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# Antrag BGZ "Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden."
## Antrag
> https://docs.google.com/document/d/1iYSVix7RIjmYHLIMdhpJTMRInoA6B7-owP7BcwybT7k/edit?usp=sharing
### Wer ist das Familienzentrum Lighthouse
Das Familienzentrum Lighthouse - Treffpunkt für alle
e.V. arbeitet im Netzwerk der anerkannten hessischen
Familienzentren und bietet Freizeit- und Beratungsangebote,
Kurse sowie ein offenes Café mit Wohlfühlatmosphäre an.
Als Treffpunkt für alle ist jeder willkommen: Von Kindern
bis Senioren, ungeachtet des Familienstandes oder der
Herkunft. Darüber hinaus können benachteiligte Menschen mit
Fluchthintergrund Deutsch lernen und werden in Alltagsfragen
begleitet. Der Schwerpunkt der Arbeit ist zurzeit die Arbeit mit
geflüchteten Menschen jeden Alters. Partizipativ werden weitere
Angebote mit den Gästen des Familienzentrums entwickelt. Die
Stärke des Familienzentrums ist das spontane Handeln und der
Fähigkeit, Angebote an den Bedarfen der Gäste auszurichten.
### Kurzbeschreibung des Projekts
> Bitte formulieren Sie eine Kurzbeschreibung des Projekts (maximal 1000 Zeichen).
Das Projekt "Werd'geschätzt!" bietet SeniorInnen die Möglichkeit in Gemeinschaft mit ehrenamtlich engagierten Menschen mit Fluchthintergrund neue Kontakte zu knüpfen, ihre Lebenserfahrungen zu teilen und sich aktiv zu engagieren. Es ist ein neuer Weg, sie aus der Einsamkeit zu führen. Durch unterschiedliche Treffen, auch in der eigenen Häuslichkeit, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Ausflüge mit dem Bus "Schatzkiste" werden sie ermutigt, Neues auszuprobieren und ihr Wissen weiterzugeben. Die filmische Dokumentation dient dazu, ihre Geschichten und Erinnerungen festzuhalten und als Inspiration für andere SeniorInnen zu nutzen. Das Familienzentrum Lighthouse baut das Projekt auf den Vertrauensvorschub auf, den es aus der Arbeit mit genannten Teilnehmenden besitzt.
**Test, vielleicht schon eine gute Basis**
Das Familienzentrum Lighthouse farbeitet Menschen mit Fluchthintergrund und SeniorInnen zusammen, um ihre individuellen Bedürfnisse zu unterstützen. Durch generationsübergreifende Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten werden Bindungen geschaffen und Erfahrungen ausgetauscht.
strebt danach, langfristig eine verlässliche Anlaufstelle und Unterstützung für SeniorInnen zu sein.
### Handlungsbedarf vor Ort
> Erläutern Sie, warum die Umsetzung des Projekts im jeweiligen Sozialraum notwendig ist. Welche Herausforderungen und Bedarfe gibt es vor Ort, die die Umsetzung des Projektes notwendig machen?
Das Familienzentrum Lighthouse arbeitet seit 2014 mit Menschen aller Generationen und Nationen, teilweise mit Fluchthintergrund. Dabei richten wir uns stets an die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden und kreieren unterschiedliche Angebote, in denen die familiäre Atmosphäre untereinander im Fokus steht. Aus diesem vertrauten Verhältnis lernen wir über die Herausforderungen des täglichen Lebens unserer Gäste. Themen wie Einsamkeit und Isolation, teilweise auch beeinflusst durch persönliche Einschränkungen der Mobilität, Hilflosigkeit und Überforderung bei behördlichen Angelegenheiten z.B. durch Sprachbarrieren und Armut kommen dabei regelmäßig zur Sprache.
Seit dem letzten Jahr engagieren wir uns als Bündnispartner im neu gegründeten "Pakt gegen Armut" der Stadt Kassel und bringen hier unsere Ideen und Erfahrungen im Paktforum III: Altersarmut ein, um eine verbesserte Lebensqualität älterer Kasseler Bürger in den Fokus zu nehmen.
Es wurde festgehalten, dass es in Kassel einen großen Kreis von Menschen gibt, die älter und alleine sind und ihren Anspruch auf Hilfeleistungen aus Angst vor Stigmatisierung nicht wahrnehmen. Darüber hinaus erörterte man die Schwierigkeiten unterschiedlicher Informationswege, wie Flyer, Hefte, Poster, Plakate, Werbeanzeigen, die möglicherweise dennoch nicht die gewünschte Zielgruppe erreichen.
Unsere Erfahrungen aus dem Lighthouse zeigen, dass durch den persönlichen vertrauten Kontakt die unterschiedlichen Unterstützungsleistungen gerne angenommen werden.
Das vertraute Umfeld erhöht zudem das persönliche Engagement unserer Besuchenden, die sich um das Gemeinwohl der anderen kümmern. Gäste mit Fluchthintergrund würden sich über weiteren regelmäßigen Kontakt zu deutschsprachigen Personen freuen, um aus ihrer persönlichen Isolation zu kommen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und Integration zu fördern.
In der Begegnung unserer Gäste mit Fluchthintergrund und hilfsbedürftiger SeniorInnen in Kassel sehen wir das Potential der gegenseitigen Unterstützung und des Meisterns gemeinsamer Herausforderungen. So sollen die Bedarfe an mehr Gemeinschaft und aktiver Treffen gedeckt werden, auch für die Personen, denen es aufgrund persönlicher Einschränkungen der Mobilität oder fehlender Finanzmittel bisher nicht möglich war. Der Wunsch aus der eigenen Einsamkeit geführt zu werden, wieder aktiv zu werden und Neues zu erleben.
Es fehlt an Menschen die sich die Zeit nehmen, zuzuhören, individuell zu unterstützen, zu motivieren und zu inspirieren.
Zudem sollen Angehörige in der Betreuung ihrer Eltern unterstützt und entlastet werden.
Unsere Erfahrungen, das Feedback unserer Besucher und die Ergebnisse des Pakt-Forums zeigen, dass es unbedingt notwendig ist, hierfür kontinuierliche Angebote, die auf persönlichen Begegnungen in einem möglichst vertrauten Umfeld aufbauen, zu etablieren.
Dieses Vertrauen braucht Zeit. Um das Projekt effektiv zu gestalten planen wir mit einer Förderlaufzeit von drei Jahren um nachhaltig ein Unterstützungsnetzwerk zu bilden.
### Zielgruppenerreichung
> Stellen Sie dar, wie und durch welche Kanäle die Zielgruppe erreicht werden soll und ob bereits ein Zugang zur Zielgruppe besteht.
>
Wir haben bereits Kontakte zur Zielgruppe der SeniorInnen, die uns den Einstieg in unser Projekt ermöglichen. Denn das Projekt setzt einen Vertrauensvorschuss voraus, den wir durch unsere Arbeit im Familienzentrum bereits besitzen. Darüber hinaus arbeiten wir in einem familären Umfeld mit Geflüchteten unterschiedlicher Nationen, von denen wir wissen, dass sie sich gerne mehr engagieren möchten. Diese Personen wollen wir als Ehrenamtliche in unser hier beschriebenes Projekt einbinden. Gerade in der Arbeit mit SeniorInnen wollen wir ein vertrautes Umfeld unter den jeweiligen Akteuren aufbauen. So werden Teilnehmer, die uns durch die Teilnahme an einem unserer Maßnahmen kennengelernt haben, weitere Teilnehmer werben. Das geht zum Beispiel gleich bei unseren Kaffeetrinkrunden los, wenn eine Person seine Freunde einlädt, wir dieses Kaffeetrinken begleiten und die Gäste über diesen Weg neu kennenlernen und Beziehungsarbeit leisten. Wir bauen auf persönlich ausgesprochene Empfehlungen, die als positiver Multiplikator für das Projekt werben.
Weitere Teilnehmer wollen wir über die an unterschiedlichen Orten (Bürgerbüros, Stadtteilzentren, Einkaufsgalerien, Warteräume von Ärzten und Behörden) gezeigten Videos zur Teilnahme gewinnen. Darüber hinaus gibt es die projekteigene Website, Flyer und Poster und Werbung und Berichterstattung in den Social-Media-Kanälen. Gerade darüber wollen wir die Angehörigen mit diesem Projekt vertraut machen, damit diese möglichweise unsere Angebote für ihre Eltern zur eigenen Entlastung wahrnehmen.
