---
title: Übersicht OERCamp WebTalks "Online-Kurse" (Planungs-Dokument)
tags: MOOCs, OER, OERCamp 2020, Online Courses, blended learning, remix, open source, open standards, HTML, moodle, badges, Barrierefreiheit
---
# OERCamp WebTalks "Online-Kurse"
Planungsdokument zur Reihe "Online-Kurse mit und als OER: Wie MOOCs als Open Educational Resources besser funktionieren": [Alle Informtionen und Links zu Webtalk und Telegram-Gruppe](https://www.oercamp.de/webinare/onlinekurs/)
[TOC]
## 01 📆 06.05.2020, 15:00 Uhr: Online-Kurse wiederverwenden
**Titel:** Am Stück oder in Scheiben geschnitten? Online-Kurse komplett oder in Teilen (wieder-)verwenden
**Abstract:** Angenommen, es gibt einen offen lizenzierten Online-Kurs, den man gern in einem anderen Lernszenario einsetzen würde. Sollte man auf den Kurs als ganzes verweisen oder sollte man eine Kopie des Kurses auf einer eigenen Plattform bereitstellen? Kann man auch nur Teile des Kurses nutzen? In dieser Episode schauen wir uns Beispiele zu beiden Optionen an, und finden Kriterien, die für eine solche Entscheidung relevant sein könnten. (Wie so ein Remix konkret aussehen kann, folgt in Episode 03.)
* Was ist ein Online-Kurs überhaupt?
* "Ein **Kurs** ist ein Sammelbegriff für Lehrveranstaltungen unterschiedlichster Formen. Er beschreibt den Weg von einem Ausgangspunkt zu einem Lernziel (vgl. Curriculum). Ein Kurs erlaubt es, ein Lernangebot zu einem (Dienstleistungs-)Produkt zu machen, dessen Gesamtkosten sich mehrere Teilnehmer teilen können. Darin unterscheidet er sich vom Einzelunterricht." ([Wikipedia](https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kurs_(Lehrveranstaltung)&oldid=184896660))
* Online-Kurs: Lernangebot im Internet
grob: Lernmaterial (+ Aufgaben + Kommunikation + Lernverwaltung)
* Wie kann das aussehen?
* https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/m/course/view.php?id=25503
* https://faktencheck.zlb.de/
* https://www.instructables.com/id/The-Interactive-Donation-Box/
* https://imoox.at/
* https://www.oncampus.de/mooin
* Streitpunkt: Ist eine YT-Playlist ein Kurs?
* Für weitere Diskussion sind Kurse in LMS wie moodle der Default
* Ausgangspunkt: wir haben einen Kurs gefunden und wollen ihn für unser eigenes Lernsetting nutzen
* Mein Beispiel: https://www.oncampus.de/weiterbildung/moocs/ds1-zugangsdaten
* Ich brauche aber nur die Kapitel zu sicheren Passwörtern + Passwortmanager
* der Kurs steht unter CC BY 4.0
* Option 1: Den Kurs selbst nutzen
* Links drauf setzen, Lernende sind direkt im Kurs
* Vorteile:
* kein Aufwand für Hosting und Remix
* Updates
* Nachteile:
* Keine Anpassung
* Datenhoheit
* ich selbst bin auch nur User (kein Teacher) --> Lernmanagement auslagern, Lernfortschritt
* ggf. Medienbrüche nötig (Ergänzungen)
* ev. Nachhaltigkeit
* Option 2: Eigene Kopie erstellen und anpassen
* Vorteile:
* keine Medienbrüche
* Datenhoheit
* Teacherrolle
* Kontrolle über Verfügbarkeit
* Nachteile:
* Infrastruktur muss selbst aufgebaut und gewartet werden (inkl. Verfügbarkeit und Datenschutz)
* Updates müssen manuell erkannt und ggf. integriert werden
* Entscheidungskriterien
* pro & contra
* Wie lange brauche ich den Kurs?
* Welche Daten benötige ich?
* Können die TN frei wählen (oder ist es eine Pflichtveranstaltung)?
* Brauche/möchte ich eine eigene Plattform?
* Welche Ressourcen habe ich?
* Wie schnell kann ich im Worst Case wechseln?
## 02 📆 13.05.2020, 15:00 Uhr: Blended Learning mit MOOCs
**Titel:** Blended Learning oder komplett Online Weiterbildungskonzepte mit offenen Online-Kursen
**Abstract:** Mit Online-Kursen kann man immer lernen, egal wann und wo. Man kann Online-Kurse aber auch in Lernszenarien einsetzen, in denen die Teilnehmenden gemeinsam in Präsenz oder virtuell lernen. Wir betrachten hierzu anhand von Beispielen verschiedene Blended-Learning-Optionen und überlegen, unter welchen Bedingungen man sie sinnvoll einsetzen könnte.
Inhalt: Blended Konzepte, quasi das hier https://elearningblog.tugraz.at/archives/11190 oder https://elearningblog.tugraz.at/archives/11747
* Vorbemerkungen:
* Ich spreche von Präsenzveranstaltungen, das ist gerade doof.
* Präsenz vs. Online ist historisch/akademisch so gewachsen.
* Häufig ist die Unterscheidung aber gar nicht zu "mit anfassen", sondern synchron und asynchron -> das kann man aktuell ganz gut machen
* Was bedeuten die Begriffe in der Überschrift?
