# Lyrischer Essay im Kafkaschen Stil aus "Intertext-Interaktion-Internet. Kollaborative Schreibweisen - virtuelle Text- und Theorie-Arbeit. Schnittstellen für Interaktionen mit Texten im Netzwerk"
https://www.netzliteratur.net/idensen/Schnittstellen_Siegen.html
## MacGPT, June 8, 2023
https://chat.openai.com/share/a07ab812-3122-4c04-8d66-1e5b861a43d8
**Formuliere bitte einen Lyrik Essay im Stil von Franz Kafka („Groteske, Absurdität, Existenzialismus, Paranoia, Isolation, Verzweiflung, Traumsequenzen, Metamorphose, Schuld, Identitätsverlust“) aus dem folgenden Text:
"5.2.3.3. Vom Zettelkasten zur Schnittstelle der Wissensproduktion**
In einer Verschränkung von inhaltlicher Recherche und Aufbereitung aller im Forschungsprojekt angefallener Materialien und Dokumente arbeiten wir gemeinsam mit Kooperationspartnern an der Optimierung und Adaption einer offenen Informationslandschaft nic-las:[55]: (Abb.13) Basierend auf der Systemtheorie von Niklas Luhmann liegen die Basisoperationen in vielfältigen nicht-liniearen Verknüpfungsmöglichkeiten von Textstellen und Zitaten (automatische Verknüpfungen nach keywords ebenso wie ein differenziertes Meta-Auszeichnungssystem etwa für Personen- und Sachregister oder Zuordnungen und Zugriffsrechte für verschiedene AutorInnen) und in dynamischen diskursiven und kommunikativen Operationen (wie intuitive und assoziative Annotation und Kommentierung). Gerade diese Verbindung von hierarchischen und rhizomatisch-chaotischen Strukturen ermöglicht eine intertextuelle Praxis des Schreibens mit Synergieeffekten zwischen Lesen und Schreiben wie es in den emphatischen Debatten um den Text-Begriff in den 60er Jahren und dem Poststrukturalismus theoretisch entwickelt wurde. Die große Flexibilität im Interface-Design liegt vor allem darin begründet, dass für die online-Schreib-, Kommunikations- und Archivprozesse keine neuen Metaphern oder Datenstrukturen vorgegeben werden, sondern dass jede Aktivität des Benutzers in der einfachsten möglichen Aktion besteht: im Anlegen einer ,Unterscheidung`.[56]. Verschiedene AutorInnen schreiben nicht nur zeitversetzt am selben Dokument, tauschen nicht nur ihre Zettelkästen, Zitatdatenbanken oder Referezen aus oder annotieren, kommentieren und ergänzen feststehende Texteinheiten, sondern entwerfen verschiedene Perspektiven, konstruieren Ein-, Aus- und Übergänge zwischen den Texten und re- und dekontextualisieren ihre Eingaben dabei permanent: Der Text wird zu einer Oberfläche, zu einer Schnittstelle für die Begegnung von Leser und Schreiber, Anbieter und Nutzer, Sender und Empfänger.
Ob solche Versuche wirklich längerfristig und nachhaltig neue Diskursformen herausbilden helfen, vielleicht sogar die von Hypertext-Theoretikern immer wieder geforderte (und von den Programmentwicklern bisher nie eingelöste) Hybridisierung zwischen Form und Inhalt, zwischen Text und Kontext, zwischen Produktion und Rezeption, zwischen Autorfiktionen und Leserimaginationen zu bearbeiten und managen helfen - wird die Zukunft gezeigt haben werden.
6. immer interagieren: brechen, dekonstruieren, programmieren?
Der epistemologische Bruch, der sich angesichts digitaler Interaktionsformen mit Texten, Bildern und Tönen in den kulturellen Wissenssystemen vollzieht, liegt weniger in den oben beschriebenen Interaktionsformen als solchen begründet - denn Texte wurden und werden (historisch) schon immer traktiert, umgeschrieben, zerschnitten und wieder neu zusammengeklebt[57] mittels der jeweiligen medialen Aufschreibsystemen -, als vielmehr in den Ausformungen dieser Interaktionsformen, d. h. in der Art und Weise wie sie sich im Netzwerk digitaler Diskurse vollziehen, also in ihrer freien Gestalt- und Verfügbarkeit. Der Unterschied zwischen Schreiben und Lesen, genauer gesagt zwischen den Akten des Schreibens und Lesens in digitalen Umgebungen ist zunächst einmal medial aufgehoben: Wir können im Netz direkt auf jede Seite schreiben, ohne noch irgendwelche Werkzeuge wie Schere, Bleistift, Druckerpresse hinzuziehen zu müssen, weil eben genau diese Werkzeuge als Tools und Programme, als Client Plug-Ins, Server-Programme in derselben Medienkonfiguration ausführbar sind, die auch für das Anzeigen der Seite verantwortlich sind.