### Projektidee
> Schildern Sie die Projektidee und deren konkrete Umsetzungsmaßnahmen. Die Beschreibung der Projektidee und der konkreten Umsetzungsmaßnahmen ist der Hauptbestandteil und das Kern, stück der Skizze. Bitte legen Sie daher auf die Beschreibung der Projektidee einen speziellen Fokus und achten Sie auf eine deutliche Zuordnung zum entsprechenden thematischen Schwerpunkt!
**“Werd’geschätzt!”**
Unser Projektkonzept kombiniert generations- und nationsübergreifende Begegnungs- und Vernetzungsangebote, Medienprojekte und flexible Mobilität miteinander.
Unter dem Schwerpunkt “Wege aus der Isolation – Begegnung und Teilhabe fördern” ist es das Ziel, präventive Maßnahmen und Ansätze gegen Isolation innerhalb der Gesellschaft zu etablieren, um ein solidarisches und tolerantes Zusammensein zu begünstigen. Demokratische Werte werden ganz natürlich vermittelt.
**Die Zielgruppe: Mit wem arbeiten wir?**
Mit dem Pilotprojekt erproben wir in der Stadt Kassel, wie persönliche Zugänge zu SeniorInnen und eine Arbeit mit ihnen gestaltet werden kann. Gleichzeitig binden wir Menschen mit Fluchterfahrung als Ehrenamtliche ein, die in der Unterstützung der SeniorInnen selbst ein Gewinn erzielen, in dem sie zum Beispiel Partner zum Spracherwerb finden. Insbesondere einsame SeniorInnen und darüber hinaus Ältere mit Sprachbarrieren, die bereits einen längeren Zeitraum in Deutschland wohnen und einen Migrationshintergrund haben, sollen von diesen neugeschaffenen Angeboten profitieren. Darüber hinus wollen wir Jugendliche, Interessierte oder auch Angehörige in unser Projekt als Unterstützer einbinden.
**Ganz Praktisch: Was haben wir vor?**
Alles beginnt mit einer Tasse Kaffee - und baut auf Beziehungen und Vertrauen auf.
Wir starten das Projekt mit uns bekannten älteren einsamen Menschen, die wir zuhause zum Kaffeetrinken besuchen. Hierzu holen wir weitere Bekannte aus dem Freundeskreis der Person ab und geben ihnen so die Möglichkeit, sich zum Beispiel nach langer Pause wieder in der eigenen Häuslichkeit zu einem Kaffeetrinken zu treffen.
Warum sich ältere Personen zurückziehen und nicht mehr treffen, kann viele Gründe haben: Persönliche körperliche Einschränkungen (Angewiesensein auf Rollstuhl oder Rollator), geringe finanzielle Mittel durch Preissteigerung, kleine Rente usw. und natürlich auch die Folgen der Pandemie, bei der das Sozialleben stark eingeschränkt werden musste.
Innerhalb des Projekts wollen wir Begegnungen schaffen, die die Empathie zu alten Menschen fördern soll und den Austausch von Lebenserfahrungen zwischen den Generationen ermöglicht. Alle Treffen werden von einer der Person bekannten Vertrauensperson und einem ehrenamtlicher Mitarbeiter begleitet.
Das besondere dieser Treffen ist die Einladung zu einer für das Kaffeetrinken von uns gesponserten leckeren Torte, dem Angebot, den Kaffee zu kochen, den Tisch zu decken, vor Ort zu unterstützen, den Abwasch zu erledigen und letztendlich die Gäste wieder nach Hause zu bringen.
Dieses Angebot des Kaffeetrinkens in der eigenen Häuslichkeit ist unser Einstieg, um Erstkontakte zu begrüßen. Wir versprechen uns durch diese persönlichen Kontakte, individuelle Nöte frühzeitig zu erkennen und gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln. Über die Zeit werden so die Ehrenamtlichen zu Vertrauenspersonen und adequaten Ansprechpartnern. Einmal gelöste Probleme können so in Zukunft schneller und effektiver gelöst werden und machen die Ehrenamtlichen zu ExpertInnen in unserem Unterstützungsnetzwerk.
Der zweite Schritt, um die oben beschriebenen Kontakte zu intensivieren, ist eine Einladung zu unseren seniorengerechten Veranstaltungen, zweimal wöchentlich vor Ort in Form von Frühstückskreisen oder Mittagstischen und weiterer Aktivitäten im Familienzentrum Lighthouse oder die Teilnahme an gemeinsam durchgeführter Ausflüge am Wochenende im 14-tägigen Rythmus.
Diese regelmäßigen Begegnungstreffen dienen der Vernetzung untereinander in gewohnt vertrauter Atmosphäre. Zu jeder Zeit kann ab jetzt individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden eingegangen und ganz praktisch z.B. Hilfe bei bürokratischen Wegen, Briefverkehr, Recherchen, etc. signalisiert und beansprucht werden.
Ergänzen wollen wir unser Rahmenprogramm mit Workshops für SeniorInnen (Sicherheit im Alter, Fit im Alter, etc.) und Infoveranstaltungen für Angehörige, welches z.B. betreutes oder altersgerechter Wohnen, Pflegegrade, oder generelle Informationen über Hilfe im Alter thematisieren. Diese Veranstaltungen wollen wir auch als Netzwerktreffen nutzen, um andere Einrichtungen, Vereine, Gruppen und Institutionen vorzustellen oder zu vermitteln. Wir würden uns wünschen, dass Familienzentrum Lighthouse langfristig als Anlaufstelle, Vermittler und Ansprechpartner für SeniorInnen etablieren zu können.
**Bitte Anschnallen: Der Weg ins Lighthouse**
Wir planen für unsere Ausflüge und Veranstaltungen einen eigenen Bus (“Die Schatzkiste”) anzuschaffen, der es uns ermöglichen soll, die SeniorInnen auf direktem Weg, kurzfirstig und flexibel von A nach B zu bringen und auch spontan auf individuelle Grundbedürfnisse eingehen zu können. Dieser Bus soll möglichst barrierefrei sein und so auch stark eingeschränkten Teilnehmenden ermöglichen bei den Treffen teilzunehmen, da diese auch mit Rollstuhl oder Gehhilfen mühelos befördert werden können.
Gerade unsere älteren TeilnehmerInnen haben oftmals Schwierigkeiten mit der individuellen Mobilität: sie haben entweder kein eigenes Auto mehr, haben den Führerschein abgegeben oder sind physisch nicht mehr in der Lage, selbständig und ohne Hilfe mobil zu sein. Auch die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann problematisch sein.
Allein ein simples Erreichen der Vereinsräume im Lighthouse, kann ein Ausschlusskriterium bei der Teilnahme von Seniorenangeboten sein. Nicht immer sind Angehörige in der Lage, die Mobilität der SeniorInnen mitzutragen.
Darüber hinaus planen wir gemeinsame Ausflüge, die für die Gruppe interessant sein könnten. Dies soll partizipativ geschehen, aber kann sich thematisch um Musik, Theater, Natur & Tiere, oder generell um (Lieblings-)Orte drehen.
Die Organisation findet nach Absprache und Wünschen der Teilnehmenden statt, so dass ein täglicher Einsatz mit Bus und Personal potentiell möglich und wünschenswert wäre und damit die Außenwirkung des Projektes steigert.
Die “Schatzkiste” ist ein vertrautes und visuell auffälliges Wiedererkennungsmerkmal bei unseren Besuchen und Ausflügen mit und für unsere Teilnehmenden.
So möchten wir z.B. gemeinsam mit den SeniorInnen Orte besuchen, an denen Lebensabschnitte reflektiert oder Frieden geschlossen werden kann. Wir wollen helfen, Treffen zu initiieren, Kontakte wiederherstellen und eingeschlafene Freundschaften wiederaufleben zu lassen. Dabei kann der Fokus auch auf Gruppen liegen, die gemeinsam in lokalen (Sport-)Vereinen aktiv waren oder in Kassel ansässige Firmen oder Institutionen.
Grundsätzlich ist das Ziel, SeniorInnen zu revitalisieren und neugierig zu machen, Neues kennenlernen und ausprobieren zu wollen, denn oftmals bestimmen die eingespielten Gewohnheiten das Leben. Wir wollen durch neue Impulse diese Gewohnheiten auflockern und mit unserem Angebot das lebenslange (voneinander) Lernen fördern.
**Film ab: (Kennen-)Lernen mit der Kamera**
Über die persönliche Begegnung aller Teilnehmenden untereinander besteht als weiteres Angebot des Projektes die Möglichkeit, besondere Momente filmisch festzuhalten.