* Was sind MOOCs? = frei lizenzierte Online-Kurse
* Was ist Blended Learning? Präsenzunterricht ↔📍 Reine Online-Kurse (historisch, vor allem synchron vs. asynchrion)
* Szenarien
* Systematisierung nach aus Ebner, Braun und Schön (2019), Grafiken auch, CC BY 4.0
* untersucht für Hochschulen
* der konventionelle MOOC 
* reines Online-Angebot
* große Reichweite
* Online-Tutoring parallel zum MOOC
* Austausch im Forum des Kurses
* Optional: Prüfung
* Beispiel iMoox: „Pocket Code“
* Beispiel oncampus: klrMOOC
* der Intro-MOOC 
* MOOC als Vorbereitung für eine Präsenzveranstaltung
* vor Beginn des Präsenztreffens bereits abgeschlossen
* wenn Lernende Vorkenntnisse zu einem bestimmten Thema benötigen
* z. T. mit persönlicher Interaktion von Lehrenden und Lernenden
* z. T. eine (zusätzliche) Abfrage des Wissensstands/optionale Prüfung
* Beispiel iMoox: eMOOCs pre-conference MOOC
* der Blended-MOOC 
* klassisches Blended-Learning Szenario
* startet mit einer Präsenzveranstaltung: Lernende über geplante Veranstaltungsinhalte zu informieren und sich gegenseitig bekannt zu machen.
* dann MOOC gestartet
* nach circa der Hälfte des Kurses: weitere Präsenzveranstaltung
* zweiter Teil des MOOCs
* Abschluss in einem abschließenden gemeinsamen Treffen der Gesamtgruppe mit einer optionalen Prüfung am Ende
* Beispiel iMoox: Klettern mit 360° Videos
* Beispiel oncampus: OER-Fachexperten
* der Inter-MOOC 
* Abwandlung des ‚Blended MOOC‘
* MOOC zwischen zwei Präsenzphasen eingebettet
* Beispiel iMooX: „E-Learning & Recht“
* erste Präsenzphase: achtstündige Einführungseinheit
* MOOC inklusive der Übungen und wöchentlichen Selbstüberprüfungstests
* finale Präsentation der Ergebnisse aus dem MOOC
* der Inverse-Blended-MOOC 
* bestehender Online-Kurs mit Präsenzeinheiten angereichert (also nicht wie sonst: Online-Phasen als Add-On)
* i.d.R. informelle Lerngruppen
* Lernende nutzen das Treffen zum Austausch über bearbeitete Themen und auch zum Treffen Gleichgesinnter
* In manchen Fällen nutzten die Lernenden auch Online-Webinar-Tools, und treffen sich online in kleineren (Interessens-) Gruppen begleitend zum MOOC
* Beispiel iMoox: EBmooc - Digitale Werkzeuge für ErwachsenenbildnerInnen
* Beispiel oncampus: ichMOOC, ev. beeMOOC
* der Flipped-MOOC 
* Flipped Classroom/Inverted Classroom
* MOOC = Vermittlung theoretischer Inhalte zu Hause
* Präsenzzeit mit den Lehrenden gemeinsam für Diskussionen, praktische Beispiele und Übungen genutzt
* Beispiel iMoox "Entrepreneurship for Engineers"
* der Vorlesungs-MOOC 
* klassische universitäre Lehre
* MOOC selbst als Online-Ressource genutzt
* parallel noch ein zweites Online-System für Aufgaben und Übungen
* Um eine Note für den Kurs zu bekommen, müssen Studierende die Aufgaben online bearbeiten.
* z. T. durch eine Präsenzveranstaltung angereichert
* für Institutionen der formellen Bildung
* Beispiel iMoox: Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie
* wöchentlich Interviews mit Expert/innen als MOOC-Inhalt
* schrieben parallel kurze Essays
* Beispiel oncampus: Digitaler Selbstschutz, nwsMOOC
* TODO über Hochschulen hinaus?
* Fazit
* Online/asynchron für
* als aufbereitetes Lernmaterial
* Interviews mit Expert:innen, die nicht immer zur Verfügung stehen
* Vorwissen angleichen
* Orts- und Zeitunabhngigkeit
* Vorbereitung via Input
* Präsenz/synchron für
* Gemeinsame Interaktion
* angleietetes Zeitmanagement "sich Zeit nehmen"
* informelle Lerngruppen
* Nutzung besonderer Geräte und Infrastruktur (bspw. Werkstätten)
* persönlicher Kontakt "Networking"
* Ergebnispräsentation oder Prüfungen
* Literatur
* Ebner, M., Braun, C., Schön, S. (2019). [Mehr als nur ein MOOC – Sieben Lehr- und Lernszenarien zur Nutzung von MOOCs in der Hochschullehre und anderen Bildungsbereichen](https://www.researchgate.net/publication/335961841). In: Jörg Hafer, Martina Mauch & Marlen Schumann (Hrsg.), Teilhabe in der digitalen Bildungswelt, GMW Proceedings 2019, Medien in der Wissenschaft, Band 75, Münster: Waxmann, S. 138-149
## 03 📆 20.05.2020, 15:00 Uhr: Demo: Einen Online-Kurs remixen
**Titel:** Copy & Paste praktisch: Einen Online-Kurs remixen (Moodle-Basis)
**Abstract:** Nehmen wir an: Wir haben einen offen lizenzierten Kurs gefunden und wollen ihn auf unserer eigenen Plattform anbieten. In diesem Webtalk geht es ganz praktisch darum, wie genau das ablaufen kann, wenn man einen fremden OER-Kurs kopiert und auf einer Moodle-basierten Plattform bereitstellt.
