**Tutorial 4 – Collaboration Tools „Digitale Zusammenarbeit“** **E-Collaboration** (englisch electronic collaboration – „elektronische Zusammenarbeit“) steht für eine Fülle von Maßnahmen zur dezentralen computergestützten Zusammenarbeit von zeitlich oder räumlich getrennten Teams und Gruppen. In mehreren Stufen haben sich Werkzeuge wie E-Mail, Kalender und in der neuesten Stufe Wikis und Blogs etabliert. Eingesetzt werden diese Werkzeuge (E-Collaboration Tools) häufig von Teams, welche nicht zur gleichen Zeit oder am gleichen Ort, jedoch an einer gemeinsamen Aufgabe oder an einem Projekt arbeiten. [1] Aktuell befinden wir auf der dritten Entwicklungsstufe von E-Collaboration. Hauptaugenmerk liegt dabei insbesondere auf der der synchronen Kollaboration. Ziel ist es, den zur digitalen Zusammenarbeit angesprochenen Personenkreis massiv zu erweitern, um das eigene Wissen mit Hilfe des Kollektivwissens zu erweitern. Dabei kann auf alle Personen zurückgegriffen werden, die etwas zu dem Thema beisteuern können und wollen. Zu den gebräuchlichsten Werkzeugen (Collaborative Tools) gehören hierbei [2]: **Tagging** Beim Tagging werden Inhalte im Internet mit zusätzlichen Informationen gekennzeichnet. Dazu werden Markierungen, sogenannte Tags, verwendet. Abhängig von Kontext und Kanal können diese Markierungen unterschiedlich eingesetzt werden. So können beispielsweise Blog-Beiträge oder Beiträge und Fotos auf Social-Media-Kanälen wie Facebook und Twitter mit Tags versehen werden. Beim Tagging werden Tags (englisch: Schildchen/Etikett) verwendet, um Inhalte mit zusätzlichen Informationen (etwa bestimmten Schlagwörtern) zu versehen. Tagging dient vor allem dazu, Informationen besser auffindbar zu machen oder zu verknüpfen. Man unterscheidet zwischen Blog-Tags und Social Tags. Tagging bezeichnet die Markierung von Inhalten, bei der ein sogenannter Tag gesetzt wird. Dabei werden Inhalten weitere Informationen zugeordnet. Es gibt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für Tags, darunter Tagging von Beiträgen in Blogs und auf Social Media. Durch Tagging werden Informationen zu einem bestimmten Schlagwort gebündelt gelistet, was Nutzern die Suche erleichtert. Beim Social Tagging können Nutzer von Social-Media-Plattformen in Text-Beiträgen oder auf Fotos markiert werden. Auf Social Media haben sich außerdem sogenannte Hashtags etabliert, die neben Twitter unter anderem auf Instagam, Pinterest, Facebook LinkedIn und Google+ eingesetzt werden und Inhalte zu einem Thema aggregieren. Der Begriff Tag wird auch im Zusammenhang mit Programmiersprachen wie HTML verwendet und steht dabei für die Befehle, die Textelemente auszeichnen. [**3] **Blog-Tags** Auf einem Blog können Artikel mit passenden Schlagwörtern versehen werden. Beim Klick auf einen solchen Tag werden alle Inhalte zu einem Thema gruppiert dargestellt. Beiträge zu einem bestimmten Schlagwort erscheinen dann in einer Liste. Gibt es für eine Website eine RSS-Feed-Funktion, können User Feeds zu einem Schlagwort abonnieren, um über neue Beiträge zu diesem Schlagwort informiert zu werden. Beim Blog-Tagging versieht der Autor seinen Text beim Einstellen in das Content-Management-System mit entsprechenden Tags. So wird sein Artikel mit einem Schlagwort versehen. Schreiben mehrere Autoren für einen Blog, sollten sie sich bezüglich der einheitlichen Schreibweise von Tags absprechen, sofern das CMS (Content Management System: verwaltet und steuert Inhalt, Aufbau und Funktionsweise von Websites) keine festgelegten Tags zur Auswahl vorgibt. [4] **Social Tags** Tags werden ebenfalls auf Social-Media-Kanälen wie Facebook und Twitter genutzt. Auf Facebook ist es beispielsweise möglich, andere Facebook-Nutzer in Posts oder auf Fotos zu markieren. Durch das Taggen eines anderen Nutzers auf Facebook wird ein Link erstellt, durch den der eigene Post bzw. das Foto in der Chronik der anderen Person aufgenommen werden kann. Wurde ein Nutzer auf Facebook in einem Beitrag