---
title: 'Project documentation template'
disqus: hackmd
---
Storytelling Case Study «Labelme»
===
## Inhaltsverzeichnis = Menupunkte
[TOC]
Präsi für Verteidigung: https://docs.google.com/presentation/d/1hGx-j1jNLAy38Ug3hfViue9sH6U9nOg3CWVj0mPej_E/edit
### Notizen
Label, Gütesiegel, Prüfzeichen
Für welches (Produkt) Label entscheidest du dich?
Konsum von Lebensmitteln. Labels im Check.
Erkennst du dich in einer dieser Situationen wieder? Dann bist du nicht alleine.
---
(Landing Page)
## Intro (Problemstellung)
>Welches Label bist du?>
Stehst du manchmal auch im Supermarkt vor einer riesigen Produktauswahl und bist vom Labeljungel überfordert? Ist dir aber nachhaltiges Einkaufen wichtig und du möchtest nicht einfach das erstbeste Produkt kaufen? Mit deinem persönlichen Einkaufsratgeber könntest du jetzt deine Besorgungen viel effizienter und bewusster erledigen.

((Hier geht es darum auch die User abzuholen welche sich mit der ersten Szene nicht identifizieren können.))

Video von Label Rainforest Alliance (https://www.youtube.com/watch?v=3iIkOi3srLo)
Dein Konsum hat einen Grossen Einfluss auf deine Umwelt.
Erkennst du dich in einer dieser Situationen wieder? Dann bist du nicht alleine.
Mir selber ist aufgefallen, dass ich die Labels wahrnehme, aber die Hintergründe dieser nicht kenne. Der Grund dafür ist, dass es so viele verschiedene gibt und ich nicht
Ich hatte das Gefühl, dass die Leute wissen das es die Labels gibt, diese aber nicht nutzen. Warum ist das so? Ich selber weiss nicht für was die verschiedenen Labels genau stehen und wo ich die Infos dazu finden. Geschweige denn, dass ich mir das merken kann von diesen vielen Zertifizierungen. Geht es wohl den anderen auch so?
In der Schweiz gibt es 72 Lebensmittelabels, welche sich auf unterschiedliche Bereiche fokusieren und verschiedene Standards erfüllen. Mir ist in meinem Alltag aufgefallen, wie mühsam es ist, Informationen zu den einzelnen Labels zu beschaffen und ich fragte mich, ob sich die Leute überhaupt noch in dieser Flut an Labels orientieren können.
Die Frage, warum kaum jemand die verschiedenen Lebensmittel-Labels kennt und in sein Einkaufsverhalten einbezieht, hat mich sehr *beschäftigt*. Ich stellte mir die Frage: Wo liegt das Problem?
---
(neue Seite)
## Research
Deshalb setzte ich mich hin und stellte mir die Frage, weshalb niemand wirklich die Lebensmittellabels kennt oder nutzt. Wo liegt das Problem?
Denn ursprünglich wurden die Labels sogar konzipiert, um den Konsumenten die Entscheidung, welches Produkt sie kaufen sollten, zu erleichtern.
Mit Marken können Unternehmen Produkte so anpreisen, dass sie besser da stehen wie sie effektiv sind. (All diese Label müssen durch K.)
Da die Labels durch mehrere Kontrollstellen laufen müssen, um zertifiziert zu werden, ist es so dem Kunden möglich diesen zu vertrauen und sich nicht selbst (informieren zu müssen) ein Bild davon machen zu müssen. Für produzierende Unternehmen (nur für Produzenten) bieten sie so die Chance, ihre Kunden transparent über die Qualität, Herkunft und Produktionsbedingungen ihrer Waren zu informieren und so Kaufanreize zu schaffen.
> Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser (bei Marken kann man nur Vertrauen, Labels kann man kontrollieren) (https://www.nachhaltigleben.ch/food/schweizer-bio-label-im-vergleich-615
)
Labels sorgen dafür, dass unter anderem aus Bio-Lebensmitteln (nachhaltigen, schonenden etc... Lebensmittel) keine Mogelpackungen werden. Alnatura als Beispiel verkauft sich grüner als grün, dabei führen sie unter ihrer Marke vorallem Bio-Labels mit dem EU-Standard. Diese Standards sind viel tiefer als die üblichen Schweizer Bio-Labels.
((Podcast SRF über Alnatura,Espresso_27-11-2015-0813.12---> https://www.srf.ch/play/radio/espresso/audio/migros-gibt-sich-mit-alnatura-gruener-als-gruen?id=0c7a3f7e-6930-446f-a089-4e89b15b0588))
Doch leider gibt es heute unzählige Labels, so dass es den Kunden eher verwirrt als unterstützt. Jeder grössere Supermarkt hat in der Zwischenzeit seine eigenen Labels, also Angaben und Informationen zu den Produkten. Sich schlau zu machen wofür welche Labels der Lebensmittel-Riesen stehen, ist kaum machbar.
Dazu kommt noch, dass es in den verschiedenen Produktegruppen auch wieder andere Gütesiegel mit jeweils einem eigenen Schwerpunkt gibt.
Hast du gewusst, dass es in den Schweiz 72 zertifizierte Labels gibt? Welche davon kennst du?
((Soll ich wirklich alles 72 zeigen oder reichen die Hälfte???))
Um wirklich herauszufinden, ob ich mit meinem Problem richtig liege, startete ich eine Umfrage. Interessiert dieses Thema die Leute überhaupt? Was genau stört sie an der momentanen Situation? Wie ist ihr bisheriges Einkaufsverhalten. Deckt es sich mit meinen Vermutungen und Recherche-Ergebnissen? 86 mal wurde mein Fragebogen ausgefüllt.
Spannend war es zu sehen, dass fast alle der Teilnehmenden mind. 1-5 Labels spontan aufzählen konnte. Nur 4 Personen antworteten, dass ihnen keins einfällt. Davon wussten 16 sogar bis zu 10 aufzuzählen und 8 Personen mehr als 10.
Regionale und umweltschonende Produkte stehen ganz oben auf der Liste.
Die folgenden Charts, der Auswertung, zeigen für mich am besten auf, wo das Problem liegt:

Die wenigsten schauen beim Kauf wirklich auf die Labels.

Die meisten haben sich jedoch bereits damit auseinandergesetzt nur die Zeit fehle ihnen sich über die Labels zu informieren und beim Einkauf darauf sich zu achten. Ausserdem ist es nicht möglich jedes Label mit jedem zu vergleichen.
Wie bereits zuvor erwähnt, finden es die meisten Menschen sehr mühsam und zeitaufwändig, sich damit auseinanderzusetzen. Eigentlich hätten sie Interesse, mögen aber keine Zeit in die Suche der für sie passenden Labels investieren. Vielen ist auch nicht bewusst, was ihr Kaufentscheid für einen Einfluss auf unsere Umwelt hat.
In der Schweiz werden fast 30% der Umweltbelastungen durch die Ernährung verursacht. Das Beispiel macht deutlich: Was wir essen, hat nicht nur Auswirkungen auf uns und unsere Gesundheit, sondern auch auf die Umwelt, auf Mensch und Tier. Wem nicht egal ist, welche Auswirkungen sein Konsum hat, sollte sich mit den Labels auskennen. (Quelle: http://www.sge-ssn.ch/ich-und-du/essen-und-trinken/ausgewogen/foodprints/)
So hab ich mir die Challenge gestellt:
> Wie kann ich Konsumenten helfen sich im Label-Dschungel schnell zurechtzufinden, um ihnen die Entscheidung für ein zu ihnen passendes Produkt zu erleichtern?
Indem ich versuche eine Einkaufshilfe zu in die üblich Einkaufsroutine integrieren.
Nach dieser Auswertung und neu begonnener Erkenntnis begann ich meine Zielgruppe zu definieren und eine Persona zu generieren.
Meine Zielgruppe sind die 20- bis 35-jährigen, welche ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben. Sie haben ein nicht zu knappes Lebensmittelbudget, kochen gerne gut, gesund und bewusst.
Um meine Zielgruppe zu representieren erstellte ich die fiktive Person Gabi. Sie ist ein sehr sozialer Mensch der meist zuerst für andere schaut bevor sie selbst an der Reihe ist. Die Umwelt liegt ihr am Herzen, weshalb sie versucht sehr nachhaltig zu leben. Beim Essen gönnt sie sich gerne mal was und spart dort deshalb selten.

