# Sozial- und Führungskompetenz
* Schafft man in 40h mehr als in 30h oder arbeitet man in einer kürzeren Zeitspanne produktiver?
* Ist die klassische 40h-Woche, die in den 50er Jahren entstanden ist, heutzutage noch zeitgemäß oder haben sich die Rahmenbedingungen fundamental verändert?
* Welche Rolle spielen Faktoren wie Gleitzeit und Home-Office in der Gesamtrechnung?
* Vergleich mit anderen Arbeitskulturen wie progressiven Modellen in Schweden oder extremen Arbeitszeiten wie das 996-Modell in China
# Agenda
1. Einführung mit Beispielen → gemeinsam
2. Historie der Arbeitzeit → Gregor
3. Heutiger Stand und Probleme, die damit einhergehen → Robert
4. Vorteile von reduzierter Arbeitszeit → Robert
5. Umsetzbarkeit und mögliche Probleme → Gregor
7. Fazit
8. Fragen
# Möglicher Aufbau
* **Konkretes Beispiel** präsentieren
* https://jacobin.de/artikel/squid-game-allegorie-kapitalismus-holle-parasite-bong-joon-ho-kino-sudkorea-netflix-serie-ungleichheit/
* Könnte ein cooler Aufhänger sein → Harte Arbeit === Wohlstand gilt nicht meht → Ist das bisherige Arbeitsmodell überholt?
* z.B. ein Buch, Artikel, Statistik etc (*"Utopien für Realisten", 4-Tage-Woche in Island*)
* z.B. Parteiprogramme - Bsp. Linke 30h, etc.
* **Historie der Arbeitszeit**
* Es ist im Verlauf der letzten 100 Jahre immer weniger geworden, Trend weiterhin vorhanden
* Notwendigkeit, so viel zu arbeiten, ist gesunken → Arbeit != Überleben
* Moderne Arbeitsplätze müssen nicht ständig besetzt sein *(→ es ist größtenteils egal, wann ein Entwickler seine Arbeit ableistet)*
* Ziel der 40h-Woche war das 8:8:8-Modell
* **Benefits von reduzierter Arbeitszeit**
* Stressreduktion/Verringerung der Gefahr an Burnout zu erleiden
* Erleichterung der Gleichberechtigung
* Mehr Produktivität pro Arbeitsstunde
* → all dies sind auch Benefits für Arbeitgeber
* Mehr Produktivität bei gleichem Lohn → wirtschaftlicher
* Geringere Auslastung des Arbeitsplatzes → ggf. können physische Plätze eingespart werden, wenn sich Mitarbeiter abwechseln o.ä.
* Wettbewerbsvorteil für Arbeitgeber: Attraktivere Arbeitsbedingungen ziehen besseres Personal an → vor allem wichtig in Zeiten von Fachkräftemangel
* **Umsetzbarkeit und mögliche Probleme**
* Kritik an Machbarkeit
* *"Privileg für akademische Jobs"*
* Jobaufteilung nach Schwierigkeit
* **Leicht:** Jobs mit Gleitzeitmöglichkeit (IT, HR, Sales, Data, Science...) → "Interne" Jobs ohne Kundenkontakt
* **Medium:** Bsp. Lagerist → Jobs, die durch Automatisierung erleichtert werden können
* **Schwierig:** Essentielle Infrastruktur, die permament gegeben sein muss → Krankenhaus, Polizei, ÖPNV
* *(Ausflug Automatisierung: Arbeitsplätze werden automatisiert, fallen weg, neue werden geschaffen → Problem der Qualifikation, ist eine Umschulung möglich?*)
* **Ausblick/Offene Punkte**
* Bietet zwei Arbeitskräfte, die die Hälfte arbeiten, Vor- oder Nachteile verglichen mit einer Vollzeitarbeitskraft? → Recherche nach konkreten Kosten und Einordnung in einen passenden Punkt
# Material
* https://www.derstandard.de/story/2000130940556/so-wollen-sie-nicht-mehr-arbeiten
* *In den USA steigen seit April dieses Jahres monatlich rund vier Millionen Arbeitende einfach aus, Tendenz steigend. Das ist unter der Bezeichnung "Great Resignation" mittlerweile zum Thema Nummer eins für Unternehmen am Arbeitsmarkt geworden.*
* *Jahre vor der Corona-Pandemie, häuften sich Umfragen und Studien, wonach die jungen Generationen verweigern, in die Fußstapfen ihrer Eltern und Großeltern zu treten, deren Leben zuallererst von Arbeit dominiert ist.*
* *... [Studie] aus dem Jahr 2018: Demnach vermisst die Hälfte der Befragten eine soziale Verantwortung von Unternehmen. Nur 28 Prozent können sich laut dieser Erhebung überhaupt vorstellen, länger als fünf Jahre bei ihrem Arbeitgeber zu bleiben.*
* *Sondern: "Menschen wollen vieles machen, nebenbei eine kleine eigene Firma gründen oder andere ihnen wichtige Tätigkeiten ausüben." Überraschend sei allerdings: "Weil die Kinderbetreuung stärker zwischen den Partnern geteilt wird, wollen nun auch Männer weniger Arbeitsstunden in Unternehmen."*
* https://www.fingerprintforsuccess.com/blog/four-day-work-week
# Gleichberechtigung in einer Beziehung
* *Quelle: https://www.30hwoche.eu/30h-woche-nur-ein-kurzweiliger-trend/*
* Klassisch: Mann 40h Frau 20h
* Eine 30h Woche würde dazu führen, dass die Arbeitsaufteilung 50:50 wäre und beide Beziehungspartner Vollzeit 30h Arbeiten können. Beide Geschlechter würden von der 30h dadurch profitieren. Ein Beziehungspartner könnte seine Arbeitszeit dadurch verringern und die/der Andere hätte so die Möglichkeit ihren/seinen Teilzeitjob aufzustocken. Bei Paaren mit Kindern wäre es zusätzlich von Vorteil da das Kind nicht den ganzen Tag im Kindergarten verbringen muss.
