abschlusses des Abiturs . Daher steht der Wunsch nach einem Abschluss mit Abitur (bzw. Matura) und somit der Sekundarstufe II im Zusammenhang mit der beigemessenen Wertigkeit gegenüber der späteren Ausbildung. Riepl schreibt dazu in ihrer Studie von 2003, dass die soziale und berufliche Integration von Jugendlichen ohne den Abschluss der Sekundarstufe II zunehmend gefährdeter ist und der Schulabschluss an sich an eine notwendige Voraussetzung für jeglichen beruflichen Werdegang zählt. Die Entwicklung dahin, dass immer mehr höher qualifizierte Ausbildungsabschlüsse angestrebt werden, bewirkt, dass das Arbeitslosenrisiko von Personen mit höchstens Pflichtschulabschluss steigt. Die Positionen die bisher, meist mit ungelernten oder angelernten, Personal besetzt waren, können mittlerweile mit qualifizierten Personen besetzt werden. Auch die Arbeitsmarktchancen von Jugendlichen haben sich überdurchschnittlich verschlechtert. Jugendliche werden beim Übertritt vom Ausbildungssystem in das Beschäftigungssystem teils mit massiven Barrieren konfrontiert, und sind, auch wenn sie beim Einstieg in die Beschäftigung erfolgreich waren, in höherem Maße von einer Kündigung bedroht.Bedenkt man nun, wie stark die berufliche und die soziale Integration in ein Gefühl der Sicherheit hineinspielen, lässt sich folgende Hypothese über „die Bewertung von Sicherheit in Bezug zur Entscheidung der Schüler*innen über die Oberstufe“ ableiten:
Hypothese
Je wichtiger die Schüler*innen ihr Sicherheitsgefühl sehen, desto eher entscheiden sie sich für die Oberstufe.
1) Ich habe schon immer ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit verspürt.
2) Wenn ich die Wahl hätte, würde ich ein Leben in Sicherheit wählen.
3) Ich träume oft von einem ruhigen Leben ohne böse Überraschungen
**Erfolg und Karriere **
Die üblichen Pläne von Schüler*innen nach positiver Absolvierung der Matura sind üblicherweise ein weiterer Bildungsweg wie ein Studium an einer Universität oder FH/PH (im In- und Ausland). Auch die Ausbildung an einem Kolleg (Technische Berufe, Kindergärtner*innen) gewinnen an Beliebtheit. Der direkte Berufseinstieg nach der Matura ist möglich wird aber sehr selten praktiziert. Laut einer Befragung von MCS My Choice Solutions GmbH, im Auftrag des AMS Österreichs (2010), sind die Motive der Ausbildungswahl folgende:
• Gute Job- und Berufschancen (86%)
• Aussichtsreiche Zukunftsperspektiven (86%)
• Gute Einkommensperspektiven (82%)
• Karriereperspektiven (79%)
Hypothese
Je erfolgreicher die Schüler und Schülerinnen in der Berufswelt sein wollen desto eher besuchen sie die Oberstufe.
1. Ich möchte Karriere machen.
2. Mir ist es wichtig, als erfolgreich wahrgenommen zu werden.
3. Ich träume oft von einer erfolgreichen Karriere.
> Konzept n definieren
> Theorie/empirische Ergebnisse: Verbindung von Konzept n zu vorhergehenden KOnzepten
> Hypothese n:...
Modellzusammenfassung
# Methode
## Stichprobe
>Stichprobeverfahren
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, basieren der Fragebogen und die daraus resultierenden Erkenntnisse auf der an uns herangetragenen Fragestellung der AHS Kandlgasse. Da sich die AHS Kandlgasse besonders für die Beweggründe ihrer eigenen Schüler_innen in Bezug auf weitere Bildungsentscheidungen interessiert, wurde die Stichprobe teilweise aus ihren Schüler_innen der 3. und 4. Klasse zusammengestellt. Um die Aussagekraft unserer Ergebnisse zu erhöhen, konnten wir eine weitere Schule für die Bearbeitung unseres Fragebogens gewinnen.