Dazu definierte ich die Aufgaben, Probleme (Jobs) welche Gabi lösen muss, an welche Herausforderungen (Pains) sie dabei stösst und was davon ein positives Erlebnis (Gains) erzielt.

Gabi setzte ich dann in ein alltägliches Szenario. Eine Situation in der warscheinlich auch du schon mal gesteckt hast.

Im nächsten Schritt machte ich mir Gedanken, wie ich die Labels neu strukturieren und organisieren konnte, um einen besseren Überblick zu bekommen. Wichtig war mir auch herauszufiltern, welche Labels sich konkurrieren und welche Ideologien (??) sie abdecken.. Die Labels verstehen...

So entstand diese Übersicht. Hier sieht man schön wie die Labels mit dem Fokus Umwelt überwiegen. Bio, Bio, Bio in allen Formen und Farben...

## Wireframe Skizzen und Prototyping Phase
### Einstieg in die App
Wie könnte Gabi nun in die App einsteigen um einen logischen Ablauf beim Einkauf zu folgen.

Seinen Einkauf erleichtern und das mit gutem Gewissen! Wenn es doch nur so einfach wäre...
((Bilder Lofi-Prototyp verschiedene Stadien.))
Zuerst waren Ideen wie das scannen der Produkte, das genaue Nachverfolgen des zurückgelegten Weges, also der Herkunft des Produktes und die genaue Auswertung des Einkaufes hoch im Rennen. War aber alles doch nicht optimal. Die App sollte ja in der normalen Einkaufsroutine einfach eingebunden werden können und nicht zusätzlich einen haufen Aufwand generieren.

Auch das scannen des Kassenzettels zur Auswertung ist keine Lösung. Da sind einfach nicht immer die Labels hinterlegt was es schwierig macht.
Schlussendlich war es mir wichtig mit den bereits bestehenden Produkten zu arbeiten. Nicht neue Codes auf den Packungen hinzufügen zu müssen oder Ähnliches um z.b. das Produkt zu tracken können. Einige Läden, Produkte und Labels fangen selber damit an. So könnte man diese Funktion mit dem Tracking-Code eingeben immernoch einfach in die App mit aufnehmen.
Schnell und unkompliziert sollte eine Übersicht über die Labels gezeigt werden und es soll klar sein welche zu einem seinen Werten und Einstellungen passen.
Somit brauchte es einige Überarbeitungen bis der erste Lofi-Prototyp bereit war für die User-Testings.
((Bilder Lofi-Prototyp fertig.)) Inputs der User konnte ich gleich umsetzen und so mein Konzept schlüssig machen.
Zum Schluss noch das Design und fertig (naja nur mal der Prototyp) ist die App!
((Mockups und gifs vom fertigen App zeigen. Evtl. Video von Person welche App gerade benutzt...))
---
(neue Seite)
## Endprodukt
Hier nun die wichtigsten Feature der App erklärt:
– Dein Profil erstelle um eine Spiderweb zu generieren und so seine Werte und Einstellungen zu hinterlegen
– Sein Profil mit deren der Labels abgleichen und genau wissen welches Label passt zu einem!
– Lege dir ein Ziel fest, dass du durch deinen Konsum erreichen möchtest. Tracke dieses Ziel auf deinem Weg!
– Erstelle deine Einkaufsliste direkt in der App und erhalte Vorschläge, welche Labels du kaufen sollst, um deine Ziele und deine Werte weiter zu verfolgen.
– Und wenn es dich ganz genau wunder nimmt, kannst du zu allen 72 Schweizer Lebensmittellabels die wichtigsten Facts nachlesen und ähnliche Labels sogar direkt miteinander vergleichen.