markiert, erhält dieser darüber eine Benachrichtigung. In den Privatsphäre-Einstellungen lässt sich festlegen, ob man Beiträge, in denen man getagged wurde, in der eigenen Chronik erlauben will oder nicht. [5] ![](https://i.imgur.com/xIhimo1.png) Abb.1 Wie auf Facebook ist es auch auf dem Microblogging-Dienst Twitter möglich, andere Nutzer zu taggen. Diese markiert man in Tweets, indem man ein @-Zeichen vor den Usernamen setzt. Twitter erlaubt inzwischen ebenfalls, andere Personen auf Fotos zu markieren. Daneben ist Twitter auch für sogenannte Hashtags bekannt. Zwar erlauben inzwischen viele Social-Media-Kanäle wie Facebook, Pinterest, Instagram, LinkedIn und Google+ ebenfalls die Nutzung von Hashtags, etabliert hat sich die Raute aber vor allem auf Twitter. Ein Hashtag auf Twitter steht für eine Raute (englisch: hash) vor einem bestimmten Schlagwort. Dieses kann neben Buchstaben auch Ziffern enthalten. Hashtags können innerhalb eines Tweets oder am Ende eines Tweets stehen. Sie dienen dazu, Informationen zu einem Thema zu aggregieren. Nutzer können so aktuelle Trends und Themen verfolgen, da zugehörige Tweets gesammelt unter dem jeweiligen Hashtag zu finden sind. Wird ein neuer Hashtag von anderen Twitter-Nutzern aufgegriffen, kann er sich viral im Internet verbreiten. Bekannte Beispiele für populäre Hashtags, die auch von Medien in ihrer Berichterstattung aufgegriffen wurden, sind etwa #Aufschrei sowie #refugeeswelcome. [6] ![](https://i.imgur.com/oCDUyJ3.png) Abb.2 **RSS-Feeds** RSS ist eine Technologie, die vor allem die Selektion bestimmter Inhalte im Internet ermöglicht. RSS-Feeds eignen sich für die schnelle und unkomplizierte Verbreitung von Nachrichten und Informationen im Internet. Das Abonnieren eines RSS-Feeds ist kostenlos. Es lässt sich weniger mit dem Abonnieren eines Newsletters als mit dem Anlegen eines multi-funktionalen Favoriten-Icons im Browser vergleichen. Dieses dynamische Lesezeichen erleichtert die Recherche nach Informationen und Nachrichten im Internet erheblich. RSS-Feed ist ein besonderes Dateiformat für einen Web-Feed. Ein Web-Feed wiederum ist eine Technik, die eine einfache und strukturierte Veröffentlichung von Nachrichten, Informationen oder Änderungen auf Internet-Seiten ermöglicht. Hierfür wird die Meta-Sprache XML verwendet, die eine semantische Strukturierung von Daten (Texte, Videos usw.) für das Internet ermöglicht. Im Unterschied zur Verbreitung von Informationen per Newsletter liegt die Initiative für den Empfang von Nachrichten aus Kultur, Sport, Wirtschaft oder Politik zu 100 Prozent beim Empfänger. Mit einem Feedreader oder Newsreader lassen sich die in Feeds gespeicherten Inhalte im Browser oder in einer Desktop-Anwendung lesen. Einen RSS-Feed zu abonnieren eröffnet also die Möglichkeit, sich eine Übersicht im eigenen Reader zeigen zu lassen oder beispielsweise die Inhalte, die von einer anderen Website zur Verfügung gestellt werden, in Kurzform auf der eigenen Website zu integrieren. Für die zweite Form bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Der gesamte Inhalt wird direkt angezeigt. Der Leser wird auf die anbietende Seite geführt, wenn er zum Beispiel auf eine der Schlagzeilen der Nachrichten klickt.[7] ![](https://i.imgur.com/vX7w1Du.png) Abb.3 **Tag-Clouds** Hier werden die Schlagwörter je nach Häufigkeit ihres Vorkommens oder nach Popularität größer oder kleiner dargestellt. Eine Tag-Cloud kann also beispielsweise anzeigen, welche Themen besonders häufig auf einer Website auftauchen. [8] Schlagwortwolke ohne alphabetische Sortierung zum Thema Web 2.0 Eine Schlagwortwolke (auch Wortwolke, Schlagwortmatrix oder Stichwortwolke, selten Etikettenwolke; engl.: tag cloud, word cloud) ist eine Methode zur Informationsvisualisierung, bei der eine Liste aus Schlagwörtern, oft alphabetisch sortiert, flächig angezeigt wird, wobei einzelne unterschiedlich gewichtete Wörter größer oder auf andere Weise hervorgehoben dargestellt werden. Sie kann so zwei Ordnungsdimensionen (die alphabetische Sortierung und die Gewichtung) gleichzeitig darstellen und auf einen Blick erfassbar machen. Wortwolken werden beim gemeinschaftlichen Indexieren und in Weblogs eingesetzt. Bekannte Anwendungen sind die Darstellung populärer Stichwörter bei Flickr, Technorati und Delicious. [9] Schlagwortwolken wurden vermutlich zuerst 2002 von Jim Flanagan eingesetzt[1] und zunächst als gewichtete Liste (engl. weighted list) bezeichnet.