Lina Ebelt, Lysander Lenzen, Noah Dünnwald
# KIVS Übung 10
## Aufgabe 1
1 )
| Dest. | A | F | E | H | Dist. | Next hop |
| ----- | ---- | ---- | --- | --- | ----- | -------- |
| A | 0 | 24 | 20 | 21 | 8 | A |
| B | | | | | 17 | F |
| C | | | | | 30 | F |
| D | | | | | 18 | E |
| E | | | | | 12 | E |
| F | | | | | 10 | F |
| G | | | | | 0 | G |
| H | | | | | 6 | H |
| I | | | | | 15 | H |
2 )
Nach einem ausfall der Verbindung zwischen H und I werden zunächst die Routing Tabellen von H und I geupdated. In dem nächsten Schritt merken die direkten Nachbarn zu H und I, daher E und G, eine Änderung der Routing-Tabelle ihrer Nachbarn und nehmen dies als Anlass ihre Tabelle ebenfalls zu überarbeiten. Im Anschluss passiert das gleiche für die Nachbarn von G und E, daher D, F und A. Im 4. und letzten Schritt updatet sich C. Insgesammt wird ein konstanter Zustand also innerhalb von 4 Schritten erreicht.
3 )
Im Fall, dass zusätlich zur Verbindung H-I die Verbindung E-I ausfällt, sind beide Verbindungen nicht mehr über die schnellsten Wege erreichbar, d.h. mit einer Distanz von 9, demnach werden alle Pakete die bis zum Update der Routertabellen gesendet werden verloren, da diese versucht werden über die kürzesten Strecken zu senden, welche hier ausfallen. Nach update der Routertabellen, sofern kein "Count-to-infinity" Problem entsteht werden zukünftige Pakete über die weniger effektiven Verbindungen A-I oder F-I gesendet werden.
## Aufgabe 2
1 ) Für den Fall, dass die Verbindung zwischen H und I ausfällt, wären die derzeitigen "kürzesten-Wege", die zuvor ermittelt wurden, eventuell nicht mehr gültig. Deshalb versendet jeder Knoten erneut das aktuelle LSP, wodurch eine neue gültige "Karte" erstellt werden kann, durch diese Karte erhält man wieder Zugriff auf die neuen kürzesten Wege.
2 ) Im Link State Routing, benötigt der Router $K$ die LSPs aller anderen Router um seine Routing Tabelle zu berechnen.
Im Distance Vector Routing, würde der Router $K$ sich lediglich die Routingtabelle seines Nachbars aneignen und seine Distanz zu diesem zu allen von diesem gespeicherten Wegen hinzufügen.
3 ) Wenn in einem Netzwerk alle Knoten untereinander verbunden sind, ist der schnellste Weg zu einem Knoten immer der direkte Weg von Absender direkt zum Ziel, wodurch sich Link State Routing am meisten anbietet. Für den Fall, dass Verbindungen zwischen Knoten ausfallen erhält man durch LSR in kürzester Laufzeit die schnellsten neuen Wege, ebenfalls würde man für Distance Vector Routing wesentlich mehr Speicherplatz benötigen um eine Tabelle anzulegen die NxN Knoten verwaltet.
4 ) Da in diesem Netzwerk ohne Kreise es im Durchschnitt weniger Verzweigungen zwischen Routern geben wird, reicht es aus ein Distance Vector Routing zu benutzen, da die Verläufe der Wege sich relativ Linear in einem Baum halten und so die gewünschten Knoten nur über wenige Wege erreicht werden können.
## Aufgabe 3
a) Bei der Routing-Strategy Flooding wird ein eingehendes Paket, wenn es nich tan den Router selber gerichtet ist, an alle Knoten des Netzwerks versendet. Nur der Abender des Pakets oder Knoten die dieses Paket zuvor bereits bekommen haben werden ausgelassen.
b) Das LSP Packet wäre nach drei Schritten an allen Knoten angekommen:
Im 1 Schritt sendet G das Packet an F,H,A,E
2 Schritt: B wird von A und F erreicht, I wird von H und E erreicht, und D wird von E erreicht, womit nur noch C fehlt
3 Schritt: Knoten C wird sowohl von B als auch von D erreicht, somit sind alle Knoten des Netzwerkes nach 3 Schritten von dem LSP Packet erreicht worden
c)
| Methode | Vorteile | Nachteile |
| -------- | -------- | -------- |
| Flooding | -Geringer Hopcount um alle Ziele zu erreichen -Erreicht Ziel immer über kürzesten Weg| -Hoher Rechenaufwand, da auch nicht relevante Knoten angesprochen werden. |
| Dinstance Vector Routing | - Distanz zu allen anderen Knoten ist bekannt | - Fehleranfällig - Es kann lange dauern bis ein stabiler Zustand erreicht wird (Count-to-Infinity kann auftreten) - schlechte Skalierbarkeit|
| Link State Routing | -Ansicht aller Knoten un deren Verbindungen, Dijkstra findet schnellsten Weg -Leicht umzusetzen in großen netzwerken mit Untergruppierungen | -Muss stets den kürzesten Weg berechnen |