> Stichprobe
An der von uns erstellten Umfrage nahmen insgesamt 103 Schüler_innen teil. Von diesen Proband_innen füllten 96 Schüler_innen den Fragebogen vollständig aus. 54 Personen gaben als Geschlecht "weiblich", 47 "männlich" und zwei "divers" an. Zum Zeitpunkt der Beantwortung des Fragebogens besuchten von den 103 Teilnehmer_innen 19 Schüler_innen die siebte und 84 Schüler_innen die achte Schulstufe. 21 Teilnehmer_innen waren Schüler_innnen eines Gymnasiums, 65 Proband_innen besuchten ein Realgymnasium und 17 Schüler_innen nannten als Zweig das wirtschaftskundliche Realgymnsium. Des Weiteren gaben 76 der 103 Teilnehmer_innen "Deutsch" als die zuhause am häufigsten gesprochene Sprache an.
## Instrumente
> Übersicht Gesamt Fragebogen (plus Qualitäts Management Aktionen wie pre Tests) [@Fragebogengruppe]
>
**Fragebogenerstellung: Übersicht und Qualitätsmanagement**
Die Erstellung des Fragebogens erfolgte kooperativ in vier größeren Arbeitsschritten. Der erste Schritt beinhaltete eine allgemeine und offene Suche nach Faktoren, welche die Schulentscheidung nach der 4. Klasse beeinflussen. Das gesamte Forschungsteam war involviert und konnte aus gesammelten Erfahrungen schöpfen. In der folgenden Absprache mit dem gesamten Team wurden neben den demographischen Angaben (Geschlecht/Postleitzahl der Schule/Schulstufe/Sprache, die zu Hause am häufigsten gesprochen wird) die Kategorien "Entscheidung", "Informiertheit", "Schulerfolg" (Selbsteinschätzung und Noten), "Unsicherheit/Flexibilität", "Logistik", "Werte/Status" (Karriere, soziales Umfeld, Sicherheit), "Motivation" (extrinsisch vs. intrinsisch) und "Beziehung zu Schule und Lehrpersonen" herausgearbeitet.
Im zweiten Arbeitsschritt wurden die acht gefundenen Themen auf vier Kleingruppen aufgeteilt, welche zu ihren Themen durch genaue Literaturrecherchen wissenschaftliche Theorien und Messinstrumente fanden. Diese Ergebnisse präsentierten wir einander, um durch Feedback unsere Hypothesen zu verfeinern und auf demselben Stand zu sein.
In der dritten Phase der Fragebogenerstellung wurde an den tatsächlichen Fragebogenitems gearbeitet. Zuerst wurden diese von den einzelnen Expertengruppen ausgewählt, modifiziert oder erstellt, um ihre Konzepte möglichst gut messbar zu machen. Nach einer darauffolgenden Feedback- und Verfeinerungsrunde wurden die Items/Fragen von einem eigens dafür aufgestellten Team bereinigt, d.h. der Großteil der Antwortskalen wurde vereinheitlicht, Formulierungen wurden angepasst und Redundanzen (doppelt gestellte Fragen) wurden ausgeschlossen. Anschließend konnte das Fragebogenkomitee die finalen Fragen mit der Software von limesurvey.com in einen Online-Fragebogen übertragen. Anhand von Teambesprechungen konnte schon hier Verbesserungsarbeit geleistet werden.
Der vierte Schritt der Erstellung bestand aus mehreren Arten des Qualitätsmanagements. Zunächst führten einige Student_innen Pre-Tests durch, um die Verständlichkeit der Items zu testen. Die Pre-Tests wurden tweilweise persönlich und teilweise per Skype oder Telefon durchgeführt. Dazu baten die Forschenden Bekannte aus ihrem Umkreis im Alter der Testteilnehmer_innen, den Fragebogen auszufüllen und dabei ihre Denkprozesse in Worte zu fassen. Auf diese Weise konnten mögliche Unklarheiten entdeckt und Fragen, die möglicherweise das Testergebnis verfälscht hätten, identifiziert und schließlich umformuliert werden. Weiter wurde schriftliches und mündliches Feedback der gesamten Student_innengruppe eingeholt. Neben den Student_innen der Forschungsgruppe wurden auch zusätzliche pädagogische Experten sowie der Direktor der teilnehmenden Schule um ihre Rückmeldungen zu der ersten Version des Fragebogens, besonders in Bezug auf die Ergänzung oder Entfernung spezifischer Items, gebeten. Die zuständige Arbeitsgruppe sichtete die Ergebnisse aller qualitätssichernden Aktionen und führte zielbringende Änderungen unter gegenseitiger Absprache durch.