[2] Um einige Zeit früher – im Jahr 1992 – kam allerdings schon das Buch „Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie“ von Gilles Deleuze und Félix Guattari heraus auf dessen Einband bereits eine „Begriffswolke“ abgebildet ist. [9] ![](https://i.imgur.com/k4alnYR.png) Abb.4 **Profile und Social Networking** Ein soziales Netzwerk ist ein Onlinedienst, der die Möglichkeit zu Informationsaustausch und Beziehungsaufbau bietet. Eine dadurch entstehende Online-Community kommuniziert und interagiert entsprechend den Möglichkeiten der jeweiligen Plattform im virtuellen Raum. Auf der technischen Grundlage eines sozialen Mediums (Social Media), das als Plattform zum wechselseitigen Austausch von Meinungen, Erfahrungen und Informationen eingesetzt wird, ergibt sich ein abgrenzbares soziales Netzwerk von Nutzern mit von ihnen erzeugten Inhalten.[10] Blogs Das Wort Blog ist die Abkürzung von Weblog, eine Zusammensetzung aus den beiden englischen Wörter web, für Netz, und log, für Logbuch bzw. Tagebuch. Der Begriff Weblog tauchte 1997 erstmals auf der Website von Jorn Barger auf. Die Abkürzung Blog für Weblog stammt aus dem Jahr 1999 und wurde von Peter Merholz geprägt, der damit zum Ausdruck bringen wollte "wir bloggen", englisch "we blog" für "web log". Zitat: “For What It's Worth: I've decided to pronounce the word 'weblog' as wee'- blog. Or 'blog' for short.”[11] Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ ist ein meist auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet. Die Deutsche Nationalbibliothek bezeichnet Blogs als Internetpublikationen und vergibt seit Herbst 2013 auch ISSNs an Weblogs. Meist ist ein Blog eine chronologisch abwärts sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Der Blogger ist Hauptverfasser des Inhalts, und häufig sind die Beiträge aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen, je nach Professionalität bis in die Nähe einer Internet-Zeitung mit besonderem Gewicht auf Kommentaren. Oft sind auch Kommentare oder Diskussionen der Leser über einen Artikel möglich. Damit kann das Medium sowohl dem Ablegen von Notizen in einem Zettelkasten, dem Zugänglichmachen von Informationen, Gedanken und Erfahrungen, etwas untergeordnet auch der Kommunikation dienen, ähnlich einem Internetforum. In den jüngsten Jahren haben so genannte „Microblogging“-Plattformen wie Twitter und Instagram zu Lasten traditioneller Web-basierter Blogs an Bedeutung gewonnen. [12] ![](https://i.imgur.com/auPz31J.png) Abb.5 **Social Bookmarking** Social Bookmarks (selten auch in der übersetzten Form: „Soziale Lesezeichen“) sind Internet-Lesezeichen, die von mehreren Nutzern gemeinsam auf einem Server im Internet oder im Intranet abgelegt werden, so dass sie gemeinsam darauf zugreifen können, um die Lesezeichen untereinander auszutauschen. Der Zugriff auf den Dienst erfolgt standardmäßig über einen Webbrowser; für manche Dienste gibt es auch spezielle Browser-Erweiterungen, um die Bedienung zu erleichtern. Man spricht insoweit auch vom gemeinschaftlichen Indexieren von Internet-Quellen. Dazu werden üblicherweise sogenannte Social-Bookmark-Netzwerke genutzt, vor allem, um Links und Nachrichtenmeldungen zu sammeln. Nutzer können eigene Lesezeichen hinzufügen, löschen, bewerten, kommentieren beziehungsweise mit Kategorien oder Schlagwörtern (englisch Tags) versehen. Ebenso haben sie Einblick in die Lesezeichen anderer Nutzer, die in die eigene Sammlung übernommen werden können. Social Bookmarks lassen sich je nach Dienst nach