# Wissenschaftliches Arbeiten - Portfolio
###### tags: `Wissenschaft` `Seminarfach` `Schule`
> Hier schreibt der Kurs sein Portfolio zum wissenschaftlichen arbeiten :arrow_right:
## I. Nutzung von HackMD / Markdown
### Schriftarten (Noah,Anton)
#### 1. Überschriften erstellen
Mit Hilfe eines "#" am Anfang der Zeile kann eine Überschrift erstellt werden. Um eine Unter-Überschrift zu erstellen, füg einfach ein weiters "#" nach dem ersten "#" ein.
#### 2. Verschiedene Schriftarten
Um die verschiedenen Schriftarten zu verwenden, muss man einige "Zeichen" vor dem gewählten Satz oder Wort einsetzen.
-Wenn man ein Wort **Dick** schreiben möchte muss man vor und nach dem Wort " ** " einfügen.
Will man ein Wort *Kursiv* schreiben muss vor und hinter dem Wort " * " stehen
-Wenn es ^hochgestellt^ sein soll muss man " ^ " vor und nach dem Wort einfügen
-Wenn es ~tiefstehen~ soll muss man " ~ " vor und nach dem Wort einfügen
-Wenn man ein Wort Durchstreichen will (~~ich~~) muss vor und nach dem Wort
ein " ~~ " sein
-Soll ein Wort ==hervorgehoben werden== muss vor und hinter dem Wort ein " == " sein
#### 3. Kästchen (Andre)
Mit der folgenden aneinander reihung von Zeichen ==[ - ]==
- [ ] :arrow_backward: Klick mich an
- [ ] :arrow_backward: Oder mich
- [x] :arrow_forward: Mich nicht
- [x] :arrow_forward: Mich noch weniger
#### 4. Emojis (Timo)
Mit einem ==[ : ]== vor und hinter dem *(Englischen-)* Namens eines Symbol oder Emojis erstellt man dieses.
>z.B.: :smiley: , :1234: , :clock1030: , :8ball: , :smiling_imp: , :no_mouth: , :laughing:
:::info
:bulb: **Hint:** You can also apply styling from the toolbar at the top :arrow_upper_left: of the editing area.
:::
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## II. Was bedeutet eigentlich wissenschaftliches Arbeiten?! - Ein Exzerpt
>*Quelle: Narr, Wolf-Dieter: Was ist Wissenschaft? Was heißt wissenschaftlich arbeiten? Was bringt ein wissenschaftliches Studium? Ein Brief, in: Franck, Norbert / Stary, Joachim: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung, Paderborn 2013, S.15-32.*
### 1. Problemfindung
Zentrale Fragen bei schriftlichen / wissenschaftlichen Arbeiten:
> "Um welche Problem soll es gehen - und geht es mir?" (S.24)
> "Wie hängt dieses Problem mit dem Seminarfach oder dem Kontext, in dem ich das Thema behandele, zusammen?" (S.24)
#### Drei Zusaztbemerkungen
**1.)** Anfangs ist es normal nicht zu wissen wie man ein Problem angehen soll. Man muss sich zuerst in das gegebene Thema durch Lektüren und/oder anderen Informationsquellen einarbeiten. Das Verständnis für das Thema kommt mit der Zeit.
**2.)** Ein Großes Problem oder viele kleine in ein zu bewältigendes Problem / Projekt überführen. (*Problem realistisch formulieren*)
**3.)** Projektspannung -> "Gefühl für Relevanz" -> Motivation und Qualität
### 2. Ein Problem bearbeitbar machen
Eine Fragestellung innhalb eines eingegrenzten Problemfeldes formulieren, die generell (*wissenschaftlich*) zu beantworten ist.
#### Klare Fragestellung formulieren
**1.)** Fragestellung nach dem Problemaufriss stellen.
**2.)** Begründung der Fragestellung mit Blick aufs Problem.
### 3. Sie sollten auch sprachlich immer als Subjekt erkennbar bleiben
In der Formulierung des wissenschaflichen Schreibens soll die Person, die den Text verfasst hat, auch als solche zu erkennen sein. Dem folgenden Zitat ist demnach zu widersprechen!