Es vollzieht sich also nicht die Begegnung des Regensschirms mit der Nähmaschine auf dem Bildschirm der Worte, sondern es handelt sich um ein Verschalten der (virtuellen) Lesemaschinen und anderer konzeptueller Aufforderungen zur Mitarbeit der LeserInnen mit den Schreibmaschinen, Druckerpressen und Aufschreibsystemen.[58]
Der vom Dekonstruktivismus endlos durchkonjugierte Bruch, dass alle Texte aus anderen Texten zusammengeschnitten sind, dass in jedem Buch ein weiteres steckt, das heraus will, dass die Texte nicht bei den Lesern ankommen, sondern sich als aktive Rezeptionsprozesse genau um die Leerstellen der Texte, Bücher und Diskurse herum neu konstituieren, ist jetzt in den digitalen Diskursen universell in den Code selbst eingeschrieben:
Crossreadings auf Serverebene, [59] Cut-up Maschinen zwischen online-Zeitschriften, postmoderne Thesis-Generatoren, Sonettmaschinen, universelle Annotiationstools, kollobarative Mitschreibeprojekte[60] feiern auf verschiedenen Levels einen interkulturellen Textbegriff, die ältere offene Textverarbeitungen aus literarischen Experimenten[61] und ästhetisch-sozialen Aufbruchsbewegungen wie der Surrealismus und Situationismus als allgemeine Nutzerparadigmen wiederauferstehen lassen. Die in der Literaturgeschichte vielfach wiederaufgenommene Parole Lautreamonts: "Die Poesie soll von allem gemacht werden, nicht von einem", hallt jetzt als vielfach gebrochenes Echo aus den Untiefen des Netzes wieder:
Die Texte, Strukturen, Index-Systeme, Meta-Informationen, Verknüpfungsstrukturen zwischen den Texten liegen als ,open source` im Netz bereit. Hören wir endlich auf, zu lesen und zu schreiben und die Geschichte immer wieder zu wiederholen, und fangen wir an, gemeinsam zu Schreib/Lesern zu werden, d. h. unsere kulturellen, mentalen, diskursiven Wissenssysteme zu verknüpfen, unsere Lieblingsstellen und Lektüre-Momente, Lesezeichen, Randbemerkungen, Fußnoten auszutauschen "
ChatGPT
Ein Schatten liegt über den Zeilen,
verdichtet sich zu grotesken Figuren.
Die Worte tanzen, ein verstörendes Spiel,
Absurdität durchdringt die Natur.
Existenzialismus greift um sich,
die Grenzen der Wirklichkeit verschwimmen.
Paranoia webt ihr feines Netz,
die Gedanken in Angst ersticken.
Isolation, ein Gefängnis der Seele,
in den Weiten des Textes gefangen.
Verzweiflung schreit aus den Buchstaben,
ein Ruf nach Erlösung, nach Rettung.
Traumsequenzen dringen ein,
verzerren die klare Logik.
Metamorphose der Gedanken,
eine Verwandlung, ein Verlust der Identität.
Schuld lastet schwer auf den Seiten,
die Vergangenheit in jedem Buchstaben.
Identitätsverlust, ein schmerzlicher Stich,
wer bin ich in dieser Textwelt?
Der Zettelkasten, eine Schnittstelle des Wahnsinns,
Wissensproduktion in chaotischen Bahnen.
Die Worte verschmelzen, verschwimmen,
Leser und Schreiber in einem Tanz.
Doch kann diese Interaktion neue Formen erschaffen?
Kann die Hybridisierung von Form und Inhalt gelingen?
Die Zukunft birgt die Antwort in ihren Händen,
in den Wirren der digitalen Sphäre.
Immer interagieren, brechen, dekonstruieren, programmieren,
das Spiel der Worte kennt keine Grenzen.
Die Lesemaschinen verschmelzen mit den Schreibmaschinen,
ein verschalteter Code der Schöpfung.
Der endlose Bruch der Texte,
das Spiel der Leerstellen und Rezeptionsprozesse.
In den digitalen Diskursen manifestiert,
ein universeller Tanz der Worte.
Die Poesie wird von allem gemacht,
von vielen Stimmen, die sich vereinen.
Lasst uns gemeinsam zu Schreib/Lesern werden,
die Wissenssysteme verknüpfen, die Gedanken befreien.