- Ev. Fingerübung: einen kleinen Kurs von iMoox oder ZUM auf oncampus ziehen :)
- Import/Export vs. händisches Copy and Paste
* Ausgangspunkt: eigenes Moodle-System
* alternativ: Admin kennen
* in diesem Fall: lokale Installation
* Herunterladen von [Moodle für Windows via XAMPP](https://download.moodle.org/windows/) (nur für Test-/Demoinstanz sinnvoll, normalerweise sollen ja mehrere Personen darauf zugreifen können)
* ZIP-File extrahieren, [weitere Anleitung](https://docs.moodle.org/38/en/Complete_install_packages_for_Windows)
* Moodle-Kurs, den man gern remixen möchte (und darf)
* hier: MOOC [Einstieg in H5P](https://www.oncampus.de/weiterbildung/moocs/einstieg-in-h5p) von Nele Hirsch ([CC BY 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/))
* Nötige Überlegungen
* Lizenz erlaubt Remix
* alle Elemente lassen sich abbilden bzw. via Workarround umplanen, verlinken oder weglassen
* Struktur abgleichen
* Grad der Überführung
* nur einzelne Elemente vs. gesamten Kurs mit wenigen Änderungen
* erst einmal alles kopieren und dann ändern vs. schrittweise neu aufbauen
* Demo
* Kopieren ohne Formatierung
* Gern Rückmeldung an die Urheber:innen
* Wohin mit dem Lizenzhinweis
## 04 📆 27.05.2020, 15:00 Uhr: Mehrere Lizenzen in Online-Kursen nutzen
**Titel:** Lizenz-Mischmasch: OER in Online-Kursen remixen
**Abstract:** Der eigene Online-Kurs soll unter einer CC-BY-Lizenz veröffentlicht werden, aber ich habe nur Videos unter CC-BY-SA gefunden – oder anders herum. In diesem Webtalk schauen wir uns die verschiedenen Lizenzen an und wie sie sich in Online-Kursen kombinieren lassen.
* Wie stelle ich einen Online-Kurs unter eine freie Lizenz?
* Option 1: Ich habe den Kurs komplett selbst erstellt --> Such Dir eine Lizenz aus.  Grafik "[Welches ist die richtige CC-Lizenz für mich?](http://open-educational-resources.de/cc-lizenz-infografik/)" von Barbara Klute und Jöran Muuß-Merholz für [wb-web](http://www.wb-web.de/) steht unter der Lizenz [CC BY-SA 3.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode).
* Option 2: Ich habe einen frei lizenzierten Kurs gefunden und auf mein System kopiert --> übernimm die Lizenz dieses Kurses.
* Option 3: Ich baue einen Kurs mit OER-Materialien aus verschiedenen Quellen.
* Für Option 3
*  Grafik "[Kombination von Materialien und Lizenz für mögliche Remixes](https://woerkshop.wordpress.com/vertiefung-lizenzen-kombinationen-von-materialien/#jp-carousel-153)" von Sandra Schön steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0.
* SA https://www.oncampus.de/course/weiterbildung/moocs/oer-fachexperten?chapter=3&selected_week=23
* wo schreibe ich Lizenzen hin
* mixed Licenses?
## 05 📆 03.06.2020, 15:00 Uhr: Open Source & Standards in Online-Kursen
**Titel:** Open Source und Offene Standards in Online-Kursen
**Abstract:** OER liebt Open Source. Gerade für offene Online-Kurse (MOOCs) haben sich verschiedene offene Plattformen und Standards etabliert: Von Moodle, H5P oder Glitch über Open Badges bis hin zu HTML. Wir schauen uns die einzelnen Punkte an und diskutieren, warum die Offenheit jeweils wichtig ist.
* Was heißt Open Source? (ev. vs. Freie Software und FOSS)
* Was sind offene Standards?
* Open Source und Offene Standards für Online-Kurse (Auswahl)
* Moodle -> Offenheit wichtig für:
* Anpassbarkeit, Anbindung an andere Systeme
* Erweiterungen (bspw. H5P)
* Austausch entwickelter Erweiterungen
* Community-Support
* H5P
* HTML (Open Standard)
* Open Badges (Open Standard)
* Glitch… https://en.wikipedia.org/wiki/Glitch_(company)
* Warum Open?
* Bildung sollte (zumindest öffentlich finanziert) kein Markt sein
* Teilhabe für alle (bspw. Open Office statt MS Office)
* Finanzierung begrenzt
* Nachhaltigkeit --> Synergien nutzen
* Austauch/Sharing
* Anpassbarkeit, Unabhängig von Anbietenden
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:121212_2_OpenSwissKnife.png
## 06 📆 10.06.2020, 15:00 Uhr: Basics: HTML-Quellcode in Moodle lesen
**Titel:** Basics: HTML-Quellcode in Moodle lesen
**Abstract:** Die meisten Lernmanagementsysteme wie Moodle bieten zur Bearbeitung von Online-Kursen einfache Editoren an. Manchmal muss man aber doch zur HTML-Ansicht wechseln und den Code dort anpassen. In diesem Webinar schauen wir uns daher diesen Quellcode einmal an und erläutern die wesentlichen Elemente, die man im Kontext von Online-Kursen benötigt. Zielgruppe sind explizit Einsteigerinnen und Einsteiger, die keine oder nur wenige Vorkenntnisse haben.