> "[...] wie der große Historiker des 19. Jahrhunderts, Leopold von Ranke schrieb: "Ich habe mein Selbst gleichsam ausgelöscht..." (S.26)
Die wissenschaftliche Arbeit dient zum Erforschen des eigenen "Selbst"
> Indem Sie sich forschend, schreibend expliziet über sich, Ihre Interessen,Ihre Perspektive, Ihrer Wahrnehmung klar werden... (S.26)
Dies hat den Vorteil, dass man sich nicht selbst überschätzt, den Spaß am eigenen Thema nicht verliert und sich seiner eigenen Person vergewissert. Die wissenschaftliche Arbeit teilt also auch ein eigenes Anliegen anderen Menschen mit.
Ein weiterer Vorteil ist die objektive Sicht auf das Thema, für das man sich entschieden hat. Wichtig zu beachten ist auch diese Objektivität über den kompletten Schreiprozess zu wahren.
> "Sie werden freier für das jeweilige "Objekt", das sie unter ihrer Fragestellung in Richtung einer allgemeinen Problemstellung auskunschaften wollen." (S.26)
Bereits vorhandene wissenschaftliche Erkenntnisse sollten gekennzeichnet werden.
### 4. Voraussetzungen prüfen, Voraussetzungen offenlegen
Es gibt viele Quellen, welche schwer zu verstehen sind. Ein Teil der Quellen enthält z.B. abstrakte Begriffe, welche das Verständnis von Zusammenhängen erschweren.
Bei solchen Quellen sollte man auf folgende Punkte eingehen:
1. > "Mit welchen Voraussetzungen arbeiten die entsprechenden Begriffshuber?" (S.27)
2. > "Sind diese Voraussetzungen aufgedeckt?" (S.27)
3. > "Wie haben Sie Ihre abstrakten Begriffe gewonnen?" (S.27)
4. > "Wie lassen sie sich vermittelnd wieder auf konkrete Gegenstände anwenden?" (S.27)
5. > "Oder betreiben die Begriffshuber etwa das, was man "angewandte Abstraktion" nennt?" (S.27)
### 5. Die Arbeit strukturieren
Bevor man beginnt zu arbeiten, sollte man sich gut überlegen, wie man beginnt zu arbeiten.
Man muss sich immer bewusst sein, ob das was man liest, hört oder sieht im Zusammenhang zum gewählten Thema Sinn ergibt.
Um eine Argumentation zum Thema zu verfassen, muss man erst wissen, wie man diese darstellen will. Danach ist es nicht mehr schwer das Thema zu beschreiben und zu analysieren.
### 6. Beschreibung und Analyse trennen
Bei einer Ihrer ersten Hausarbeiten oder Klausuren, sollten Sie eher beschreibende, eher analysierende und eher bewertende Teile so klar wie möglich von einander unterscheiden. Eine "reine" Beschreibung gibt es nicht. Daher spielt die Perspektive von Ihnen und die eines anderen Schreibers eine Rolle. Es ist außerdem äußerst wichtig das Sie den jeweiligen Sachverhalt ohne Einmischungen Ihrerseits beschreiben, denn danach sollten Sie erst mit der Analyse beginnen. Danach können Sie Ihr Urteil anschließen.
### 7. Erweiternd Zusammenfassen
In der Zusammenfassung am Schluss müssen alle Problem- und Fragestellungen wiederholt werden.
Wichtige Fragen hierfür sind:
> "Was habe ich herausgekriegt?" (S.29)
> "Warum habe ich etwas herausgekriegt, war also meine Methode richtig oder warum habe ich es nicht getan?" (S.29)
Die Zusammenfassung ist der Ort, um zu fragen und darzustellen, was die Relsutate, Halbresultate oder Nichtresultate bedeuten. Deshalb sollte die Zusammenfassung allgemein geschrieben sein.
> "Fragestellung[en] entsprechend schmalen Resultate[n] in Hinblick auf breitere Proplemstellungen zu gewichten" (S.29)
> "Breit, mit der Problemstellung haben sie begonnen. Breit in Bezug auf das was Sie heraubekommen haben enden sie." (S.29)
### 8. Das individuelle Tun in Zusammenhänge stellen
Das Thema, egal wie speziell sollte immer im Zusammenhang des Seminarfaches betrachtet und bearbeitet werden.