Dies können Prozesse individueller Fortschritte und positiver Veränderungen von Lebensumständen sein. Erinnerungen und Erzählungen werden festgehalten und archiviert.
Es kann zudem als besonderes Geschenk und Andenken für Angehörige als auch die Nachwelt sein, aber auch als individuelle Geschichten oder Zeitzeugen der Bewohner Kassels (für die Stadt) fungieren. So kann zum Beispiel die Enkelin mit der Großmutter vor laufender Kamera gemeinsam ein Lieblingsrezept kochen, welches später als Dokumentation zum Nachkochen in Erinnerung bleibt. Oder die seit vielen Jahren bestehende Kartenrunde wird dokumentarisch festgehalten.
Diese Filme dienen unter anderem auch zur Ermutigung neuer SeniorInnen zur Teilnahme an unserem Projekt, die die Filme sehen und das Projekt noch nicht kennen. Darüber hinaus stellen die Filme wertvolle Menschen vor, die neu in den Mittelpunkt gerückt werden, stehen sie doch aufgrund ihres Alters eher am Rand.
Alte menschen in den Fokus rücken, themen und problemstellungen näher bringen, weitsicht und wertschätzung entwickeln / kommunizieren, die arbeit mit ältern menschen ...
Die Filmarbeit übernehmen die jüngeren TeilnehmerInnen (Ehrenamtliche mit Fluchthintergrund) über den Projektzeitraum hinweg und werden bei der Produktion medienpädagogisch begleitet. Dabei sollen sie nicht nur lernen mit der Filmtechnik umzugehen, sondern sollen auch für die Lebenssituationen und Herausforderungen der SeniorInnen sensibilisiert und einen respektvollen Umgang und gegenseite Wertschätzung entwickeln.
**Netzwerk erweitern: Hopp für Hopp**
Über die bestehenden Social Media Accounts des Familienzentrum sowie neuer, projektspezifischer Accounts, wollen wir digital Netzwerken und Präsenz zeigen.
Auch unsere filmischen Ergebnisse sollen auf einer eigens für das Projekt angefertigen Website veröffentlichen und archivieren werden. Gleichzeitig können wir auf der Website gebündelt weiteres Info-Material und den Veranstaltungsplan, sowie weitere Kontaktmöglichkeiten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.
Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit wollen wir neue Kooperationspartner finden, Interessierte zu dem Projekt einladen oder Projektträger werben.
Kooperationen mit der Stadt Kassel oder Kassel Marketing sind auch denkbar, um Senioren-spezifische Veranstaltungsformate, Stadtführungen, o.Ä. gemeinsam zu entwickeln oder der Stadtbevölkerung zu kommunizieren.
Natürlich möchten wir auch weitere Ehrenamtliche aktivieren. Junge Menschen erreicht man zunehmend digital. Wir wollen mit einem attraktiven, digitalen Auftreten ihr Interesse an den Möglichkeiten sozialen Engagements zu wecken, einen Einblick in die Arbeit mit Menschen heranzuführen und sie zu unseren medienpädagogischen Projekten einladen.
Ebenfalls digital unterwegs sind die Angehörigen potentiell interessiert SeniorInnen, die sich über unsere Videobeiträge schon von zu Hause aus einen guten Einblick in unsere Arbeit verschaffen können und so ihren Weg zu uns finden können.
Aber auch auf die klassischen Print Medien wollen wir nicht verzichten: Mit Flyern, Infoblättern und Programmheften wollen wir an lokal relevanten Hotspots älterer Menschen für unsere seniorenfreundlichen Angebote werben und zum mitmachen einladen.
**Die Finanzierung: Was brauchen wir?**
Die Fördermittel wollen wir für Einstellung von festem Personal und der Honorierung von ehrenamtlichem Engagement nutzen, sowie die Anschaffung eines barrierefreien 9-Sitzer Busses und weiterer Sachkosten finanzieren.
Dabei soll folgendes Personal bezahlt werden:
ProjektkoordinatorIn
(S9 Koordinierender Erzieher, Leiter einer Kita) 27.000,00 €
Projektassistenz (10 Wochenstunden, Minijob mit 10 Stunden (750€ x 12), 9.000,00 €
Medienpädagoge (2 Tage pro Monat = 16 Stunden x 60€ = 960€) 11.520,00 €
Honorare Ehrenamt/Ehrenamtspauschale (5% der max. Zuwendung) = 3.500,00 €
für Ehrenamtler mit höherer Verantwortung
Wir wollen einen größeren Bus (z.B. VW Crafter) anschaffen, mit der Möglichkeit, mindestens einen Rollstuhlfahrer transportieren zu können.
Dazu kommen der behindertengerechte Umbau und die projektspezifische Personalisierung, so dass der Bus auch als unsere "Schatzkiste" identifiziert werden kann.
Durch die hohen Anschaffungskosten des Busses werden wir die Stadt Kassel und das nahegelegene VW-Werk als mögliche Sponsoren anfragen.
Wir rechnen mit einem Anschaffungspreis von 60,000 €, welchen wir im Finazierungsplan anteilig über 3 Jahre zu je 20.000 € darstellen.
Desweiteren wird ein mobiler Treppensteiger Alber S31 Scalacombi (~1700,00 € einmalig) angeschafft.
Alle weiteren Kosten ergeben sich aus dem beiliegenden Finanzierungsplan.
### Wirkung
> Beschreiben Sie, welche positiven Veränderungen bei den Teilnehmenden sowie im Sozialraum zu erwarten sind. Auf welche Wirkungen zielt ihre Projektidee ab?
Grundsätzlich wollen wir mit diesem Projekt die Zielgruppe rund um SeniorInnen und Geflüchtete in den Mittelpunkt rücken und ihnen Wege aus der Einsamkeit ermöglichen. Wir wollen zeigen, dass jung und alt sich auf eine neue Art und Weise begegnen, sich wertschätzen und voneinander lernen. Mögliche Vorurteile können gegenseitig abgebaut werden, ein gemeinsames Lernen ist möglich. Für alle Beteiligten ermöglicht das Projekt eine neue Vitalität, am Leben teilzunehmen, Freunde zu treffen/wieder zu treffen, neue Menschen kennenzulernen. Man lernt, sich gegenseitig zu akzeptieren und dem anderen etwas Gutes zu tun. So wird der Selbstwert und das eigene Selbstbewußstein gestärkt.
Wir wissen, dass beide Zielgruppen mit Einsamkeit und Isolation zu kämpfen haben. In der Begegnung mit anderen und der bewußten Zusammenführung von Menschen bei Aktionen und Ausflügen, setzen wir der Einsamkeit ein klares Zeichen und ermutigen die Menschen, sich mit ihrem neuen Selbstvertrauen weiterhin mit Menschen zu treffen, Menschen ein Teil ihres Lebens werden zu lassen.
Wir revitalisieren, wecken Neugierde auf den Wunsch, Neues zu erleben, ermöglichen Orte der Gemeinschaft. Gemeinsam werden neue Gewohnheiten gefestigt, das Leben erhält neue Hoffnung, Ausflüge werden möglich gemacht, auch mit körperlich eingeschränkter gesundheitlicher Verfassung. Die eigene Mobilität wird kognitiv und motorisch gesteigert.
Das Projekt stärkt die Integration und führt zu einem wohlwollenden Miteinander bis hin in die Gesellschaft.
### Indikatoren
Wir haben uns als Ziel gesetzt mindestens 1000 Erstkontakte zu SeniorInnen und weiterer Interessierte zu knüpfen, die uns auf irgendeine Weise kontaktieren und Informationen über die Arbeit einfordern.
Unsere Maßnahme gliedern wir in folgenden Stichpunkten, um bestmöglich die Indikatoren messbar darzustellen:
#### Kaffetrinken
Wöchentlich finden 3 Einladungen zum Kaffeetrinken in der Häuslichkeit eines Seniores statt. Pro Einladung knüpfen wir mit drei weiteren SeniorInnen Kontakt. Mit dieser Maßnahme erreichen wir 450 SeniorInnen und vermitteln 350 in eine weitere Maßnahme unseres Gesamtprojekts.
#### Ausflüge
Wöchentlich organisieren wir einen Ausflug zu einem von den SeniorInnen bestimmten Ziel.
