# Zoom-Meeting Auto-Terri
**30.07.2020 14:00 - 14:30**
Mit: Sämi Wechsler (Vogelwarte CH), Friederike Kunz, Sven Trautmann, Patrick Lindel, Johannes Wahl (DDA)
## 1. Aktueller Stand bei der Anpassung an das MhB in DE
* Software wurde auf Basis der Infos zum MhB in DE angepasst:
* WGS84 läuft, mit interner Umprojektion "on the fly" in Gauss-Krüger (EPSG:31467), Ergebnis ist wieder WGS84
* Wertungs- statt Datumsgrenzen werden verwendet
* Höhe wird derzeit ignoriert und ist = 0 gesetzt, kann somit jederzeit eingebaut werden
* minimal notwendige Brutzeitcodes für Revierabgrenzung: deutsche BZC werden berücksichtigt (derzeit alle A1), kann somit ebenfalls angepasst werden, wenn artspezifische, minimale BZC definiert werden
* Die Distanzwerte (max_distance, min_distance) wurden vervollständigt (und für die CH optimiert). Diese können für DE angepasst werden. Ob eine Anpassung notwendig ist, ist offen. Bei gewissen in den Schweiz nicht oder nur selten vorkommenden Arten ist eine Optimierung sicher angezeigt (z.B. Haubenlerche). Hier wurden von Sämi mehr oder weniger arbiträr Werte ausgewählt.
* vermutlich sollten alle in Deutschland vorkommenden Arten in der Liste mit den Distanzwerten (Tabelle "birds" auf TMO) vorhanden sein.
=> DDA prüfen, ob tatsächlich alle vorhanden (nach Übergabe)
* artspezifische Regeln (aus Schmid & Spiess 2008) sind ebenfalls berücksichtigt, z.B. keine Wertung von 5 M Stockenten, Trupps von Fichtenkreuzschnäbeln
* Vogelwarte intern wurde während des BV-Atlas eine Liste mit weiteren häufigen Prüffällen angelegt (und wird weiter fortgecshrieben)
=> schickt Sämi zur Info
* TMO: jetzt mit Unterscheidung bei Angabe "Nest" in Ind. ("count") und Nester ("count_nest").
Bsp.: Angabe bei Mehlschwalbe zu 3 Nestern und 20 Ind => 10 Reviere (da mehr Ind. als Nester, dann Ind/2 = Anzahl Reviere)
Lösung in der MhB-App für 2021 angestrebt (für v1 gemeinsam bei Besprechungen mit Vogelwarte und Vogelwarte zurückgestellt, da komplex)
## 2.AutoTerri-Ergebnisse Baden-Württemberg
* Sobald diese stehen, schickt Sämi diese als Geopackage. So können die Daten in QGIS leicht visualisiert werden.
[Nachtrag DDA: zusätzlich in Form einer Excel-Tabelle mit der Ergebnisübersicht (Revierzahlen pro Art und Probefläche)]
* DDA übernimmt dann Kommunikation mit Ingrid Stützle zum Vergleich manuell vs. AutoTerri.
## 3. Nächste Schritte / Zeitplanung
* Abgabe und damit formaler Abschluss bis 31. August klappt.
* Abgabepaket umfasst 3 Dinge:
1. Ergebnisse BaWü (wird sobald als möglich, spätestens 31.8. geschickt) als geopackage (Polygone der Reviere)
2. Entwurf eines Bericht mit Erläuterung der wesentlichen Code-Abschnitte (inkl. Screenshots zur Veranschaulichung anhand von Beispielen)
=> 1. Version des Berichts kann und soll vom DDA kommentiert werden bezüglich Vollständigkeit, Verständlichkeit,...
1. Bereinigter und optimal kommentierter Programmcode als release auf GitHub (github.com/saemiw/autoterri_de)
=> falls noch jemand Zugang zum GitHub-Konto haben will, bitte bei Sämi melden
* Hierzu wird vereinbart, dass der AutoTerri-Code zunächst gemeinsam auf GitHub verwaltet wird, so dass ggf. noch vorhandene "Kinderkrankheiten" ausgemerzt werden können
* Wenn seitens DDA spezifische Anpassungen, dann Umzug auf eigenes GitHub-Konto
* Zur Klärung von Fragen steht Sämi/Vogelwarte auch nach der Übergabe zur Verfügung (ohne weiteren Auftrag).
* Falls größere Anpassungen am Code notwendig werden, entweder eigenständige Umsetzung durch DDA oder neuer Auftrag (bevorzugt ersteres).