* Warum HTML
* Grundgerüst für Webinhalte
* offener Standard (Auszeichnungssprache vs. Programmiersprache)
* "das CSS kümmert sich drum" - aber nur, wenn es weiß, was dahinter steht
* Moodle u.a. LMS setzen darauf (meist mit Editor)
* Textfelder in Moodle
* aufmachen
* Editor zeigen
* was fett machen
* in Code wechseln
* HTML absolute Grundlagen
* Tags
* Attribute
* Zeichen und Absätze
* Minimalformatierung: b, i, h1ff
* Cheatsheet raussuchen
* Codeacademy Kurs https://www.codecademy.com/courses/learn-html/lessons/intro-to-html/exercises/intro
* Referenz: SelfHTML
* HTML vs. CSS
* Demo 2
* Copy & Paste
* Youtube
* H5P
* Hacks'n'Tipps
* bei anderen klauen!
* Mach den Tag zu!
* Code sauber halten - unformatiert einfügen (Demo Word testen)
* Googeln ist und bleibt ok (auch nach Jahren)
* Nette Tools
* Notepad++
* AutoHotkey
* Table Generator https://www.tablesgenerator.com/html_tables
* DevMode im Browser
## 07 📆 17.06.2020, 15:00 Uhr: Open Badges in Moodle erstellen
**Titel:** Open Badges in Moodle mit frei verfügbaren Ressourcen erstellen
**Abstract:** Du hast Dir einen Badge verdient! Mit diesen kleinen „Abzeichen“ können Leistungen honoriert werden, vor allem aber dienen sie zur Motivation der Lernenden. Was hinter dem Konzept der Open Badges steckt, wie man sie in Moodle erstellen und verleihen kann, wird in diesem Webinar erläutert.
* und an ein H5P-Element anhängen
Slides https://hackmd.io/@anjalorenz/SkuXDXgmL#/4
https://docs.google.com/presentation/d/1XZFbwc7d0nFbEYYICTS_oamjG2Q2UoufpjGn7FVjDPA/edit#slide=id.p
----
#### Weitere Links:
* Lorenz, Anja: 🔗[Sexy DIY-Badges: Mehr als Zertifikate!?](https://de.slideshare.net/anjalorenz/sexy-diybadges-mehr-als-zertifikate) Workshop auf der MoodleMaharaMOOT, Lübeck, 2015.
* 🔗[Badges erstellen und verleihen](http://oncampuspedia.oncampus.de/loop/Badges_erstellen_und_verleihen), oncampuspedia
* 🔗[HFD-Arbeitspapier 48: Kompetenzen sichtbar machen mit Open Badges](https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/news/open-badges-arbeitspapier)
## 08 📆 24.06.2020, 15:00 Uhr: Barrieren abbauen mit Open Source & OER
**Titel:** Barrieren abbauen mit Open Source und OER
**Abstract:** Auch Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen lernen online und nutzen hierfür unterschiedliche Hilfsmittel. Damit diese optimal unterstützt werden können, sollten Lernangebote möglichst barrierefrei sein. Was das bedeutet und wie das weitgehend mit Open Source und OER erreicht werden kann, besprechen wir in diesem Webinar.
* Disclaimer
* bin selbst nicht (wirklich) betroffen, habe auch (leider) relativ wenig Kontakt zu Betroffenen
* Inklusion by Design wichtig
* Ziel: Bewusstsein, grundlegende Regeln für Barrierefreiheit
* Was ist Barrierefreiheit?
* "Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig." ([BGG §4](https://www.gesetze-im-internet.de/bgg/__4.html))
* Besonders relevante Einschränkungen für Online-Kurse
* Sehvermögen
* Hörvermögen
* motorische Fähigkeiten bzgl. der Bedienung
* kognitive Fähigkeiten
* Statistiken
* ca. 7,8 Mio (9,4%) schwerbehinderte Menschen ([Destatis 2017](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Behinderte-Menschen/Tabellen/geschlecht-behinderung.html#fussnote-1-119014))
* 0,4% (1 v. 250) Blindheit oder >50%ige Sehbehinderung ([2017](https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Jahrbuch/jb-gesundheit.pdf))
* ca. 0,1% (1 v. 1.000) Taub oder stark Hörgeschädigt ([Deutscher Gehörlosenbund 2019](http://www.gehoerlosen-bund.de/sachthemen/statistik%20der%20geh%C3%B6rlosen%20menschen))
* 25% der schwerbehinderten Menschen sind Ü64 Jahre alt
* Rot-Grün-Sehschwäche bei 9% der Männer und 0,8% der Frauen ([Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Rot-Gr%C3%BCn-Sehschw%C3%A4che))
* Hilfsmittel
* Braillezeile https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BrailleNote_Apex.jpg oder https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brno,_Universal_Learning_Design,_Braille_laptop_2_-_detail.JPG oder https://www.flickr.com/photos/visualpunch/5201363064/ oder https://www.flickr.com/photos/quinnanya/4698377528/
* Screenreader
* Bildschirmlupe
* Apps (Braille-Eingabe, oder Speziallösungen wie bspw. [Greta & Starks](http://www.gretaundstarks.de/greta/home))
* Sprachassistent:innen (Alexa, Google Home)
* Guten Eindruck: [KK030 Blindtwittern](https://kulturkapital.org/kk030-blindtwittern/) mit Matthias Schäfer
* Nebeneffekte barrierefreier Gestaltung
* es wird generell von verschiedener Hard- & Software ausgegangen
* responsive Gestaltung
* Vorteile zur Teilhabe von älteren Menschen
* bei sprachlichen Anpassungen: Vorteile für Menschen mit anderer Muttersprache
* Barrierefreiheit in der Praxis: Worauf kommt es an? (unvollständige Aufzählung)
* Skalierbare Schriften
* Korrektes Layout
* Überschriftenhierarchie statt fettem großen Text
* keine Leerzeilen
* Listen statt Bindestriche
* Tabellen nicht zur Gestaltung nutzen (sondern div-Tags)
* sinnvolle Link-Texte
* Alternativtexte für Grafiken (außer für reine Layout-Zwecke)
* ausreichende Kontraste
* Alternative Darstellungen ermöglichen (bspw. Text statt Bild oder Audio / Untertitel)
* Ist mein Lernangebot barrierearm?