Der fertige Fragebogen bildet die anfangs genannten Konzepte in insgesamt 57 Items ab. Die folgenden Paragraphen informieren genauer über die Messung der einzelnen Konzepte und liefern Einsichten in ihre statistische interne Konsistenz. Hier beziehen sich "Items", "Item-Batterie" und "Skala" auf die Fragen des Fragebogens, während "Antwortskala", "3-,5-,n-Punkt-Skala", und z.B. "Leikert-Skala" die Art der Antwortoptionen beschreiben.
[JE KONZEPT EIN ABSATZ]
Das Konzept <Konzeptname> wurde mit der Skala von <Referenz> gemessen. Dieses Instrument besteht aus <Anzahl> Items (Beispielitem)
"<Beispielitem>"). Die interne Konsistenz der Skala war <(nicht) zufriedenstellend> (CronbachCronbachss Alpha = <alpha>).
> Kontrollvariablen
Die Kontrollvariable, welche die tatsächliche Entscheidung der TeilnehmerInnen für oder gegen die AHS-Oberstufe beschreibt, wurde mit einer eigens erstellten Skala berechnet, welche vier Items und zwei verschiedene Antwortformaten enthält. Eine Einfachauswahl wurde konzipiert um zeigen, für welche der Alternativen nach der vierten Klasse sich die Teilnehmer_innen entscheiden würden. Anhand der 5-Punkt-Skala (Stimme sehr zu - Stimme gar nicht zu) sollten weitere Aspekte rund um diese Entscheidung beleuchtet werden (z.B. "Ich denke, dass die AHS-Oberstufe für mich sehr schwierig wird").
Das Konzept <Informiertheit> wurde mit einer Skala gemessen, welche auf Basis relevanter Fachliteratur erstellt wurde (Baumert et al. 2010; Becker 2000; Bellenberg & Forell 2013, Maaz 2006; Roth & Ogrin 2016; Wiedenhorn 2011). Dieses Instrument besteht aus fünf Items, von denen drei eine 5-Punkt-Skala (Stimme sehr zu - Stimme gar nicht zu) aufweisen (z.B.: "Ich hatte genug Zeit und Möglichkeiten, um mir über Alternativen zur AHS-Oberstufe Gedanken zu machen.") und zwei mit einer Mehrfachauswahl zu beantworten sind (z.B.: "Woher hast du die Informationen für deine Entscheidung, wie es nach der 4. Klasse weitergeht?").
Die interne Konsistenz der Skala war <nicht zufriedenstellend> (Cronbachs Alpha = <0,59>). Da allerdings die Items absichtlich verschiedene Aspekte der Informiertheit messen, reicht dies für unsere Zwecke.
Für das Konzept <Schulerfolg> wurden Skalen von Schmid & Dornmayr (2013), Jänisch & Bosse (2018) sowie Grötemeier & Thielsch (2014) adaptiert. Von den sechs Items wurden vier (d.h. das Selbstkonzept) mit derselben 5-Punkt-Skala gemessen (z.B.: "Ich tue mir beim Lernen sehr leicht.") und zwei (d.h. die Englisch-/Deutsch-/Mathematiknoten in der Schulnachricht und im Jahreszeugnis) mit einer Einfachauswahl von "Sehr gut" bis "Nicht genügend". Die interne Konsistenz der Skala des Selbstkonzepts war <nicht zufriedenstellend> (Cronbachs Alpha = <0,63>), während die Skala der Schulnoten mit einem Cronbachschen Alpha von 0,89 eine hohe Korrelation zwischen den Items aufwies, was von einer erhöhten Reliabilität zeugt.