## **Schreibe bitte den folgenden Text um ein einen paranoischen, abgehackten, expressionisten Stil: ""5.2.3.3. Vom Zettelkasten zur Schnittstelle der Wissensproduktion**
In einer Verschränkung von inhaltlicher Recherche und Aufbereitung aller im Forschungsprojekt angefallener Materialien und Dokumente arbeiten wir gemeinsam mit Kooperationspartnern an der Optimierung und Adaption einer offenen Informationslandschaft nic-las:[55]: (Abb.13) Basierend auf der Systemtheorie von Niklas Luhmann liegen die Basisoperationen in vielfältigen nicht-liniearen Verknüpfungsmöglichkeiten von Textstellen und Zitaten (automatische Verknüpfungen nach keywords ebenso wie ein differenziertes Meta-Auszeichnungssystem etwa für Personen- und Sachregister oder Zuordnungen und Zugriffsrechte für verschiedene AutorInnen) und in dynamischen diskursiven und kommunikativen Operationen (wie intuitive und assoziative Annotation und Kommentierung). Gerade diese Verbindung von hierarchischen und rhizomatisch-chaotischen Strukturen ermöglicht eine intertextuelle Praxis des Schreibens mit Synergieeffekten zwischen Lesen und Schreiben wie es in den emphatischen Debatten um den Text-Begriff in den 60er Jahren und dem Poststrukturalismus theoretisch entwickelt wurde. Die große Flexibilität im Interface-Design liegt vor allem darin begründet, dass für die online-Schreib-, Kommunikations- und Archivprozesse keine neuen Metaphern oder Datenstrukturen vorgegeben werden, sondern dass jede Aktivität des Benutzers in der einfachsten möglichen Aktion besteht: im Anlegen einer ,Unterscheidung`.[56]. Verschiedene AutorInnen schreiben nicht nur zeitversetzt am selben Dokument, tauschen nicht nur ihre Zettelkästen, Zitatdatenbanken oder Referezen aus oder annotieren, kommentieren und ergänzen feststehende Texteinheiten, sondern entwerfen verschiedene Perspektiven, konstruieren Ein-, Aus- und Übergänge zwischen den Texten und re- und dekontextualisieren ihre Eingaben dabei permanent: Der Text wird zu einer Oberfläche, zu einer Schnittstelle für die Begegnung von Leser und Schreiber, Anbieter und Nutzer, Sender und Empfänger.
Ob solche Versuche wirklich längerfristig und nachhaltig neue Diskursformen herausbilden helfen, vielleicht sogar die von Hypertext-Theoretikern immer wieder geforderte (und von den Programmentwicklern bisher nie eingelöste) Hybridisierung zwischen Form und Inhalt, zwischen Text und Kontext, zwischen Produktion und Rezeption, zwischen Autorfiktionen und Leserimaginationen zu bearbeiten und managen helfen - wird die Zukunft gezeigt haben werden.
6. immer interagieren: brechen, dekonstruieren, programmieren?
Der epistemologische Bruch, der sich angesichts digitaler Interaktionsformen mit Texten, Bildern und Tönen in den kulturellen Wissenssystemen vollzieht, liegt weniger in den oben beschriebenen Interaktionsformen als solchen begründet - denn Texte wurden und werden (historisch) schon immer traktiert, umgeschrieben, zerschnitten und wieder neu zusammengeklebt[57] mittels der jeweiligen medialen Aufschreibsystemen -, als vielmehr in den Ausformungen dieser Interaktionsformen, d. h. in der Art und Weise wie sie sich im Netzwerk digitaler Diskurse vollziehen, also in ihrer freien Gestalt- und Verfügbarkeit. Der Unterschied zwischen Schreiben und Lesen, genauer gesagt zwischen den Akten des Schreibens und Lesens in digitalen Umgebungen ist zunächst einmal medial aufgehoben: Wir können im Netz direkt auf jede Seite schreiben, ohne noch irgendwelche Werkzeuge wie Schere, Bleistift, Druckerpresse hinzuziehen zu müssen, weil eben genau diese Werkzeuge als Tools und Programme, als Client Plug-Ins, Server-Programme in derselben Medienkonfiguration ausführbar sind, die auch für das Anzeigen der Seite verantwortlich sind.