Oft wird dies nicht getan. Das führt dazu, dass die Relevanz zum Seminarfach nicht besteht.
Auch demotiviert man sich dadurch selbst schnell, da das Thema scheinbar nichts mit dem Seminarfach zutun hat.
### 9. Entwickeln Sie einen praxisorientierten und praxiskritischen Blick
Man sollte das Thema nicht nur zum Präsentieren bearbeiten, sondern auch
das Erarbeitete verinnerlichen.
Jemand der sich nicht genug mit dem Thema befasst, kann nicht in der Lage sein ein praxisorientierten und praxiskritischen Blick zu entwickeln.
Für spätere Praxen ist es daher wichtig, dass man sich von Anbeginn des Studiums methodisch befähigt und Material in Bezug auf unsere Lebenswelt setzt.
### 10. Zum "Stand der Literatur": Kein Imponiergehabe
Heutzutage ist es immens wichtig, dass man richtig lesen und zitieren kann.
Man sollte sich den Kopf nicht mit Informationen überladen, sondern nur soviel Informationen wie nötig zusammensuchen und diese verwenden.
Auch soll man sich durch wissenschaftliche Texte nicht den Spaß am Lesen nehmen bzw. soll man auch neben wissenschaftlichen Texten "normale" Bücher lesen wie z.B. ein Romane.
### 11. Abstand gewinnen
Nach dem Schreiben der Hausarbeit oder dergleichen, sollte man diese erst mal ruhen lassen
> "Wenn möglich Acht Tage oder mehr" (S.31)
Danach sollte man sich wieder Zeit für die Arbeit nehmen und alles wieder Satz für Satz durchlesen und wenn nötig verbessern.
## III. Literaturrecherche
| Begriff | Beschreibung |
| ------------------------------------ | --------------------------------------------------------------------------------------- |
| Aufsatz | Wissenschaftliche kürzere Arbeiten. |
| Journal | Zeitschriften mit einem bestimmten Wissenschaftsgebiet. |
| Handapparat | Sammlungen eines Wissensbereichs, in nicht Digitaler Form an eiem spezifischen Ort. |
| Monographie | Ein Buch eines Autors was ein begrenztes Thema Ausführlich behandelt. |
| Präsenzbibliothek | Standort an dem Bücher gelesen aber nicht geliehen werden können. |
| Sammelwerk | Ein Buch das Beiträge mehrerer Autoren beinhaltet. |
| selbständig erschienene Literatur | Veröffendlichungen die als Buch, Zeitschrift oder elektronische Medien erschienen sind. |
| unselbständige erschienene Literatur | Sind Teil einer selbständig erschienene Literatur. |
>Quelle in Anlehnung an: Voss Rüdiger: Wissenschaftliches Arbeiten. ...leicht verständlich. mit zahlreichen Abbildungen und Übersichten. 6., überarbeitete Auflage. München 2019, S.84.
### Zitationsweisen
### Literaturbeschaffung / Literatursuche
Es gibt verschiedene Wege sich über die Literatur die man für seine Arbeit benötigt Schlau zu machen:
1. Die Suche in der Bibliothek
z.B. die Städtische Bibliothek
2. Die Online Suche
z.B. Online Kataloge wie SULB
3. Bibliographien
#### Unterschiedliche Arten von Literatur
Beim Wissenschaftlichen Arbeiten gibt viel verschieden Textarten:
1. Der Aufsatz bzw. Artikel die meistens ein gekürzte wissenschaftliche Arbeit enthält.
2. Die Fachzeitschrift/Jouranl die ein Spezieles Wissenschaftliches Gebiet zum thema hat.
3. Handapperat diese sind speziel gesammelte Literatur zu einem Wissensbereich wie in einer Bibliothek. Dies kann jedoch nicht ausgeliehen werden
4. Ein Sammelwerk ist ein Buch in dem viele Autoren ihren Beitrag zum Gleichen Thema geschreiben haben
#### Auf der Suche nach Quellen und Literatur
- Die Quellensuche macht es möglisch den Themenbereich einzuschrenken.
- Man kann Litaratur in "Virtuelen Katalogen" suchen mit hilfe von Schlagwörtern, der Name vom Autor oder mit dem Titel des Buches.