Das Konzept <Beziehung zu Schule und Lehrpersonen> wurde mit einer Likert-Skala gemessen, die dem PISA Skalenhandbuch (Hertel et al. 2014: 52-54) entnommen wurde und aus neun Items besteht (z.B.: "Ich komme mit den meisten meiner Lehrerinnen/Lehrern gut aus."). Die interne Konsistenz der Skala war <(nicht) zufriedenstellend> (CronbachCronbachss Alpha = <alpha>).
Das Konzept Unsicherheit/Flexibilität wurde mit einer eigens erstellten Item-Batterie gemessen. Dieses Instrument besteht aus drei bis vier Fragen. Jene drei Items, die von allen Proband*innen zu beantworten sind, werden mit einer 5-Punkt-Antwortskala (Stimme überhaupt nicht zu – Stimme sehr zu) gemessen. Wird bei dem Item „Ich bin mir schon sicher, welchen Beruf ich später ausüben möchte“ eine der beiden höchsten Antwortmöglichkeiten gewählt, scheint ein weiteres Item in einem offenem Antwortformat auf („Welchen Beruf möchtest du gerne ausüben?“), um die starke Zustimmung zu überprüfen und konkreten Berufsvorstellungen mehr Gewicht beziehungsweise Bedeutung zu verleihen.. Die interne Konsistenz der Skala war <(nicht) zufriedenstellend> (CronbachCronbachss Alpha = <alpha>).
Das Konzept Logistik basiert ebenfalls auf einer eigens entwickelten Item-Batterie und enthält sechs Fragen (z.B. „Für mich ist es sehr wichtig, dass die Schule, die ich besuche, gut erreichbar ist“). Alle Items werden mit einer 5-Punkt-Skala (Stimmte überhaupt nicht zu – Stimme sehr zu) gemessen. Die interne Konsistenz der Skala war <(nicht) zufriedenstellend> (CronbachCronbachss Alpha = <alpha>).
## Analyse
Die Hypothesen wurden mittels <Verfahren> getestet <Referenz>.
Die Analyse wurde mit <Software plus Versionsnummer, Referenz> umgesetzt.
Nach der Erfassung und Bereinigung der Daten aus den Fragebogenantworten wurden die Hypothesen der Forschungsfrage anhand einer multiplen Regression getestet. Die Analyse der Daten begann somit mit dem Einlesen der Daten in ein Statistikprogramm, in unserem Fall „R“. Um mit den Daten arbeiten zu können, mussten jedoch noch reinigende Schritte durchgeführt werden, wie die Bestimmung des Mittelwertes aller Frageitems, welche dieselben Konzepte messen, und das Umcodieren von revers-codierten Items, die das Gegenteil des Grundkonzeptes messen. Darunter fallen oft Fragen, die ein „nicht“ in der Formulierung haben, oder gegenteilige Charakteristika messen. In unserem Fragebogen wurde beispielsweise nach der Risikobereitschaft gefragt um das Sicherheitsbedürfnis der Schüler_innen näher bestimmen zu können. Der nächste Schritt der Analyse bestand aus den tatsächlichen Berechnungen in R, welche sowohl die Deskriptiv- als auch Inferenzstatistik nützen. Deskriptive Statistik wurde benötigt um die Stichprobe, die Fragebogenteilnehmer_innen, zu beschreiben (vgl. Stichprobe). Die Inferenzstatistik wurde benutzt, um Hypothesentests durchzuführen, um die Hypothesen zu testen. In den Hypothesentests wurde die Stärke der Zusammenhänge zwischen den abhängigen und unabhängigen Variablen mithilfe von odds/ors-ratio/log odds, oder auch estimate genannt, gemessen. Ein positiver log odds-Wert spricht für einen positiven Zusammenhang mit dem AHS-Oberstufenbesuch. Folglich korrelieren negative log odds-Werte mit einem geplanten Schulwechsel. Weiter wurden die Polung dieser Korrelation und die statistische Signifikanz über die Eintrittswahrscheinlichkeit spezifischer Antworten mit p (=probability) gemessen. Statistisch signifikant gilt ein p-Wert unter 0,05. Nur statistisch signifikante Ergebnisse sprechen für eine Bestätigung der Hypothesen.