Es vollzieht sich also nicht die Begegnung des Regensschirms mit der Nähmaschine auf dem Bildschirm der Worte, sondern es handelt sich um ein Verschalten der (virtuellen) Lesemaschinen und anderer konzeptueller Aufforderungen zur Mitarbeit der LeserInnen mit den Schreibmaschinen, Druckerpressen und Aufschreibsystemen.[58]
Der vom Dekonstruktivismus endlos durchkonjugierte Bruch, dass alle Texte aus anderen Texten zusammengeschnitten sind, dass in jedem Buch ein weiteres steckt, das heraus will, dass die Texte nicht bei den Lesern ankommen, sondern sich als aktive Rezeptionsprozesse genau um die Leerstellen der Texte, Bücher und Diskurse herum neu konstituieren, ist jetzt in den digitalen Diskursen universell in den Code selbst eingeschrieben:
Crossreadings auf Serverebene, [59] Cut-up Maschinen zwischen online-Zeitschriften, postmoderne Thesis-Generatoren, Sonettmaschinen, universelle Annotiationstools, kollobarative Mitschreibeprojekte[60] feiern auf verschiedenen Levels einen interkulturellen Textbegriff, die ältere offene Textverarbeitungen aus literarischen Experimenten[61] und ästhetisch-sozialen Aufbruchsbewegungen wie der Surrealismus und Situationismus als allgemeine Nutzerparadigmen wiederauferstehen lassen. Die in der Literaturgeschichte vielfach wiederaufgenommene Parole Lautreamonts: "Die Poesie soll von allem gemacht werden, nicht von einem", hallt jetzt als vielfach gebrochenes Echo aus den Untiefen des Netzes wieder:
Die Texte, Strukturen, Index-Systeme, Meta-Informationen, Verknüpfungsstrukturen zwischen den Texten liegen als ,open source` im Netz bereit. Hören wir endlich auf, zu lesen und zu schreiben und die Geschichte immer wieder zu wiederholen, und fangen wir an, gemeinsam zu Schreib/Lesern zu werden, d. h. unsere kulturellen, mentalen, diskursiven Wissenssysteme zu verknüpfen, unsere Lieblingsstellen und Lektüre-Momente, Lesezeichen, Randbemerkungen, Fußnoten auszutauschen "
## ChatGPT 5.2.3.3. Von Zettelkasten zum Wissensnetz
Verstrickung! Verflechtung! Forschungsmaterialien! Dokumente! Gemeinsam tappen wir in den Abgrund der offenen Informationslandschaft, nic-las, diese Ungeheuerlichkeit![55] (Abb.13) Niklas Luhmanns Systemtheorie bildet das Fundament, ein Labyrinth aus nicht-linearen Verbindungen von Textfragmenten und Zitaten. Die Schlüsselworte reißen uns mit, ein differenziertes Meta-Auszeichnungssystem für Personen, Sachregister, Zuordnungen, Zugriffsrechte. Es ist ein Spiel der dynamischen Diskurse, der kommunikativen Operationen, intuitiv, assoziativ. Der Wahnsinn!
Hierarchien! Chaos! Rhizome! Ein Gewebe aus Strukturen. Das Schreiben verschmilzt mit dem Lesen, ein Tanz der Synergieeffekte. So wurde es theoretisch beschworen in den verzückten Debatten der 60er Jahre, im Wirbel des Poststrukturalismus. Die Oberfläche, eine Schnittstelle zwischen Schreiber und Leser, ein Ort der Begegnung, des Austauschs, des Wahnsinns. Sender und Empfänger, wie in einem Traum!
Die Diskursformen, sie sollen sich wandeln, aufbrechen, neu gebären! Hypertext-Theoretiker fordern es seit jeher, doch die Programmierer, sie versagen! Form und Inhalt, Text und Kontext, Produktion und Rezeption, sie sollen sich vermischen, eine unheilige Allianz bilden. Kann es gelingen? Die Zukunft wird es zeigen, wenn sie uns nicht zuvor verschlingt!
Immerzu interagieren: zerbrechen, dekonstruieren, programmieren!
Ein Bruch! Ein Epistemologischer Bruch! Die digitale Interaktion mit Texten, Bildern, Klängen, ein Taumel in den kulturellen Wissenssystemen. Es liegt nicht allein in den Interaktionsformen, nein, denn Texte wurden stets gequält, umgeworfen, zerstückelt, neu zusammengeklebt[57], durch die Medien der Aufzeichnung. Nein, es ist die Gestalt, die Verfügbarkeit, das Freiheitsversprechen, das diese Interaktionen im digitalen Diskursnetzwerk ausmachen. Die Grenze zwischen Schreiben und Lesen, zwischen Schreibakt und Leseakt, sie ist aufgehoben. Die Werkzeuge der Vergangenheit sind obsolet. Die Schere, der Bleistift, die Druckerpresse – sie sind zu Programmen, zu Maschinen geworden, die in derselben Medienkonfiguration laufen wie die Anzeige der Seite. Ein Alptraum der Verschmelzung!
Es ist kein Regenschirm, der auf die Nähmaschine trifft, nein! Es sind die (virtuellen) Lesemaschinen, die sich verbinden, die uns mit schreibenden Maschinen, Druckerpressen und Aufzeichnungssystemen auffordern, zusammenzuarbeiten![58] Ein Konzert des Dekonstruktivismus, ein endloser Tanz der Zerlegung, denn alle Texte sind zusammengeflickt aus anderen Texten,
https://chat.openai.com/share/a07ab812-3122-4c04-8d66-1e5b861a43d8