* https://wave.webaim.org/
* bspw. https://wave.webaim.org/report#/https://www.oercamp.de/webinare/onlinekurs/
* Was tragen Open Source und OER zur Barrierefreiheit bei?
* per se: nicht mehr oder weniger als nichtoffene Software oder Inhalte
* bspw. YT: Untertitel möglich, auch durch Community
* ABER: Erlaubnis zur Anpassung und barrierefreien Remix
* dadurch: Communities zur Verbesserung von Barrierefreiheit bspw. in Moodle ([Dokumentation](https://docs.moodle.org/dev/Accessibility)) oder H5P ([Accessibility von Content-Typen](https://documentation.h5p.com/content/1290410474004879128))
* Best Practice
* Barrierearme Praktiken angewöhnen (Überschriftenhierarchien, sprechende Links etc.)
* ALT-Texte ausfüllen
* aus Smartphone gegenprüfen
* Erhöhung der Barrierefreiheit zulassen
* auf spezifische Anfragen reagieren
* Aufwand vs. Nutzen, bspw. Einfache/Leichte Sprache
* zum Nachlesen
* https://blog.hrz.tu-chemnitz.de/urzcommunity/2020/05/08/barrierefreie-webseiten-worauf-sie-achten-koennen/
* https://www2.tuhh.de/zll/blog/barrierefreie-onlinelehre/
* https://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreies_Internet
* H5P Vortrag https://www.youtube.com/watch?v=7pD8hzXsfaI
* https://a11yproject.com/
* Lighthouse in Chrome (F12)
## 09 📆 01.07.2020, 15:00 Uhr: Online-Kurse: Wann lohnt der Aufwand?
**Titel:** Wann lohnt sich der Aufwand? Zwischen Learning Snack und umfangreichen Online-Kurs
**Abstract:** Der Aufwand zur Gestaltung eines ansprechenden Online-Kurses kann sehr hoch sein. Aber sind Online-Kurse immer die beste Lösung für ein Lernszenario? Könnte ein Blog oder Linkliste ausreichend sein? Wir diskutieren in diesem Webinar, welche Anforderungen für einen Online-Kurs sprechen und wann andere Lösungen zielführender sein könnten.
* Im WebTalk Nr. 1:
* Online-Kurs = Lernangebot im Internet https://hackmd.io/@anjalorenz/oercamp20-reuse
* damals zu akademisch: ist eine YT-Playlist ein Online-Kurs
* diesmal schauen wir genauer hin
* Beispiel für den Talk: OERexp als "quasi" Edelvariante
* Content aus verschiedenen Medienarten
* Einfache Quizzes
* aber auch komplexe Aufgaben mit Forendiskussionen
* begletenes Weiterbildungsangebot und Worlshops
* auch als Selbstlernangebot nutzbar (hier aber Verbesserungspotential, bspw. Unterstützung selbstgesteuerter Gruppenfindung, automatisierte Mailings etc.)
* Dieser Talk = Mitdenkangebot: Welche Features werden benötigt?
* Vorweg genommen: Oft hat man keine kompett freie Wahl
* Worum geht es?
* Content
* Kommunikation
* Verwaltunsbedarf
* Content: wie sieht der aus?
* (Fragen der Contentproduktion ausgeklammert)
* Nur eine Medienform --> Plattform hierfür geeignet
* nur Text: Lesbarkeit, Druck-, Vorlesefunktion, Literaturmanagement
* nur Videos: ev. YT-Playlist ausreichend
* gemischte Darstellungen
* muss von der Plattform ermöglicht werden
* möglichst wenig "hinbiegen" (bspw. Links auf Videos sind besser als schlecht eingebundene Videos, die sich nicht vergrößern lassen)
* Aufgaben umsetzen?
* Falls Bewertung wichtig ist: Einbindung in die Plattform
* Kein Content?
* Fokus auf Aufgaben und Austausch (bspw. Edunauten)
* Kommunikation: zu welchem Zweck soll kommuniziert werden?
* Fragenklärung
* Diskussion
* Kollaboration
* Hinweis: nicht alles davon muss Teil des Lernangebots sein, Lernende können auch ermutigt werden, andere Kanäle dafür selbst einzurichten (inkl. ggf. gesetzlicher Vorgaben)
* Verwaltungsbedarf
* Will/brauche ich eine Anmeldung?
* Will/brauche ich Bewertungen? (Badges? Zertifikate?)
* Will/brauche ich andere Rollen als TN und Admin?
* Ist ein eigenes/kursindividuelles Design/Theme nötig?
* Soll der Kurs ein (un-)begrenztes Angebot sein?
* Soll der Kurs wiederholt eingesetzt werden können (bspw. jedes Wintersemester)?
* Sollen mehrere (viele) Kurse verwaltet werden können?
* Welche Ressourcen stehen zur Verfügung
* Keine (alles auf fremden Tools, YT+Telegram... auf Neles Talks verweisen)
* LMS/CMS ist vorgegeben: Features dort nutzen, ggf. kreativ erweitern/Links zu anderen Tools einsetzen etc.