Schlagwörtern, Schlagwörter-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten und durchsuchen. Zudem gibt es in vielen Fällen eine Auflistung der von allen Nutzern zuletzt gespeicherten Lesezeichen auf der Startseite sowie eine Liste der beliebtesten Links. Jede dieser Listen lässt sich mit Hilfe eines Web-Feeds verfolgen. Die meisten Anbieter von Social Bookmarks bieten eine Auflistung thematisch verwandter Links bzw. verwandter Tags an. Weitere Funktionen, die es allerdings nicht bei allen Anbietern gibt, sind Gruppenfunktionen, E-Mail- und Netzwerkfunktionen zwischen einzelnen Nutzern, Im- und Export der Lesezeichen-Dateien sowie Toolbars und Such-Erweiterungen für diverse Browser. ![](https://i.imgur.com/3sGowkr.png) Abb.6 **Wikis** Wikis sind verbreitete, leicht zu bedienende Systeme, die es ermöglichen, Inhalte im Internet zu veröffentlichen, die von einer großen Anzahl von Nutzern bearbeitet werden können. Wikis (der hawaiianische Ausdruck "wiki" bedeutet schnell) sind sehr einfache Content Management Systeme (CMS). Das Besondere an Wiki-Systemen ist ihre Offenheit: im Gegensatz zu Weblogs können die Inhalte im Prinzip von jedem Nutzer bearbeitet, ergänzt oder auch gelöscht werden. Die meisten Systeme bieten jedoch Funktionen an, die unerwünschte Zugriffe verhindern können wie z. B. Zugriffskontrollen und Versionierung (Protokollierung der Bearbeitungen und Erhalt alter Versionen). In aller Regel verfügt jeder Eintrag in einem Wiki über eine Bearbeitungsfunktion. Der Nutzer kann damit über ein Editor-Fenster den Inhalt bearbeiten. Um den Text zu formatieren wird eine eigene, sehr einfache und damit auch für Laien leicht zu erlernende Auszeichnungsprache verwendet, die je nach eingesetzter Software, der so genannten Wiki-Engine, einer etwas unterschiedlichen Syntax folgt. Einige Systeme bieten zur Bearbeitung einen WYSIWYG -Editor an. Die Abbildung zeigt einen Artikel im Bearbeiten-Modus des ApfelWiki, einer freien Sammlung von Themen rund um den Mac. ![](https://i.imgur.com/6MuQbh4.png) Abb.7 **Werkzeugkasten – Liste von Collaborative Tools*** (*zum selbständigen Erweitern und Weiterverbreiten gedacht) Videokonferenzen: https://meet.jitsi.org (ohne Anmeldung mit vielen Einstellungsoptionen, per Telefon einwählbar) andere jitsi Serverliste: https://pads.ccc.de/jitsiliste https://jitsi.fem.tu-ilmenau.de (uniserver) https://www.talky.io https://whereby.com (bis zu 4 Teilnehmer*innen kostenlos) https://www.skype.com/de/features/group-video-chat/ https://zoom.us/pricing *Gemeinsam schreiben* Etherpads: https://yourpart.eu, https://zumpad.zum.de, https://edupad.ch https://www.wattpad.com/ (große Sachen schreiben) https://hackmd.io/# Umfragen: https://www.sli.do/ (für Umfragen) https://www.mentimeter.com (Slides und Umfragen) https://www.qrcode-generator.de https://kahoot.com (Quiz) https://www.tricider.com/;jsessionid=MAUvdwax6sfKfy3 (social Voting) *Anderes:* online Notzzettel PAD: https://www.padlet.com **digitale Lehrmittel erstellen:** https://h5p.org-> Erfahrungen https://edulabs.de/blog/H5P-im-Unterricht-Erfahrungen-Ideen Jodel (Anonyme “Posting”-App, in der Beiträge im Umkreis einiger Kilometer sichtbar sind): https://jodel.com/de/ Games selbererstellen: https://demokratielabore.de/materialsammlung/tools/Gamedesign/ Freie Programme/sonstige Anwendungen zum Gestalten: Inkscape (Programm für Vektorgrafik / Zeichnen) -> https://inkscape.org/de/ Gimp (Programm ähnlich wie Photoshop, Zeichnen) -> https://www.gimp.org/ Blender (Programm für 3D Grafiken, Animation) -> https://www.blender.org/ Canva (browserbasiert - Gemeinsam Plakate/Flyer/Banner/etc. gestalten) -> https://www.canva.com Audacity (Audioschnitt) https://www.audacity.de Stop Motion Studio (Android App für Stop Motion) KineMaster (Android App für Filmschneiden - gibt eine freie Version mit Wasserzeichen) https://aggie.io (Online-Zeichenbrett zum gemeinsamen digitalen Malen) https://www.hellowonderful.co/post/easy-indoor-activities-for-kids/