# Ergebnisse [Syntax VORBEREITEN]
## Deskriptive Statisik
<... >
## Hypothesentests
> [FÜR Jede HYPOTHESE]: Hypothese wiederholen, Ergebnisse darstellen, auf Tabelle/Figrue etc. Verweisen, Die Ergebnisse sprechen <für/gegen> Hypothese <n>.
Die Ergebnisse für die Hypothesentests zur Schulleistung und dem Konzept Alternativen stammen von folgender Berechnung:
Call:
glm(formula = ENT ~ WSS + WSSU + WSK + INFO + UF + LOG + SE + SEN + EX + IN, family = "binomial", data = df)
Deviance Residuals:
Min 1Q Median 3Q Max
-1.4870 -0.8089 -0.2307 0.6257 1.8367
Coefficients:
Estimate Std. Error z value Pr(>|z|)
(Intercept) -0.5389 7.9376 -0.068 0.9459
WSS -1.9165 0.9061 -2.115 0.0344 *
WSSU -0.3285 0.8444 -0.389 0.6972
WSK -0.3640 0.6282 -0.579 0.5623
INFO -1.2389 0.6828 -1.815 0.0696 .
UF 0.3306 0.6597 0.501 0.6162
LOG -1.6057 1.0949 -1.467 0.1425
SE 1.1383 1.1121 1.024 0.3060
SEN 0.9682 1.0473 0.925 0.3552
EX 3.6949 1.8265 2.023 0.0431 *
IN -0.6369 0.8879 -0.717 0.4732
Signif. codes: 0 '***' 0.001 '**' 0.01 '*' 0.05 '.' 0.1 ' ' 1
(Dispersion parameter for binomial family taken to be 1)
Null deviance: 44.149 on 33 degrees of freedom
Residual deviance: 29.206 on 23 degrees of freedom
(3 observations deleted due to missingness)
AIC: 51.206
Number of Fisher Scoring iterations: 6
### Konzept Schulleistung
1. Hypothese:
Je schlechter der Notendurchschnitt der Englisch-, Mathematik- und Deutschnoten ist, desto weniger interessieren sich Schüler_innen dafür, die AHS-Oberstufe/eine maturaführende Schule zu besuchen.
In Hypothese 1 wurde argumentiert, dass ein schlechter Notendurchschnitt der Englisch-, Mathematik- und Deutschnoten (SEN) einen negativen Effekt auf die Wahrscheinlichkeit, dass Schüler*innen weiter die AHS besuchen, hat. Die Ergebnisse der inferenzstatistischen Berechnungen zeigen eine log (odds ratio) von 0.9682 (ns).
0.3552 (p > 0.05)
p > 0.01
Das bedeutet, dass es keinen statistisch signifikanten Effekt gibt. Hypothese 1 zur Bedeutung der Schulleistung wird somit vorläufig von den Daten nicht bestätigt.
2. Hypothese:
Je positiver die Selbsteinschätzung, desto stärker interessieren sich die Schüler_innen dafür, die AHS-Oberstufe/eine maturaführende Schule zu besuchen.
Die Argumentation von Hypothese 2 besagt, dass eine hohe Selbsteinschätzung der Schüler_innen (SE), einen positiven Effekt auf die Wahrscheinlichkeit des Weitergehens in die AHS hat. Da die Ergebnisse aus der Statistik eine zeigen einen log (odds ratio) von 1.1283 (ns).
0.3060 (p > 0.05)
p > 0.01
Das beduetet, dass es keinen statistischen signifikanten Effekt gibt. Damit wird die Hypothese von den Daten nicht unterstützt.
### Konzept Alternativen
1. Hypthese:
Je höher die Leistung des Kindes ist, desto wahrscheinlicher ist die Wahl einer maturaführenden Schule/zur AHS-Oberstufe.
In Hypothese 1 wurde argumentiert, dass eine positive Leistung der Schüler_innen (SEN) einen positiven Effekt auf die Wahrscheinlichkeit, dass Schüler_innen in der AHS bleiben, haben. Leistung wurde hier über den Notendurchschnitt der letzten zwei Zeugnisse gemessen. Die statistischen Ergebnisse zeigen eine (odds ratio) von 0.9682 (ns).