Hier nehmen jeweils durchschnittlich 8 Personen teil. Über den Zeitraum von drei Jahren erreichen wir 1152 SeniorInnen von denen 200 seit mehreren Jahren keinen Ausflug mehr aufgrund diverser Einschränkungen unternehmen konnten, weitere 200 erstmalig an einem Ort ihrer Erinnerung gefahren wurden. Weitere 300 noch nie einen Ausflug in der Gemeinschaft mit anderen getätigt haben, 100 Personen, die aufgrund ihrer persönlichen körperlichen Einschränkungen nicht mehr daran glaubten, einen Ausflug zu ihrem Lieblingsort unternehmen zu können.
#### Seniorengerechte Veranstaltungen im Lighthouse
Wöchentlich veranstalten wir zwei seniorengerechte Treffen im Familienzentrum Lighthouse. An diesen Treffen nehmen jeweils 10 Personen teil. Wir zählen 960 Teilnehmer, von denen wir 800 in eine weitere Teilnahme einer Veranstaltung vermitteln.
#### Videos
Die Videos sind individuell und wer und was gefilmt wird, richtet sich nach den persönlichen Geschichten der Teilnehmenden.
Wir planen hier mit mindestens 30 Videos. An dieser Maßnahme nehmen 300 Personen vor und hinter der Kamera teil. Wir bilden hier 120 Ehrenamtliche in Kamera- und Schnitttechnik aus.
#### Informations- Beratungsangebote
Das Informations- und Beratunsangebot richtet sich am Bedarf der SeniorInnen, Angehörigen und Ehrenamtlichen. Geplant sind 4 Informationsabende zu speziellen Themen pro Jahr mit jeweils 20 Teilnehmenden. Wir informieren über diesen Weg 240 Personen und vernetzen hierbei zu jeweils 3 Kooperationspartner.
Darüberhinaus finden niedrigschwellige Beratungs- und Informationsangebote in der Häuslichkeit vor Ort, in persönlichen Gesprächen und während der Veranstaltungen statt. Jeder Teilnehmende kommt hiermit in Berührung.
Messbar sind hier Hausbesuche für diese individuellen Beratungsangebote. Diese schätzen wir auf insgesamt 300.
#### Gewinnung von Ehrenamt
Jede Maßnahme beruht auf der Mitarbeit Ehrenamtlicher. Durch die vielfältigen Angebote und die vielen persönlichen Kontakte zu SeniorInnen arbeiten Ehrenamtliche mit unterschiedlichem Interesse mit. Langfristig vermitteln wir 100 Ehrenamtliche in diverse Tätigkeiten unserer Projekt. In eine kurzfristige Teilnahme 2 tage - 4 wochen vermitteln wir weitere 100 Ehrenamtliche. Eine mittelfristige Teilhabe über
4-12 wochen involviert weitere 300 Personen.
### Kontrollinstrumente
> Nennen Sie mögliche Methoden, um die Wirkung des Projekts zu erfassen und den Eintritt der Wirkrungen zu beobachten (z.B. Teilnehmendenbefragung, Feedbackgespräche etc.).
Das Projekt verfolgt einen partizipativen Ansatz, bei denen die Teilnehmenden früh in die Programmgestaltung einbunden werden. So soll gewährleistet werden, dass das Angebot im Interesse der Teilnehmenden ist und für sie einen Mehrwert schafft. Durch diese Offenheit kann ein regelmäßiger Austausch das Angebot kontinuierlich verbessern.
Es werden zusätzlich regelmäßige Teilnehmerbefragungen bei unseren Veranstaltungen durchgeführt. Ein Ideenkasten gibt auch den "leisen Stimmen" die Möglichkeit, ihre Wünsche, Verbesserungsvorschläge oder Anregungen zu äußern. Diese Methoden sollen dafür sorgen, dass schnell auf die individuellen Bedürfnisse unser Gruppe eingegangen werden kann.
Regelmäßige Stimmungsbarometer sollen am Ende von Veranstaltungen durchgeführt werden um langfristig sicher zu stellen, dass unsere Teilnehmenden mit einem guten Gefühl aus den Veranstaltungen gehen und ein Wiedersehen begünstigen.
Auch unsere Videoprojekte bieten den Teilnehmenden methodisch ebenfalls eine Möglichkeit, über ihre persönlichen Erfahrungen in dem Projekt zu reflektieren und berichten oder sogar die Verbesserung ihrer Lebensqualität darzustellen.
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### Nachhaltigkeit
> Beschreiben Sie, wie die (inhaltliche und/oder finanzielle) Nachhaltigkeit des Projektes gesichert werden soll.
>
Da wir die Angebote auch nach den drei Jahren weiterhin kostenlos anbieten wollen, werden wir auch in Zukunft weiterhin Fördergelder für die Arbeit in dem Projekt brauchen.
Unsere Strategie ist es die Projekt- und Kooperationspartner langfristig zu Projektträgern werden zu lassen und die Finanzierung auf eine Kombination unterschiedlicher Quellen aufzuteilen. So kann es Möglich sein, dass lokale, sozial engagierte Unternehmen sich am Projekt beteiligen, aber auch Finanzierungen über die Stadt Kassel oder private Geldgeber sind denkbar.
Grundvorraussetzung für den Erfolg dieses Projektes ist ein erfolgreicher Start des Projekts und die effektive Nutzung dieser Anschubfinanzierung. Die damit verbundene Arbeit, das aufgebaute Vertrauen und das entstandene Unterstützungsnetzwerk sollen nach drei Jahren die nötige Relevanz, Attraktivität und die finanzielle Bezuschussung begünstigen, um als wertvolle, unverzichtbare und vertrauenwürdige Anlaufstelle / Initiative wahrgenommen und als eine langfristige Investition in die Zukunft ernstgenommen zu werden. Denn Vertrauen ist eben alles.
Die inhaltliche Nachhaltigkeit wollen wir sichern durch
-Öffentlichkeitsarbeit
-generelle Projekt-Dokumentation, in Form von Fotos, Videos und Erfahrungsberichten
-Externe Bereichterstattung durch die lokale Presse (HNA)
-Lokal relevant, Bewusstsein schaffen für Angebote aber auch die Herausforderungen, die im Alter auf einen selbst warten können. Prävention von Altersarmut, frühzeitige Verbindungen vernetzt sein, und Gemeinschaft zu stärken.
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Bundle unbundle > auslagern, eigene kosten senken,
Stabile, klar definierte, transparente Kosten. Erprobt durch die Anlaufzeit.
experiment, erprobung, einen qualitativen mehrwert schaffen, damit zu signalisieren, dass der Bedarf wirklich gegeben ist. Strukturen wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern festigen, durch unsere Erfahrungen effektiver Einsamkeits- und Armutsbekämpfung.
das dann weiterhin in Schwung bringen... ggf. auch ddann als Träger Teil der Infrastruktur
Von unseren Erfahrungen und Ansätzen in der Arbeit mit SeniorInnen können mögliche Initiativen ggf. Forschungen profitieren und können als ExpertInnen partizipieren. Das Pilotprojekt ist eine Möglichkeit der Bedarfsanalyse, um effektiver an lokalen Lösungen arbeiten zu können.
in zukuft kann das projekt aus einer oder einer kombination unterschiedlciher quellen finanziert werden: lokale, sozial engagierte unternehmen, der Stadt kKassel, weitere staatliche Förderungprogramme oder privater Spenden.
schon frühzeitig potentielle Projektträger aktivieren / sichern.
berechenbare ausgaben,
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## Paste-Bin
#### Isolation (Allein im Alter)
#### Altersarmut (Arm im Alter)
#### Forschung / Studie: Probleme erkennen, Maßnahmen anstoßen
> Annahme von Verdoppelungen: Was bricht zuerst oder als nächstes?
> identifizieren lokale probleme, lokale lösungen?
> Erfahrungsaustausch und Erkenntnisse veröffentlichen, zur Verfügung stellen
#### Senioren
Zugang besteht durch Kontakte über den Seniorenkreis und eigene Verwandte / Freunde
Zielgruppe sind die Senioren/Senioreinnen aber diese wollen wir auch durch die Angehörigen erreichen, die als Vermittler, Vertrauensperson zum älteren Menschen dienen.
Das heißt, Werbung erfolgt, wo sich Menschen treffen, die ggf. Verandte haben, die an dem Projekt teilnehmen möchten.
Fitnessstudios, Restaurant, BAr, Kino , Supermärkte (da wo Leute sich treffen vergnügen, sich entspannen, eine Auszeit nehmen.
AUf der andren Seite wird in Restaurants an den Feiertagen geworben, zu dem sich evlt. auch ein alleiniger Senior sein Essen schmecken lässt.