* bei freier Plattformwahl: nach obigen Kriterien festlegen, Ressourcen sind nie unbegrenzt (Kosten, technische Kompetenzen etc.)
* Weitere Möglichkeiten für Lernangebote
* einfache Webseite, bspw. https://faktencheck.zlb.de/ via https://html5up.net/
* Wordpress bspw. https://beyondthescreen.design.haw-hamburg.de/artikel/led-streifen/
* Wordpress+ mit Buddypress https://edunauten.de/
* YouTube-Playlist: https://www.youtube.com/watch?v=VfFMehoQDQw&list=PLM5EoiNnxSmK0_r1m3VemeB5cpWc1LLet
* Twitter https://twitter.com/dreiwot kombiniert mit https://blogs.uni-bremen.de/3wot/
## 10 ❌ 💠 📆 08.07.2020, 15:00 Uhr: Gold-Standard OER-Kurse
**Titel:** Gold-Standard OER-Kurse: Wie man Reuse vorbereitet und warum es manchmal so schwer ist.
**Abstract:** Ein Online-Kurs ist frei lizenziert, wenn man ihn unter einer freien Lizenz bereitstellt. Damit könnte es reichen, ein Creative-Commons-Logo darauf zu setzen. Es geht aber besser, denn man kann auch einzelne Elemente so bereitstellen, dass sie einfach geteilt und weiter verwendet werden können. Wir schauen uns an, was man alles machen könnte, um die Nachnutzung optimal vorzubereiten, und werden daran auch gleich erkennen, warum sich das oft nur schwer 100%ig durchhalten lässt.
### Stichpunkte
* OER ♥ Online-Kurse
1. Teile eines Kurses können OER sein
2. der Kurs kann OER sein
3. Arbeitsergebnisse aus einem Kurs können OER sein
1. OER in Online-Kursen
* ohnehin vermutlich der effizienteste Ansatz (vermutlich eher Teile als der gesamte Kurs reused, Verweis auf Talk dazu)
* Einzelne Materialarten möglichst offen: Videos, Podcasts, interaktive Übungen
* möglichst gut weiter nutzbar und teilbar (bspw. H5P Download aktivieren)
* Mixed Licenses möglich, falls einheitliche Lizenz nicht geht --> Auszeichnung nah am jeweiligen Element (hier oft Fehlerquellen)
2. Online-Kurse als OER
* Angaben möglichst gut sichtbar
* Open Source LMS:
* Nicht an Weiterentwicklung einer einzigen Firma gebunden
* gern auch verteilt auf mehrere Plattformen
* bei Open-Source-LMS: Austauschformat bereitstellen möglich
* schwierig: Aktualisierung & Nutzerdaten/Konfigurationsdetails
* ggf. Kontakt kommunizieren, den man bei Hilfe anschreiben kann
* Zugänglichkeit für alle: MOOCs (Schnittmenge)
* Registrierung oder nicht? Mögliche Punkte dagegen: Lernstände, Kommunikationszuordnung, Statistiken für Förderungen
3. Arbeitsergebnisse als OER
* gerade dann relevant, wenn Offenheit über Materialien hinaus gesehen wird (OEP, Unkurs, eigene Zielstellungen)
* denkbar für Forenbeiträge (aber bisher nicht gesichtet)
* ggf. separate Listung (OERexp)
* bspw. begleitend ein Projekt erstellt und veröffentlicht -> Edunauten
* hier auch Vorteil: alle dürfen die Projektergebnisse individuell weiter nutzen
* Qualitätssicherung (nicht auf OER beschränkt)
* (Mehrere) Review-Schleifen, optimalerweise von Unbeteiligten (Kollaboration ohnehin besser)
* Lektorat
* UrhR-Check
* Diversitäts-Check
* UX
* Barrierefreiheit
* Auffindbarkeit
* easy bei gesetzter Zielgruppe
* sonst: Kurs bekannt machen
* Social Media
* SEM & maschinenlesbare Lizenzen
* Informationsseite, damit TN einschätzen können, ob sich die TN lohnt
* Zeitraum & zu erwartender Workload
* Lernergebnisse
* Arbeitsformen
### aus dem [Goldstandardartikel](https://docs.google.com/document/d/19W5Yzq-mf6nCbcKEEG2KNP8nNLwHQMBvDAO2acb3asA/edit#)
* OER haben für Onlinekurse dreierlei Bedeutung
1. OER können Beiträge zur Struktur der Kurse leisten, indem offene Materialien innerhalb des Kurses Verwendung finden und so gegebenenfalls Effizienzgewinne versprechen.
2. Online-Kurse können als Ganzes selbst OER sein. Das erlaubt es etwa, Einzelteile von Kursen nachzunutzen oder sie als Ganzes für unterschiedliche Zielgruppen anzupassen.
3. Ergebnisse von Online-Kursen können als OER veröffentlicht und weitergenutzt werden.
* MOOCs vs. Online-Kurse vs. OER: es gibt Schnittmengen
* MOOCs tragen zwar das „Open“-Konzept im Namen, das Verständnis der freien Lizenzierung konnte sich aber nicht als zwingend durchsetzen. Daher gibt es nicht wenige MOOCs, bei denen sich die Offenheit auf eine kostenfreie Anmeldung für alle Personen unabhängig der Institutionszugehörigkeit beschränkt.
* Auf der anderen Seite gibt es auch Online-Kurse, an denen nicht alle Interessierten gleichermaßen teilnehmen können (bspw. aufgrund eingeschränkter Betreuungsmöglichkeiten) und die damit nicht den MOOCs zugeordnet werden. Sie können aber durchaus unter einer freien Lizenz stehen und gelten somit als OER.
