Pünktchen und Anton
1. Einführung zum Stundenthema
Vorentlastung durch Bildbeschreibung (Bild S. 31)
1.1 in Partnerarbeit Wortschatz sammeln, dazu zählen einzelne Wörter und Wortverbindungen (Kollokationen etc.), 5 min Zeit, evtl. bereits unfertige Mindmap (mit z.B. einem Oberbegriff und Unterbegriff als Beispiel) zur Verfügung stellen// oder erst nur "Brainstorming", Systematisierung dann bei 2.
1.2 Wortschatz gemeinsam an der Tafel sammeln, Systematisierung in Form einer Mindmap
1.3 Mindmap zur Wortschatzaktivierung vervollständigen: weitere Wörter/Wortverbindungen sammeln, die mit dem Thema "Küche/Kochen" verbunden sind, aber nicht auf dem Bild zu sehen sind
1.4 Überleitung zum Lesen/zum Text an sich mit Hilfe einiger Fragen an die Lernenden:
a) "Was könnte der Junge auf dem Bild kochen?"
b) "Was denken Sie, wie alt sind der Junge und das Mädchen?"
c) [*es könnten hier evtl. noch weitere Fragen folgen, ich weiß nicht, wieviel Zeit die Vorentlastung an sich einnehmen soll und wie lang die Beantwortung der Fragen dauern würde. Sie könnten sicherlich auch schnell abgehandelt werden und dann im nächsten Schritt zum Text übergegangen werden*]
2. Textarbeit
Kontext klären, Was ist soweit passiert?
Texarten, veralterte Wörter?
2.1 Erstes Lesen: S. 29 Küchenszene, eigenes Lesen und grobe Verständnisfragen klären (W-Fragen), erste Eindrücke, kurze mündliche Zusammenfassung (12 Minuten)
2.2 Zweites Lesen: lautes Lesen (5 Minuten)
2.3 Drittes Lesen: Lückentext, Detailfragen klären 5 Minuten (15 MInuten)
Weiterführende Aufgabe: Was könnte danach passieren? (5 Minuten)
3 Metaphase
Mutterrolle/Frauenbild/Geschlechterrollen (können wir nochmal gemeinsam diskutieren)
1. Frage: Findet 2 Zitate, die die Mütter der beiden Hauptpersonen beschreiben.
2.. Frage: Welche Rolle nehmen die Mütter der beiden Protagonist*innen ein? Welche Eigenschaften werden ihnen zugeschrieben?
Pünktchen: „Aha“ meinte Pünktchen "meine Mutter macht gar nichts. Augenblicklich hat sie Migräne.“
Anton: "Meine Mutter ist doch schon so lange krank, und da koche ich eben, wenn ich aus der Schule komme.“
--> Faul, schwach, ... negativ!
2. kurzer Infotext: Der Schriftsteller und Journalist Erich Kästner, der heute hauptsächlich als Kinderbuchautor bekannt ist, wurde in den 30er Jahren des 20.Jahrhunderts zunächst durch seine Gedichtbände berühmt. Diese sind in die Epoche der Neuen Sachlichkeit einzuordnen. Viel kritisiert wurde er hier vor allem für die Darstellung von Frauen, denen häufig negative Eigenschaften und Verhaltensweisen zugeschrieben werden.
--> dient als Einordnung in eine Epoche und als Überleitung zum Thema "Frauenbild" bzw. "Geschlechterrollen"
Zitat aus dem Gedicht "Herr im Herbst" (in: "Herz auf Taille"):
So ist das Leben. Es ist nicht viel dran. **Frau'n können lachen, denn sie dürfen weinen.**
--> Welches Frauenbild geht aus dem vorher gelesenen Textabschnitt und diesem Zitat hervor?
--> Denkt ihr, dass sich dieses Bild geändert hat? Wenn ja, inwiefern?