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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Referat 81D
Frankenstraße 210
90461 Nürnberg
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#### Interessierte / Ehrenamtliche
Eigenmittel Familienzentrum
(inkl. eigenes Personal-Minijob) 14.000
Mittel Dritter restgeld
(ggf. Kommune/Stadt Kassel und weitere Sponsoren)
+/- Endbetrag/GEsamtausgaben
#### Traditionen: "Andere Zeiten" treffen auf "Fremde Welten"
#### Die "Schatzkiste": Unser Bus bietet flexible Mobilität
#### Mit Sack und Pack: Filmequipment, Verpflegung und andere Hilfsmittel.
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- Hilflosigkeit vs. Einsamkeit
- Wie hieß das projekt wo alte frauen mit jungen unternehmern gearbeitet haben?
- anti social habits vs socializing habits
- UK > "social prescriptions" by doctors
- wie kannt die familie mehr zeit verbringen? > entlasten? unterstützen? (oma nicht vergessen!)
- "Omi-Remote" iPad Facetime Prototype
- Local, Live?
- "genial lokal"
- "Essen isst gut!"
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## Dokumente
https://www.bgz-vorort.de/DE/Programm/Projektschmiede/projektschmiede_node.html
https://www.bgz-vorort.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Foerderung/Informationen/Projektstart/leitfaden-projektbeginn-2023.html
https://www.bgz-vorort.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Foerderung/Informationen/Interessenbekundungsverfahren/ibv-foerdermittel-projekte-2024.pdf
## Schlagwörter
Räume für zivilgesellschaftliche Aktivitäten und die Entstehung interkultureller Freundschaften und Gemeinschaften eröffnen.
darf nicht teuer sein
raus aus der GEwohnheit
koordination
wertvoll fühlen - begabungen teilen
wer lernt was von wem
nicht nutzlos sein / fühlen
Gewinnen
lüber beziehungen auch später Hilfe möglich?
win/win Leute... für Hilfe im Haushalt später....
muss attraktiv für Angehörige sein
.... anlocken wie
WErben
flyer
filme
über das FAmilienzentrum, VEranstaltungen, Kochen
Besuche sehen gering aus....
Regionale ORte VErkaufsstellen
Wohlfühlorte kennenlernen
Überraschungsausflüge
regelmäßiges Angebot
Entlastung der Familie
Finanzielle Entlastung
ERfahrungsaustausch
REzeptaustausch
Leute mit Zeit
Interesse am anderen
Workshops zum Teambuilding
ANgebote Treffen öffentlich
Hauskonzerte
Film darüber..
Üben vor Publikum zu spielen
Orchester... Musikschule
filmnachmittage...
guter Akustik, Beamer
Klassiker...
Wünschewagen
Hausrezepte gemeinsam kochen
GEnuß,
Zufriedenheit
Zuhause
Wohlfühlen
niederschwelliges mitmachen
von beiden seiten - dabei sein ist alles
begabungen und fähigkeiten werden entdeckt, gefördert und ausprobiert
ich kann was und zeig es dir
hobbies geteilt
anfangen bei Leuten, die mUltiplikatoren sind
pastoren, politiker
ärzt
fahrende ärzte - ist da alles anonym
Hausbesuche
pflege
tochter hat nen video gesehen und zeigt es der Mutti und sagt: wäre das nicth was für dich?
Geburtstage ausrichten - ab 80.er ...
individuelle fahrdienste für ehepartner, deren anderer ehepartner im heim ist
erleichterung von möglichkeiten eines treffens, welches früher schon stattfand
finanzen
eine person will was machen und zieht die bekannten und freunde mit weil wir sie abholen und mobilisieren. es ist vertraut, nicht allein... alte beziehungen werden aufgelebt.
Neue Leute kennengelernt - neue freundschaften sind sonst schwer möglich
man bringt leute mit gleichen interessen zusammen
partizipativer ansatz, sammeln von leuten, die das gleiche interesse haben
Ehrenamtlich
Weil sie selbst betroffen sind,
wechsel der ehrenamtlichen gruppen
Auto kann geliehen werden
noch bestehende Freundschaften können gestärkt werden, wiederbelebt
durch begegnung
Schneeballsystem
international
wir sprechen folgende sprachen...
ich bin alt und einsam und spreche nicht deutsch
einsamkeit der älteren Leute - Entertainment
einsamkeit
Spiel und Spaß
sicherheitstraining Beratung, polizei
selbständig im Alter - erhaltung der kognitiven Fähigkeiten
Digital im Alter
Besuche zum Kaffeklatsch zuhause
kaffeeklatsch vor dem Supermarkt oder am Markplatz
biographisches portrait
einsamkeitswagen
vor ort.... ansprechbar... auf festen....
## Namen
Der Mutmacher
Geschenkt
Nur Mut
Mut tut gut!
Tu Gutes!
Einfach.gut.es.tun
Lebensfaden
## warum filme
Filme sind Mutmacher für andere, die am Leben verzweifelt sind, lieber tot sind als noch leben würden,
Motivator für andere, die es dann sehen und mutig werden, eigene Träume zu verwirklichen, ggf. Lebensfreude zurück erlangen
Ihr Dasein ist nicht das Ende, es gibt noch schöne Momente
Sinnfindung? - im anderen helfen? Leid teilen! Von sich weggucken?
Die Angehörigen haben ein Lebensdokument / kleinstreportagen über ihre Angehörigen.
Enkelin kocht mit der Omi das Lieblingsrezept nacht...
Erinnerungen festhalten - digital, nimmt keinen Platz ein/weg
Motivator, Träume zu leben
Gewohnheiten der Omi nicht verloren gehen lassen, dokumentieren für die Ewigkeit
Träume, ERinnerungen festhalten,
Geburtsorterkundungen?
Was dokumentieren, was noch keiner weiß?
Einen Gruß für die Nachwelt?
## Inhalte
Welcher Lebensfaden hat durch das Leben getragen /hat durchgetragen?
Sprichwörter von einst sammeln
das Omarezept kocht die Oma selbst und das ist der Film
Geheimnisse aus Omas Küche...
Geheimnisse aus Omas Testament...
Geheimnisse aus Omas Liebesleben...
Wie wohnt die Oma? Epochen? gleiches Inventar? Oder nur GEschmack?
Lieblingsmenschen zusammen bringen (ich filme also dich, während Du mit deiner Omi Grace Kelly spielst und mir ihr Cabrio fährst:-)
über welche Witze hast Du besonders gelacht
Die Gewohnheiten
Meine Lebensgeschichte, was Du von mir lernen kannst...
Ich habe noch einen Lebenstraum... wollte immer in der Oper singen.... wir üben, es gibt das Hauskonzert... etc...
Habe ich was verpasst? Kann ich es durch das Projekt nachholen?
## warum sollte ich mich dort engagieren
ich und der andere sind wertvoll
ich kriege was geschenkt - zeit und freunde
Ausflüge
ich kann helfen
ich werde gebraucht
ich tue gutes, das tut gut
Lebensträume von anderen verwirklichen
ARbeiten in der Gruppe
Spaß dabei haben
## wie an die leute kommen
wertvoll
... muss das Projekt auch noch nach 3 Jahren existieren? Dann brauchen wir GEld, oder?? Also nehmen wir doch Geld für die Torte!
WErbung
jung trifft alt
die jungen menschen lernen kennen, die alten menschen reflektiert und wird filmisch dokumentiert
"lindy" > zeitloses wissen, dinge die bleiben, wahr über alle generationen hinweg, universell, kulturübergreifend
Life Lessons From 100-Year-Olds
https://www.youtube.com/watch?v=9AThycGCakk
gemeinsame treffen, präsentationen, q&a's
wo lebt das projekt?
länge zeiträume bieten mehr zeit zum begleiten und kennenlernen, nicht nur interviews (Vgl. Angekommen 2022). > heute besuchen wir wieder oma elfriede > mehrere besuche, entspanntere atmosphere, tiefere einblicke. projekte können wachsen und entstehen
erzählungen von orten > orte besuchen, erzählungen von personen > begegnungen organisieren
inspiration für andere > jüngere (enkelkinder, kinder) sehen die ergebnisse und bewerben sich?
Projekte von KOnfirmanden im Unterricht, SchülerInnenprojekte
nachhaltigkeit: wie kann sich das projekt nach 3 jahren selbst tragen? > wer kann fördern oder kooperieren? > was sind "folgekosten"?