0.3552 (p > 0.05)
p > 0.01
Das bedeutet, dass es keinen statistisch signifikanten Effekt gibt. Hypothese 1 wird somit vorläufig von den Daten nicht unterstützt.
2. Hypothese:
Je höher die Leistungserwartungen des Kindes sind, desto wahrscheinlicher ist die Wahl einer maturaführenden Schule/zur AHS-Oberstufe.
Die Hypothese 2 sagt aus, dass hohe Leistungserwartungen der Schüler_innen und deren Familien (EX) einen positiven Effekt auf die Wahrscheinlichkeit, dass Schüler_innen in der AHS bleiben, haben. Leistungserwartungen wurden über die extrinsische Motivation der Schüler_innen gemessen, siehe Instrumente und Codebook für Details. Die statistischen Ergebnisse zeigen eine log (odds ratio) von 3.6949 (s).
0.0431 (p < 0.05)
p > 0.01
Demzufolge gibt es einen statistisch signifikanten Effekt. Die extrinsische Motivation korreliert mit dem fortlaufenden Besuch der AHS. Hypothese 2 wird somit vorläufig von den Daten unterstützt und kann bestätigt werden.
3. Hypothese:
Je wichtiger es dem Kind ist, Geld zu verdienen, desto unwahrscheinlicher ist die Wahl einer allgemeinbildenden Schule.
In Hypothese 3 wurde argumentiert, dass ein hohes Bedürfnis der Schüler_innen, Geld zu verdienen, einen negativen Effekt auf die Wahrscheinlichkeit hat, dass Schüler_innen die AHS-Oberstufe besuchen.
Das Bedürfnis, Geld zu verdienen, wurde über die Ambition, Karriere zu machen, viel Geld zu verdienen (WSK), und das Sicherheitsbedürfnis (WSS) gemessen. Letzteres wurde hinzugenommen, da unserer Argumentation zufolge hinter dem dringenden Bedürfnis, schnell Geld zu verdienen – etwa durch eine Lehre oder Berufsausbildung – ein Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit steht. Dieses hängt außerdem mit großer Wahrscheinlichkeit mit der finanziellen Lage und den finanziellen Bedürfnissen der Eltern und Familie zusammen, die jedoch nicht mit dem Fragebogen gemessen wurden, da dies den Rahmen unserer Umfrage gesprengt hätte.
Die Ergebnisse der Statistik zeigen für WSS eine log (odds ratio) von -1.9165 (s).
0.0344 (p < 0.05)
p > 0.01
und für WSK eine log (odds ratio) von -0.3640 (ns).
0.5623 (p > 0.05)
p > 0.01
Hier besteht ein statistisch signifikanter Effekt zwischen dem (finanziellen) Sicherheitsbedürfnis und dem Bleiben in der AHS. Karriereambitionen zeigen keine statistische Aussagekraft, und dieser Teil der Hypothese kann dadurch vorläufig verworfen werden. Da Hypothese 3 von den Daten nur teilweise unterstützt wird, wurde sie den Daten entsprechend umformuliert:
4. Hypothese:
Je wichtiger es Schüler_innen ist, Geld aufgrund eines Bedürfnisses nach finanzieller Sicherheit zu verdienen, desto weniger wahrscheinlich ist der AHS-Oberstufenbesuch.
Da die odds ratio von WSS negativ ist und damit eine negative Korrelation zur Entscheidung zur AHS-Oberstufe aufweist, kann diese Hypothese damit vorläufig bestätigt werden.
5. Hypothese:
Je mehr und besser Schüler_innen über das Schulsystem informiert sind und werden, desto wahrscheinlicher ist die Wahl einer Alternative zur AHS-Oberstufe.
Hypothese 4 besagt, dass die Informiertheit der Schüler_innen (INFO) einen negativen Effekt auf die Wahrscheinlichkeit hat, dass SchülerInnen weiter die AHS besuchen. Unsere Erwartung war, dass der Effekt der Hypothese nur schwach wäre. Die Ergebnisse der Statistik zeigen eine log (odds ratio) von -1.2389 (ns).