* Zusammenfassend hätten beide Beziehungsteile die Möglichkeit sich mit einem 30h, oder weniger, Vollzeitjob Karrieretechnisch weiter zu entwickeln und gleichzeitig Zeit für die Kinder zu haben.
# Weniger krankheitsbedingte Ausfälle
* *Quelle: https://www.30hwoche.eu/30h-woche-nur-ein-kurzweiliger-trend/*
* Der häufigste Auslöser für Burnout und ähnliche Erkrankungen ist ein stressvolles Arbeitsumfeld. Zu lange Überarbeitung führt dazu, dass Symptome der Erschöpfung und inneren Leere auftreten und der Job so immer mehr in den Vordergrund der Lebens rückt und so der Work-life Balance nicht eingehalten werden kann.
* Eine derartige Form der Überarbeitung würde nicht auftreten falls ein Mitarbeiter lediglich die 40h pro Woche abarbeiten würde. Jedoch besteht immer wieder die Gefahr von Überarbeitung, weil einige Aufgaben vor Feierabend noch gemacht werden müssen und der Mitarbeiten die nicht aufschieben kann oder nicht mal will.
* Dies führt zu einem Dominoeffekt, welcher durch die Zeit immer schlimmer wird. Zu wenig Freizeit führt zu schlechter Ernährung durch schnelle Gerichte und wenig Schlaff in der Nacht. Alle diese Effekte werden durch den Arbeitstress nochmals verstärkt. Das größte Problem hierbei ist jedoch, dass Symptome von Burnout sich zusätzlich durch die Zeit immer wieder verstärken und am Anfang nicht direkt offensichtlich sind.
* Die Reduzierung der "40h Norm" würde dazu führen, dass der Arbeitsaufwand...
# Mehr Produktivität
* *Quelle: https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/vergleich-von-arbeitsstunden-und-produktivitaet-euer-chef-mag-das-anders-sehen-aber-wer-weniger-arbeitet-ist-produktiver_H948230851_547953/*
* *"Der Zusammenhang ist simpel erklärt: Hoch entwickelte Länder verfügen über eine bessere Infrastruktur (von Straßen bis zum Internet) und haben ihre Wirtschaft meist kostenintensiv stärker automatisiert. Wo Maschinen dem Menschen komplizierte Arbeit abnehmen, braucht es weniger manuelle Arbeit - die Arbeitsstunden sinken, die Produktivität steigt. Kurz: Ein deutscher Arbeitnehmer hat bessere Voraussetzungen, um in acht Stunden die gleiche Arbeitsleistung zu erbringen, für die ein Grieche zwölf Stunden braucht."*
* *"Aber auch der umgekehrte Zusammenhang gilt: Wer weniger arbeitet, ist meist automatisch auch produktiver. Das hat psychologische Gründe. Wir nehmen zum Beispiel an, dass wir uns viel mehr reinhängen müssen, wenn wir nur sechs anstatt acht Stunden arbeiten und verplempern weniger Zeit mit Pausen, dem Smartphone oder dem Schnack mit Kollegen."*
# Mögliche Probleme
* Bereits erwiesen, dass es in Bürojobs funktionieren kann
* Wie sieht das aber in kritischer Infrastruktur aus?
* *Bsp. Handel, Logistik, Krankenhaus, Polizei, etc. pp.*
# Bildmaterial