„Kasseler ist jemand, der in Kassel zugezogen ist, Kasselaner ist jemand, der in Kassel geboren ist, und Kasseläner ist jemand, dessen Eltern bereits in Kassel geboren sind.“
in Kassel ansässige Senioren
Aktionen gegen Einsamkeit starten und Gemeinschaft zu fördern
Freundschaften pflegen, Mobilität fördern
Lebenserfahrungen, Orte, Lebensabschnitte reflektieren, Begehungen, Freundschaften wiederaufleben lassen, Treffen initieren, Kontakte wiederherstellen (Service), Gruppe / Vereine zusammenbringen, Frieden schließen,
Tagespflege besuchen, AOK Krankenkasse
Probleme im Alter (wie kann man vorbeugen?) > Recherche für Stadt?
Forschung für Maßnahmen
Wie kann sich das Projekt in Zukunft selbst tragen?
Für die Finanzierung der Koordinierungsstelle werden weiterhin Fördergelder benötigt. Allerdings, wenn das Projekt erst einmal angelaufen ist, gehen wir davon aus, dass
- Einmalige Anschaffungen mit geringen laufenden Kosten und langer Haltbarkeit, qualitativ hochwertig
- Großteil sind immer Personalkosten > langfristige, generelle Förderung zur Einstellung von weiterem Personal, in Stadt integrieren oder kooperation mit der stadt, firmen, etc. zur sicherung finanzieller mittel / spenden
- netzwerke schaffen, bauen, erweitern, vermitteln / "Vermittlungspartner"
Dokumentation von Menschen und Geschichten, die einen langfristigen wert haben
kooperationen und kontakte bleiben bestehen
inhaltlich
ehrenamtlichen wertschätzen die arbeit und haben spaß daran
eröffnet zugänge zu der arbeit mit menschen
Das bedeutet, dass das entstandene Netzwerk nach drei Jahren immer noch bestehen wird. Das Familienzentrum wird auch weiterhin an 4 Tagen in der Woche geöffnet sein und Besucher empfangen.
Bus
- kurzfristige flexibilität
- umplanen möglich
- individuelle mobilität
- keine begrenzungen, einschränkungen
- wiedererkennungswert (optisch)
- direkte wege
- individuelle (grund-)bedürfnisse (essen, trinken, toiletten, transporte, gepäck, hilfsgeräte)
Unserer Senioritas
Erfahrungsschatz
"Die Schatzkiste" > Autoname
alte Perlen
Wertgeschätzt
"werd'geschätzt"
führerschein nicht freiwillig abgeben wollen
mobilität
führerschein abgegeben, was nun?
altersgerechter wohnen, betreutes wohnen, vorurteile?
stadtteile, wohngebiete, die besonders altengerecht sind? kurze wege, services?
umzug im alter, die oma zu sich holen
info veranstaltungen, besichtigung
Aufklärung über Pflegegrade, Informationen über Hilfe im Alter -was ist möglich
**Donnerstag**
- Pitch: Vorformulierter Text zur Projektbeschreibung
- offene Fragen zum konzept
- Kostenplan, Posten
ChatGPT Hack
https://hackmd.io/@mikehuntemann/S1EAG6rI2/edit
> Neuste Version unter:
#### Projektskizze 2
https://hackmd.io/@mikehuntemann/H1_8T898n/edit
**Werd´geschätzt**
Schwerpunkt: "Wege aus der Isolation – Begegnung und Teilhabe fördern"
Ziel: Isolation bekämpfen oder gegebenenfalls vorbeugen (Prävention), Altersarmut im Fokus, Stadt Kassel zur Bedarfsermittlung,
Zielgruppe: Senioren und oftmals Menschen mit Sprachbarrieren (lange in Deutschland wohnende Menschen mit Migrationshintergrund)
Einbindung von Jugendlichen, Interessierten, Ehrenamtlichen oder auch Angehörigen (Inspiration für Aktivitäten), Geflüchtete, die möglicherweise die Sprache der teilnehmenden SeniorInnen sprechen, Geflüchtete ansich, um selbst ihr Deutsch zu verbessern, neue Kontakte zu knüpfen zur Integration
**Die Zielgruppe**
In der Gruppe wollen wir Begegnungen schaffen, die die Empathie zu alten Menschen fördern soll und den Austausch von Lebenserfahrungen zwischen den Generationen ermöglicht. Diesen Prozess wollen wir über den Projektzeitraum hinweg filmisch dokumentieren. Hier sollen unter anderem die junge Leute nicht nur lernen mit der Technik umzugehen, sondern eben auch für die Lebenssituationen der Seniornen sensibilisiert und einen respektvoller Umgang und gegenseite Wertschätzung entwickelt werden.
**Aktionen**
Gemeinsam möchten wir Orte besuchen, an denen Lebensabschnitte reflektiert oder Frieden geschlossen werden kann. Wir wollen diese Treffen initieren, Kontakte wiederherstellen und eingeschlafene Freundschaften wiederaufleben lassen.(Stadtteilrundfahrten, die von uns moderiert werden und direkt an den Interessen von SeniorInnen ausgerichtet ist/neues Konzept), Lieblingsorte aufsuchen)
Dabei kann der Fokus auf Gruppen liegen, die gemeinsam in (Sport-)Vereinen aktiv waren oder auch aus der Arbeitswelt, die hinter sich gelassen wurde.
**Problemstellung**
Gerade unsere älteren Teilnehmer haben oftmals Schwierigkeiten mit der individuellen Mobilität: Sie haben entweder kein eigenes Auto mehr, haben den Führerschein abgegeben oder sind physisch nicht mehr in der Lage, selbstständig und ohne Hilfe mobil zu sein. Auch öffentliche Verkehrsmittel können problematisch sein.
**Initiative**
Wir planen für unsere Ausflüge und Veranstaltungen einen Bus anzuschaffen, der es uns ermöglichen soll, die Senioren auf direktem Weg, kurzfirstig und flexibel von A nach B zu bringen und auch spontan auf individuelle Grundbedürfnisse eingehen zu können.
Allein ein simples Erreichen der Vereinsräume im Lighthouse, kann ein Ausschlusskriterium bei der Teilnahme von Seniorenangeboten sein. Nicht immer sind Angehörige in der Lage, die Mobilität der SeniorInnen mitzutragen.
Aber selbst die "fitten" SeniorInnen können momentan unter den Folgen der Pandemie in Form von Inflation und steigenden Armut leiden. Gesunde Menschen haben oftmals keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung z.B. bei Tagespflegen, bei denen sie unter Gleichgesinnten sein könnten.
Wir wollen wöchentlich zwei neue Angebote schaffen, um das Familienzentrum Lighthouse langfristig als Anlaufstelle (Vermittler, Ansprechpartner) zu etablieren.
Diese können in Form von Frühstückskreisen oder Mittagstischen organisiert sein, sollen die Teilnehmer vor Ort vernetzen, Probleme ausgetauscht oder idealerweise auch angegangen werden. So könnte Hilfe bei bürokratischen Wegen, Briefverkehr, Recherchen, etc. angeboten werden. Darüber hinaus ist unser Angebot, diese Treffen in der eigenen Häuslichkeit zu organisieren und mit unserer "Schatzkiste"
die Teilnehmenden (Freunde) zum jeweiligen Zuhause zu transportieren. In unserer Planung können auch Teilnehmende mit Rollstuhl befördert werden.
Aber es soll auch gemeinsame Ausflüge geben, die für die Gruppe interessant sein könnten. Dies soll partizipativ geschehen, aber kann sich thematisch um Musik, Theater, Natur & Tiere, oder generell um (Lieblings-)Orte drehen, die auch die Erinnerung fördern soll.
Wir wollen die Senorien revitalisieren und neugierig machen, Neues kennenzulernen und auszuprobieren, denn oftmals bestimmen die eingespielten Gewohnheiten das Leben. Wir wollen durch neue Impulse diese Gewohnheiten auflockern und mit unserem Angebot das lebenslange (voneinander) Lernen fördern. Ergänzen wollen wir das Rahmenprogramm mit Infoveranstaltungen für Angehörige, welches z.B. betreutes oder altersgerechter Wohnen, Pflegegrade, oder generelle Informationen über Hilfe im Alter thematisieren. Diese Veranstaltungen wollen wir auch als Netzwerktreffen nutzen, um andere Einrichtungen, Vereine und Institutionen vorzustellen oder zu vermitteln.