0.0696 (p < 0.1)
p > 0.05
p > 0.01
Somit gibt es einen eher gering signifikanten Effekt zwischen der Informiertheit der Schüler_innen und der Entscheidung, die Schule zu wechseln. Um Hypothese 4 tatsächlich zu bestätigen, sollte deshalb auf mehr Daten zugegriffen werden.
### Konzept Unsicherheit/Flexibilität
1. Hypothese:
Je unsicherer die Berufswahl/Studienwahl, desto wahrscheinlicher ist ein Besuch der Oberstufe.
In Hypothese 1 wird argumentiert, dass sich eine hohe Unsicherheit (UF) im weiteren Bildungs- oder Berufsweg positiv auf den weiteren Besuch der AHS auswirkt. Allgemeinbildende höhere Schulen weisen ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten auf. Folglich ist eine AHS-Oberstufe eine wahrscheinliche Wahl für unentschlossene Schüler*innen. Die Ergebnisse zeigen eine log (odds ratio) von 0.16979 (ns).
0.4157 (p > 0.05)
p > 0.01
Das bedeutet, dass es keinen statistisch signifikanten Effekt gibt. Hypothese 1 wird somit vorläufig verworfen.
2. Hypothese:
Je flexibler die Berufs-/Studienwahl bleiben soll, desto wahrscheinlicher ist ein Besuch der Oberstufe.
Die Argumentation von Hypothese 2 besagt, dass zwischen einem hohen Bedürfnis an Flexibilität (UF) und dem Besuch der Oberstufe ein positiver Zusammenhang besteht. Diese Hypothese weist Parallelen zur erstgenannten auf, jedoch basiert die Bildungsentscheidung hier vielmehr auf der bewussten Aufrechterhaltung aller Möglichkeiten als auf einer herrschenden Unsicherheit im Bezug auf den weiteren Bildungsweg. Die Ergebnisse der inferenzstatistischen Berechnungen zeigen eine log (odds ratio) von 0.16979 (ns).
0.4157 (p > 0.05)
p > 0.01
Folglich gibt es keinen statistisch signifikanten Effekt und Hypothese 2 wird somit vorläufig von den Daten nicht unterstützt.
### Konzept Logistik
1. Hypothese:
Je höher die Wichtigkeit der Erreichbarkeit der Schule ist, desto wahrscheinlicher ist der Einfluss auf die Schulentscheidung.
In Hypothese 1 wird argumentiert, dass eine hohe Wichtigkeit der Erreichbarkeit der Schule (SCHULWEG) einen großen Einfluss auf die Schulentscheidung hat. Viele Eltern von Schüler*innen sind berufstätig und haben deshalb nicht die Möglichkeit, ihre Kinder jeden Tag in die Schule zu bringen. Daher kann eine gute öffentliche Anbindung der Schule von Bedeutung bei der Schul- beziehungsweise Bildungswahl sein. Ergebnisse aus der Statistik zeigen eine log (odds ratio) von 0.37259 (ns).
0.1290 (p > 0.05)
p > 0.01
Folglich liegt bei Hypothese 1 kein statistisch signifikanter Effekt vor. Damit wird die Hypothese von den Daten (nicht) unterstützt und somit auch verworfen.
2. Hypothese:
Je höher die Wichtigkeit der Ausstattung der Schule (AUSSTATTUNG) (Turnsaal, Biologiesaal, Musikinstrumente, Beamer, Mensa etc.) ist, desto wahrscheinlicher ist der Einfluss auf die Schulentscheidung.
Die Argumentation von Hypothese 2 besagt, dass sich eine hohe Wichtigkeit der schulischen Ausstattung auf die Schulentscheidung auswirkt. Haben Schüler*innen ein besonderes Interesse an Sport, Musik, Naturwissenschaften oder anderen Themenbereichen, kann es für sie von großer Bedeutung sein, wie die Schule in diesen Hinsichten ausgestattet ist. Ebenso können die technische Ausstattung oder das Essensangebot von Bedeutung sein. Die Ergebnisse zeigen eine log (odds ratio) von -0.06692 (ns).
0.8169 (p > 0.05)
p > 0.01
Dies bedeutet, dass es keinen statistisch signifikanten Effekt gibt. Hypothese 2 wird somit vorläufig verworfen.
