# UER – Universal Educational Ressources
## Notizen
- nicht nur Schule, sondern lebenslanges Lernen
- [Technische Bildungsstandards](https://www.bfb.org/post/glossar-der-technischen-bildungsstandards)
## Zusammenfassung

- **Hybridität**: Ob Smartphone, PC, Screenreader, gedrucktes Arbeitsblatt oder Chatbot – UER passt sich dem Medium an, sodass dasselbe Lernmaterial sowohl auf Papier als auch direkt online interaktiv bearbeitet werden kann.
- **Adaptivität**: Lernende können persönliche Präferenzen festlegen, wie das Lernmaterial für sie jeweils optimal dargeboten werden soll. Diese individuellen Einstellungen werden sowohl bei der analogen als auch digitalen Darstellung berücksichtigt und orientieren sich an den Prinzipien didaktischer und barrierefreier Gestaltung.
- Offenheit: Die Lernmaterialien werden in standardisiertem und strukuriertem Format abgespeichert und können von jeder Applikation weiterverwendet werden, die das Datenformat einlesen kann.
## Bedarf nach Hybridität
### Status Quo
Aktuelle Software zur Erstellung von Lernmaterialien, aber auch die Angebote von Verlagen und App-Entwicklern fokussieren entweder analoge oder digitale Medien – für den Hybridunterricht ist das nicht geeignet und erfordert Mehraufwand von den Lehrkräften.
### Universelle Lernmaterialien
Ob Smartphone, PC, Screenreader, gedrucktes Arbeitsblatt oder Chatbot – das Lernmaterial passt sich dem Medium an, sodass dasselbe Lernmaterial sowohl auf Papier als auch direkt online interaktiv bearbeitet werden kann.
## Bedarf nach Adaptivität und Barrierefreiheit
### Status Quo
Derzeit gestalten Lehrpersonen, Entwickler oder Verlage Lernmaterialien einmalig so, wie sie einer möglichst breiten Masse (und dem persönlichen Geschmack) geeignet scheinen.
Es gibt jedoch nicht ein:e "durchschnittliche" Lerner:in – im Gegenteil gibt es unzählige Faktoren, die das Lernen beeinflussen können:
- Alter (Kinder, Erwachsene, Senior:innen)
- visuelle Beeinträchtigungen (z. B. Blindheit, eingeschrnkter Visus, Farbschwächen)
- kognitive Beeinträchtigungen (z. B. Autismus-Spektrums-Störung, ADS)
- auditive Beeinträchtigungen (z. B. Taubheit, Schwerhörigkeit)
- Sprachkompetenz (z. B. Geflüchtete)
### Universelle Lernmaterialien
Bei universellen Lernmaterialien können die Lernenden persönliche Präferenzen festlegen, wie das Lernmaterial für sie jeweils optimal dargeboten werden soll. Diese individuellen Einstellungen werden sowohl bei der analogen als auch digitalen Darstellung berücksichtigt und orientieren sich an den Prinzipien didaktischer und barrierefreier Gestaltung.
## Offenheit
### Status Quo
Wir leben in einer Zeit des Austauschs und des Kombinierens – umso erfreulicher ist es, dass immer mehr Lernmaterialien als OER veröffentlicht. Häufig können die Lernmaterialien jedoch nur von den Programmen weitergenutzt werden, von denen sie erstellt wurden – ein Word-Dokument mit Aufgaben lässt sich nicht ohne Weiteres in eine Website oder einen Moodle-Kurs umwandeln, während sich PDFs mitunter gar nicht bearbeiten lassen. Eine Durchlässigkeit zwischen den Applikationen und damit ein ECHTER Austausch im Sinne von OER ist mit proprietären Formaten und Datenbankstrukturen kaum gegeben.
### Universelle Lernmaterialien
Die Lernmaterialien werden standardisiert abgespeichert und können von jeder Applikation weiterverwendet werden, die das Datenformat einlesen kann. Ein offener, webbasierter Editor könnte z. B. in verschiedene Systeme wie Moodle, WordPress etc. eingebunden werden und die Materialien interpretieren und in Abhängigkeit vom System individuell darstellen und bearbeitbar machen.
## Perspektiven
- Entwicklung eines Open Source Editors, der sich in verschiedene Systeme (z. B. WordPress, ILIAS, Moodle etc. integrieren lässt)
- Entwicklung eines Standardisierten Dateiformates
- Public money, public Code