**Pilotprojekt**
"werd'geschätzt" soll als Pilotprojekt aufzeigen, wie Zugänge zu SeniorInnen geschaffen und eine Arbeit mit ihnen gestaltet werden kann. Wir wollen die Infrastruktur und Kapazitäten schaffen, um individuellen Bedürfnisse nachzugehen. Dieses Ermöglichen ist unsere besondere Form der Wertschätzung des Einzelnen. (und entlastung angehöriger)
das nach Möglichkeit als Modell dienen (Modellcharakter)
**Der Film**
Der Prozess individueller Fortschritte und positiver Veränderungen von Lebensumstände werden filmisch dokumentiert,
Erinnerungen und Erzählungen festgehalten und archiviert.
Es kann als besonderes Geschenk und Andenken für Angehörige als auch die Nachwelt sein, aber auch als individuelle Geschichten oder Zeitzeugen der Bewohner Kassels (für die Stadt) fungieren.
So können die Filme z.B. im Stadtarchiv oder Stadtmuseum platziert und in Form einer Ausstellung präsentiert werden.
Von unseren Erfahrungen und Ansätzen in der Arbeit mit SeniorInnen können mögliche Initiativen ggf. Forschungen profitieren und können als ExpertInnen partizipieren.
Das Pilotprojekt ist eine Möglichkeit der Bedarfsanalyse, um effektiver an lokalen Lösungen zu arbeiten.
**Zugänge und Öffentlichkeit schaffen**
Vermittler können Angehörige der Teilnehmenden sein (Jüngere aktivieren und informieren Ältere).
Filmische Teilergebnisse sollen das Interesse wecken und auf die Initiative aufmerksam machen.
spezifische Lösungen entwickeln die die lokalen Strukturen und Möglichkeiten nutzen, dokumentieren / archivieren und damit verewigen ist eine form der wertschätzung,
professionell, von wem anders zu dokumentieren, den Angehörigen, den ich lieb habe, von dem ich eine ERinnerung haben möchte, wie er lacht... wie er träumt... wie er spricht
Der Angehörige
Eigendynamik durch Netzwerkeffekte
Stadt Kassel
- Eigene Ideen und Überlegungen einbringen
- Aufgabenverteilung
- Kostenübernahme oder Beteiligung bei der Anschaffung des Busses
- Kooperationsverantaltungen: Stadtrundfahrt zur Erinnerung
- Begleitschreiben für Konzept ggf. nötig bei Zusage
Für wen
regelmäßigkeit termine
programmpunkte
ausflüge
zielsetzung: isolation + begegnung, lebensmut, neugierig machen für neues
mobilität
angebot: lebenserfahrungen filmisch festhalten
stärken: selbstwert, freundschaften bilden, mobil werden, mut, freude, geist ankurbeln, dinge aufarbeiten, noch neues lernen können / sich strecken, akzeptanz, verlässlichkeit
musik, theater, tiere, orte der erinnerung
(biografische) portraits
diese filme sollen andere angehörige Ermutigen, motivation für jung und alt
eigendynamik anstatt schneeball
impulse wird zu selbstläufer
positive feedback loops
organisches wachstum
eine kultur entwickeln
### Handlungsbedarf
Unsere Erfahrungen, das Feedback unserer Besucher und die Ergebnisse des Pakt-Forums zeigen, dass es unbedingt notwendig ist, hierfür kontinuierliche Angebote zu etablieren.
Diese sind auf persönlichen Begegnungen in einem möglichst vertrauten Umfeld aufgebaut, und unterscheiden sich so von anderen Angeboten in der Stadt Kassel um den Bedarfen der Teilnehmenden zu begegnen. Ermittelte Bedarfe unsererseits sind
Dabei ... unsere Hilfe, .. sondern auch Angehörige über ... aufzuklären
Wir wollen inspirierien, motivieren, zuhören, unterstüzen, beraten und entlasten.
BEdarf mobilität GEmeinschaft unterstützung beratung aktivität entlastung erklärung Bildung Stärkung des Selbstwertes, offenes ohr - jemandem etwas erzählen, niedrigschwellige vertraute ansprechpartner, schönes erleben, leben resumieren, isnpiration, motivation, aufklärung für angehörige
gerecht zu werden
entgegenzuwirken
(innerhalb der Stadt)
neue stadtweite Angebote zu erweitern, die auf persönlichen Begegnungen in einem möglichst vertrauten Umfeld aufbauen.
unser angebot stadtweit anzubieten
keine rücksicht auf persönliche einschränkungen und herausforderungen
einzugskreis der Teilnehmer vergrößern, mehr personal,
dem Feedback unserer Besucher
Notwenigkeit
sehen folgende bedarfe
lokale, regionale,
Zusammenfassend
Unterstützungsnetzwerk etablieren und
teilen ähnliche Herausforderungen
wir nehmen hilfe persönlich!
Mit unserer Projektidee wollen wir genau hier ansetzen:
In vertrauter Begegnung Personen aus freiwilliger oder unfreiwilliger Einsamkeit in Gemeinschaft locken, aus der Hilflosigkeit, ihr Leben aktiv zu gestalten, in aktives Gestalten fördern, mögliche Vernetzung zu anderen Hilfeträgern fördern, Menschen um so
Wir sehen den Bedarf,
vertrauen, viele leute
mit Armut kann nicht beworben werden
"Wege aus der Isolation – Begegnung und Teilhabe fördern"
Sie bieten den alten Türken... Möglkichkeit der neuen Teilhabe
Das Pilotprojekt kombiniert generationsübergreifende Begegnungs- und Vernetzungsangebote, Medienprojekte und flexible Mobilität.
im Alter rechtzeitig, persönlich, indiviuell, gemeinsam
selbstbestimmt
rechtzeitig, effektiv, gemeinschaftlich, aktiv
Wir wissen, dass die Erfolgschance zur Veränderung am höchsten ist, wenn der Betroffene selbst aktiv wird. (eigeninitiative)
https://en.wikipedia.org/wiki/Six_degrees_of_separation
https://de.wikipedia.org/wiki/Hop_(Netzwerktechnologie)
Brücke leichter machen... über Vertrauen vermitteln
Kultur entwickeln, damit es wachsen kann
aktiv sein im Alter- Kultur möchten wir fördern
Pernson selbst kommt, sich zu öffnen wenn ein persönliches vertrautes Verähltnis da ist...
system entlasten vs persönliche, individuelle fälle
Zeit haben... wir können das leisten...
ich werde pro aktiv kein Notfall
vorbereitung
entlastung des Systems
perspektivisch
Hinzu kommt, dass man Hilfeleistungen eher und das nötige Vertrauen, Hilfe anzunehmen von Leuten, die man nicht kennt, ein großes Thema.
Hilfestellungen von vertrauten Personen eher annimmt
Durch unsere Arbeit mit SeniorInnen merken wir, dass neben all dieser tatsächlichen Problemfelder ein großes Thema das Vertrauen Erfahrungen:
- Situation im Lighthouse?
- Kochen für Männer (8-10 Leute)
- Fahrgemeinschaften, mehr Aktionen sind gewünscht, wenn eine Abholung möglich wäre, Shuttle
- Wunsch das Angebot erweitern: Gruppe von geflüchteten Frauen, Kaffeeklatsch, kombiniert mit "Selbstständig im Alter", "Grips", spielerisch an mentaler Fitness zu arbeiten, gleichzeitig verlässlichkeit, deutsche mentalität? vertrauen ("Typisch Deutsch: Zuverlässigkeit, Ordnung, Pünktlichkeit")
- Gibt es eine Nische? Fehlt eine Brücke zwischen bestehenden Angeboten oder Initiativen?
Initaialzündung für Projektidee, Lösungsansatz
es gibt initativen genug, es braucht den Mittelsmann als Vertrauter Ansprechpartner, persönliche Empfehlungen von anderen, wo das Vertaruen schon da war.
und analysieren den Bedarf .
bringen wir aktiv unsere ideen mit ein
- Beispiele für Forumsarbeit, Bedarf lokal, Lokale Statistiken
Pilotprojekt, Motivation
Bedarf an projekten gegen einsamkeit von SeniorInnen anzugehen
---
Vertrauen > Persönliche, kontinuierliche Ansprechpartner
mehrere phasen
initial: bekannte von bekannten > 1-hop
vertrauensnetzwerk aufbauen
nach erster erprobung
öffentlichkeit nutzen, kreis erweitern,
Sie sind möglicherweise auch die Experten, die mögliche Einsame mit Migrationshintergrund sprachlich verstehen.