### Konzept Werte und Status
1. Hypothese:
Je wichtiger die Schüler*innen ihr Sicherheitsgefühl sehen, desto eher entscheiden sie sich für die Oberstufe.
In Hypothese 1 wurde argumentiert, dass ein hohes Bedürfnis nach Sicherheit (WSS) seitens der Schüler*innen einen positiven Effekt auf die Wahrscheinlichkeit hat, dass diese weiterhin die AHS besuchen. Die Ergebnisse zeigen eine log (odds ratio) von -1.9165 (ns/s).
0.0344 (p < 0.05)
p > 0.01
Das bedeutet, dass es (k)einen statistischen signifikanten Effekt gibt. Hypothese 1 über das Bedürfnis nach Sicherheit wird somit vorläufig von den Daten (nicht) unterstützt.
2. Hypothese:
Je erfolgreicher die Schüler und Schülerinnen in der Berufswelt sein wollen desto eher besuchen sie die Oberstufe.
In Hypothese 2 wurde argumentiert, dass wenn die Schüler und Schülerinnen in der Berufswelt erfolgreich sein wollen sie eher die Oberstufe besuchen wollen. Die Ergebnisse zeigen eine log (odds ratio) von -0.3640 (ns).
0.5623 (p < 0.05)
p>0.01
Das bedeutet, dass ein keinen statistischen signifikaten Effekt gibt. Damit wird die Hypothese 3 von den Daten nicht unterstützt.
3. Hypothese:
Je wichtiger dem sozialen Umfeld ein weiterführender Bildungsweg ist, desto wahrscheinlicher ist der Weg an die Oberstufe.
In Hypothese drei wurde argumentiert, dass der Stellenwert des sozialen Umfelds den weiteren Bildungsweg enorm beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen einen log (odds ratio) von -0.3285 (ns).
0.6972 (p < 0.05)
p>0.01
Das bedeutet, dass es keinen statistischen signifikanten Effekt gibt. Damit wird die Hypothese drei von den Daten nicht unterstützt.
### Konzept Motivation
1. Hypothese:
Je höher die extrinsische Motivation der Schüler*innen ist, desto eher wollen sie die Oberstufe absolvieren.
In der ersten Hypothese wird argumentiert, dass eine hohe extrinsische Motivation der Schüler*innen einen Einfluss auf die Entscheidung die Oberstufe zu absolvieren hat.
Die Ergebnisse aus der Analyse zeigen eine log (odds ratio) von 0.61911, was für einen positiven Zusammenhang spricht.
Weiters liegt ein p-Wert von 0.2105 vor. Dies ist größer als 0,05 und demnach nicht signifikant.
2. Hypothese:
Je höher die intrinsische Motivation der Schüler*innen ist, desto eher wollen sie die Oberstufe absolvieren.
In der zweiten Hypothese wird argumentiert, dass eine hohe intrinsische Motivation der Schüler*inenn einen Einfluss auf die Entscheidung die Oberstufe zu absolvieren hat.
Die Ergebnisse aus der Analyse zeigen eine log (odds ratio) von -0. 0.61698, was für einen negativen Zusammenhang spricht.
Weiters liegt ein p-Wert von 0.0525 vor. Dies ist größer als 0,05 und demnach nicht signifikant.
# Diskussion
> Zusammenfassung FF/Ziel, plan of attack>
> FÜR JEDEN DISKUSSIONPUNKT: allgemeine Diskussion.... >
Diskussion Motivation:
Bei den Ergebnissen zu den Items zur extrinsischen Motivation ergab die Analyse einen sehr niedrigen Cronbach-Alpha wert. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Items einer Kategorie dasselbe messen ist also gering. Dies war eine Überraschung und es konnte dafür auch kein erkennbarer Grund gefunden werden.
Der Cronbach-Alpha Wert für die Items der extrinsischen Motivation liegt bei 0.49.
## Limitationen
## Implikationen für Forschung
## Implikationen für Praxis
Für jede hypo
# Referenzen (Bitte alle Gruppen ihre Literatur einfügen!!)
**!!Zitierweise der *Institutsvorgabe Wissenschaftliches Arbeiten* unter Format und Layout auf Moodle!!**
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