* Dennoch haben MOOCs die Diskussion um frei lizenzierte Online-Kurse erneut gefördert. Der breite Zugang auch für Teilnehmende außerhalb von Bildungsinstitutionen erfordert eine Umsetzung außerhalb der sonst gewährten Urheberrechtsschranken für die Bildung. Während urheberrechtlich geschützte Werke zu einem gewissen Grad kostenfrei im Unterricht eingesetzt werden können (vgl. §60a UrhG), gilt diese Ausnahme nicht für Online-Kurse, die für alle zugänglich sind.
* Online-Kurse als OER
* Besonderheiten (was gibt es zu beachten?)
* Online-Kurse beschreiben kein Dateiformat, sondern sind vielmehr aus verschiedenen Materialarten und Werkzeugen zusammengesetzt. So können die zur Verfügung gestellten Lernmaterialien beispielsweise aus Videos [Link auf Beitrag Video], Podcasts [Link auf Beitrag Audio/Podcast] oder interaktiven Übungen [Link auf Beitrag interaktive Übungen / Arbeitsblätter] bestehen, die ihre jeweiligen Eigenarten bezüglich freier Lizenzierung mit sich bringen.
* Die für Online-Kurse nötige technische Basis, auf der Materialien und Werkzeuge bereitgestellt werden können, benötigt fast immer eine etwas tiefere Einarbeitung und ist nur selten mit einfachen Mitteln bspw. am Smartphone umsetzbar. Neben der reinen didaktischen und gestalterischen Planung müssen weitere Aspekte wie bspw. Kommunikations-, Rollen- oder Bewertungskonzepte bedacht und administriert werden. Diese Komplexität hat schließlich auch einen Einfluss auf die Möglichkeiten zum Teilen einmal erstellter Online-Kurse, vom selektiven Copy & Paste einzelner Kursbestandteile bis hin zum kompletten Export der Kurse in offenen Austausch-Formaten.
* Bei der Zusammensetzung der einzelnen Elemente bleiben diese technisch gesehen häufig unabhängig voneinander, sodass sie leicht ausgetauscht werden können, ohne die übrigen Bestandteile des Kurses zu beeinträchtigen. Hierdurch eröffnet sich auch die Möglichkeit, Online-Kurse nicht (nur) als ganzes mit einer offenen Lizenz zu versehen, sondern auch „Mixed Licenses“ umzusetzen und einzelne Bestandteile mit abweichenden Lizenzen auszuzeichnen.
* Das ideale OER für Online-Kurse
* Die Möglichkeiten zur gemischten Lizenzierung mögen zwar für den Erstellungsprozess auf der Grundlage unterschiedlich lizenzierter Ausgangsmaterialien praktikabel und zielführend sein, Ffür eine möglichst einfache Nachnutzung, sollte ein Online-Kurs mit all seinen Bestandteilen aber unter der gleichen freien Lizenz stehen. Um die Bestandteile diese für die Nachnutzung einfach finden zu können, sollte siediese leicht auffindbar undauf allen zum Kurs gehörenden Webseiten so ausgezeichnet sein, dass beispielsweise alle die zu nennenden Rechteinhaber*innen einfach erkennbar sind.
* Neben der Nachnutzung des gesamten Kurses bietet sich insbesondere bei Online-Kursen die Weiterverwendung einzelner Bestandteile an. Hierfür sollten diese jeweils gut nachnutzbar eingebunden und einzeln kopiert oder heruntergeladen werden können. Wie das umgesetzt werden kann, ist wiederum von der Beschaffenheit der jeweiligen Elemente abhängig: Während Bilder und Texte mit jedem Browser einfach kopiert und an anderer Stelle eingebunden werden können, kann die Weiterverwendung von Quizzes und Interaktionen dagegen schwieriger sein.
* Unabhängig von der offenen Nutzung sind weitere inhaltliche, gestalterische und technische Qualitätskriterien häufig von deren Berücksichtigung in den einzelnen Bestandteilen abhängig. So müssen Aspekte wie Barrierefreiheit, gendergerechte Ansprache und die Berücksichtigung kultureller Diversität für verschiedene Medien- und Werkzeugklassen unterschiedlich adressiert werden. In der Praxis werden sich hier selten optimale Lösungen für alle Ansprüche finden lassen. Gerade die Bereitstellung unter freier Lizenz ermöglicht es aber, zusätzliche Hilfestellungen und Anpassungen zu ergänzen und vielleicht auch durch die Lernenden erweitern zu können.
* Wird in einem Online-Kurs in Foren diskutiert oder kollaborativ an Aufgaben gearbeitet, könnten auch diese Ergebnisse unter eine freie Lizenz gestellt werden. In der Praxis begegnet man beidem eher selten, was überwiegend am mangelnden Bewusstsein aller Beteiligten und damit verbunden auch in der fehlenden technischen Unterstützung bspw. für die Lizenzierung einzelner Forenbeiträge liegen mag. Gerade bei gemeinsamen Arbeitsergebnissen ermöglichen freie Lizenzen aber gerade die Weiternutzung durch alle Mitwirkende, die ohnedies nur auf rechtlich unsicherer Grundlage stattfinden kann.
* Es Der Offenheit folgend scheint es nur folgerichtig, dass offene Online-Kurse auch offen auffindbar und zugänglich sein sollten, ohne dass eine Registrierung nötig ist. Diese ist in der Praxis aber häufig doch nötig, um bspw. Lernstände zu speichern oder die Kommunikation mit anderen Teilnehmenden den einzelnen Personen zuordnen zu können.