### Indikatoren
Leistungsindikatoren
anzahl teilnehemr
durchgeführte workshops
Wirkungsindikatoren
wie verändert sich das umfeld konkret. mehreer vermittlung von 20 teilnehmern in ein ehrenamt pro jahr für jede maßnahme 3 indikatoren
"20 Teilnehmende wird zu einem Ehrenamtlichen pro Jahr"
Multiplikation > Netzwerk soll wachen, Hopp für Hopp,
1000 Erstkontakte von SeniorInnen
200 Unterstützer (aktiv mitarbeitend, Ehrenamtliche, Angehörige)
Wie groß ist das Netzwerk?, Anzahl der Kooperationspartner, Vereine
Der zweite Schritt, um die oben beschriebenen Kontakte zu intensivieren, ist eine Einladung zu unseren seniorengerechten Veranstaltungen, zweimal wöchentlich vor Ort in Form von Frühstückskreisen oder Mittagstischen und weiterer Aktivitäten im Familienzentrum Lighthouse oder die Teilnahme an gemeinsam durchgeführter Ausflüge am Wochenende im 14-tägigen Rythmus.
Kaffeetrinken
planen 3 x wöchentlich#
Videos > Reichweite
https://multimedia.gsb.bund.de/BAMF/Video/BGZ/V2-OrcaAffairs-BAMF-Film4-DE_final.mp4
persönlich zu erreichen und ein Hilfs- und Unterstützungsnetzwerk aus 200 Ehrenamtlichen zu generieren.
- Gruppengrößen
- Anfragen
- Vermittlungen (von oder an kooperierenden Institutionen)
- Erstteilnehmer
- Wiederkehrende Teilnehmer
- Patenschaften, Angebot erweitern (partizipativ, Teilhabe)
Quote: neue teilnehmenden zu bestehende gruppe, betreuungsschlüssel
In Zahlen:
- Fahrten (in Kilometer, Auslastung, Aktivität)
- Teilnehmende
- Ehrenamtliches Interesse
-
- Schrittezähler (als Gruppe, "Seniorenkilometer")
-
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Vertrauensvorschuss
Hopp für Hopp wächst unser Netzwerk
hilft anderern schneller da wiederholung, wenn von gleicher person gemacht, ehrenamtliche spezialisten, kontakt zu institution, ansprechpartner bekannt, formulare schon einmal ausgefüllt, geringere einarbeitungszeit)
Echte Probleme, echte Menschen = Wertschätzung! Achtung, wertvoll!
Wir bieten uns als zukünftiger Ansprechpartner bei Wünschen und Problemen an und ermitteln Wünsche
abwasch nach hause bringen
weitere unterstützungsmaßnahmen, individuelle angebote und ausflüge, teilhaben lassen an projekt und angebotsgestaltung
Erstkontakt, Erstaufnahme, Willkommensgeschenk,
einen Schritt / Hopp weiter
was wollen seniorinnen überhaupt machen??
Treffen versüßen, kostenloses Angebot, gesponsert, das Feiern von Wiedersehen
aktivierung durch diese kleinen gruppentreffen
mindestens eine vertrauensperson mit im raum, vertrauensbrücke
Duo, Duett
Gerne holen
Was wollen wir? Wirkung / Meta
Projekt auf 3 Jahre - effektiv
seniorinnen auch mit migrationshintergrund, jüngere geflüchtete im ehrenamt
Diesen Zeitraum nutzen wir zur erprobung und festigung von kooperationen und strukturen, um bestmöglich die Beziehungen der Teilnehmenden zu bauen, denn dies ist eine der Grundlagen, des in Folge dargestellten Projektes.
langfristig, kontinuierlich, wiederkehrend, gute dinge brauchen zeit, aller guten dinge sind drei, beziehungen zu knüpfen,
#### Verbreitung, Ausweitung
## Selbstbeschreibung Förderprogramm
*"Deutschland ist ein vielfältiges Land. Hier leben Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen, Geschichten sowie kulturellen und religiösen Prägungen. Damit sie alle sich als Teil dieser Gesellschaft wahrnehmen, in die sie sich einbringen und die sie mitgestalten können, gilt es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt gezielt zu verbessern und zu stärken.
Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) fördert das Bundesprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt" (BGZ) daher Projekte, die das Miteinander in den Städten und Kommunen nachhaltig positiv verändern. Die Projekte eröffnen Räume für gemeinsame Aktivitäten und die Chance, sich gegenseitig kennen, akzeptieren und wertschätzen zu lernen.
So sollen vertrauensvolle soziale Beziehungen entstehen, die gelingende Integration und ein tolerantes und solidarisches Miteinander vor Ort ermöglichen. Dieses bildet die Basis für einen starken Zusammenhalt in der Gesellschaft, wie ihn das Bundesprogramm (BGZ) versteht und fördert: Als ein Gemeinwesen, dem sich alle Menschen verbunden fühlen, das Teilhabe ermöglicht, in
dem Vielfalt Akzeptanz findet und demokratische Werte gelebt werden.
In den Projekten sollen vertrauensvolle soziale Beziehungen entstehen, die gelingende Integration und ein tolerantes und solidarisches Miteinander vor Ort ermöglichen. Dieses bildet die Basis für einen starken Zusammenhalt in der Gesellschaft, wie ihn das Bundesprogramm (BGZ) versteht und fördert: Als ein Gemeinwesen, dem sich alle Menschen verbunden fühlen, das Teilhabe ermöglicht, in dem Vielfalt Akzeptanz findet und demokratische Werte gelebt werden. Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte für gesellschaftliches Engagement zu gewinnen, und somit das Ehrenamt zu stärken, sind ebenfalls wichtige Elemente des Bundesprogramms."*
"Zielgruppen der vom Bund geförderten Projekte sind Zugewanderte sowie die Aufnahmegesellschaft
ab 12 Jahren."
Vielfalt, Akzeptanz, Wertschätzung
## Schwerpunkt Beschreibung
Stabile und vielfältige soziale Kontakte und Beziehungen, die aus einer gelebten Vielfalt vor Ort entstehen, sind ein wesentlicher Baustein des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Dabei ist es wichtig, dass auch wertschätzende soziale Kontakte über die eigene Community/Gruppe hinaus bestehen und gepflegt werden. Im Rahmen der Pandemie ist es bei vielen Menschen jedoch zu einem Rückzug aus der Gesellschaft gekommen und die Folgen wirken weiterhin nach. Hinzu kommen aktuell noch die wachsende Inflation und die damit verbundenen Preissteigerungen sowie die gestiegenen Lebensunterhaltskosten, die sich ebenfalls negativ auf das soziale Leben auswirken, Teilhabe erschweren und somit Einsamkeit befeuern können. Es ist daher notwendig, niederschwellige und leicht zugängliche Angebote zu schaffen, die Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten ermöglichen. Eine Gesellschaft, die zusammenhält, gibt zudem allen Mitgliedern – Alteingesessenen und neu Zugewanderten - die Chance, sich gleichberechtigt in das gesellschaftliche Leben einzubringen und an ihm teilzuhaben, um aktiv der wachsenden sozialen Isolation und Einsamkeit von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund entgegenzuwirken. Da Menschen, die sich in schwierigen sozialen Lagen befinden, häufig nur schwer erreichbar sind und die Angebote von ihnen daher insgesamt seltener in Anspruch genommen werden, ist bei der Projektkonzeption ein besonderer Fokus darauf zu legen, wie und über welche Kanäle die sozial isoliert lebenden Menschen tatsächlich erreicht und zur Teilnahme am Projekt motiviert werden können.
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Schwerpunkt 1.2: "Wege aus der Isolation – Begegnung und Teilhabe fördern"
1. Aktivieren (Zielgruppe effektiv erreichen, Aufmerksam machen, Angebote attraktiv machen)
2. Mobilisieren (zahl der erstteilnehmer)
3. Experimentieren (mit unseren Ansätzen / Angeboten)
4. Dokumentieren
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"Da Menschen, die sich in schwierigen sozialen Lagen befinden, häufig nur schwer erreichbar sind und die Angebote von ihnen daher insgesamt seltener in Anspruch genommen werden, ist bei der Projektkonzeption ein besonderer Fokus darauf zu legen, wie und über welche Kanäle die sozial isoliert lebenden Menschen tatsächlich erreicht und zur Teilnahme am Projekt motiviert werden können."
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Angebote und Programm (8.460,00 €)
Kaffeetisch Budget (25€ x 3 Tage die Woche x 48 Wochen = 3.600,00 €)
Ausflüge Budget (2€x10x24+500€) 980,00 €
Familenzentrum Budget (2x48x30,00 €) 2.880,00 €
Infoveranstaltung Budget (4x200€) 800,00€
Büro 100,00€
Telefon 100,00€