* Im Kontext dervon Betrachtet man die Offenheit von Online-Kursen über die Fragen des Urheberrechts und Zugangs hinaus, ergeben sich weitere Perspektiven auf eine offene Gestaltung von Lernangeboten, die sich unter dem Konzept der Open Educational Practices (OEP) beschreiben lassen: Lernende bearbeiten dabei nicht vorgegebene Lernmaterialien, um ein angestrebtes Lernergebnis zu erreichen und hierfür Inhalte zu konsumieren. Vielmehr finden sie sich in einem „Unkurs“ zusammen, in dem sie eigene Fragestellungen überlegen und gemeinsam bearbeiten können. Die Hauptaufgabe des hierfür bereitgestellten Online-Kurses besteht dann nicht in der ansprechenden Aufbereitung von Materialien und Aufgaben, sondern vorrangig in der Bereitstellung von Werkzeugen zur Vernetzung, Kommunikation und gemeinsamen Arbeit.
* Die No-Gos bei Online-Kursen
* Ebenso wie die optimale Gestaltung der jeweiligen Elemente eines Online-Kurses zu seiner gesamten Nachnutzbarkeit beiträgt, verhindern Ausnahmen für einzelne Bestandteile eine möglichst aufwandsarme Wiederverwendung und Anpassung.
* Betrachtet man zudem die Souveränität der einzelnen Lernenden als einen wesentlichen Aspekt offener Lernangebote, sollten Online-Kurse auch so gestaltet werden, dass sich die Lernenden jederzeit frei im Kurs bewegen können. Sogenannte konditionale Freigaben, bei denen Inhalte erst bearbeitet werden können, wenn zuvor bestimmte Aufgaben gelöst oder Inhalte als bearbeitet markiert wurden, sollten daher nicht zum Einsatz kommen. Diese sind vor allem in formalen Lernszenarie zu finden, bei denen hierdurch die Auseinandersetzung mit den Inhalten vermeintlich sichergestellt werden soll. Vielmehr werden hierdurch aber individuelle Interessen oder auch Vorkenntnisse nicht berücksichtigt, die ein Überspringen oder Auslassen der Inhalte rechtfertigen.
* Lizenzierung
* Im Idealfall würde für einen Online-Kurs mit all seinen Bestandteilen einheitlich nur eine Lizenz gelten. Durch den (rechtlich erlaubten) Remix verschiedener offener Materialien lässt sich dieses Ziel aber nicht immer einhalten, da zumindest die unterschiedlichen Urheberinnen und Urheber sowie die Bezugsquellen genannt werden müssen. Eine Auszeichnung der Lizenzangaben sollte daher möglichst am jeweiligen Objekt stattfinden.
* Um die Nachnutzung des Online-Kurses zu ermöglichen und dabei die Angabe der korrekten Metadaten zu ermöglichen, sollten die Lizenzangaben einschließlich der korrekten Bezeichnung der Urheberinnen und Urheber leicht auffindbar und maschinenlesbar platziert werden. Da viele Online-Kurse zudem eine Registrierung der Teilnehmenden erfordern, werden zudem ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und ggf. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) nötig sein.
* Extra: Der „ist okay“-Standard (als Infokasten)
* Abseits des Ideals einer einheitlich freien Lizenz ist es in Online-Kursen auch möglich, für einzelne Elemente abweichende Lizenzen anzugeben und sie damit von der Gesamtlizenz des Kurses auszunehmen. Hierauf sollte besonders gut erkennbar hingewiesen werden, sodass dies auch bei der Nachnutzung und Weiterverwendung berücksichtigt werden kann.
* Obwohl die Wiederverwendung ganzer Kurse bei standardisierten offenen Formaten möglich ist, stehen diese auch in frei lizenzierten Kursen eher selten zur Verfügung. Als Ursache hierfür lässt sich der Aufwand für die Aktualisierung vermuten: So müsste in Moodle [Link](https://moodle.de/) der Kurs gesichert werden, die hierbei entstehende mbz-Datei (Moodle Backup Zipfile) enthält aber nur den aktuellen Zustand des Kurses und müsste konsequenterweise ständig aktualisiert werden. Eine Modifikation der Zugriffsrechte dahingehend, dass Lernende ebenfalls eine solche Sicherungsdatei erstellen könnten, ist nicht einfach umsetzbar, da der Export auch die Sicherung der User-Daten vorsieht, die aus Datenschutzgründen nicht an andere Lernende weitergegeben werden dürfen. Als praktikable Lösung bleibt daher die direkte Anfrage bei den Kursveranstalter*innen.
* Auch die registrierungsfreie Teilnahme an einem Kurs ist technisch, aber auch institutionell nicht immer umsetzbar. Wie oben bereits beschrieben sind Registrierungen zum Teil auch nötig, weil bspw. für die Speicherung von Bearbeitungsständen, Bewertungen oder Forenaufgaben ohne Registrierung nicht möglich ist.
* TODO Die meisten Systeme sehen daher keine Möglichkeit zur registrierungsfreien Teilnahme vor, zumal der Erfolg von offenen Online-Kursen spätestens mit der Diskussion rund um MOOCs häufig anhand der Zahl der Teilnehmenden gemessen wird.
* Offene und empfehlenswerte Werkzeuge für Online-Kurse
* Speziell für die Organisation von Lernangeboten, - werkzeugen und -prozessen wurden Lernmanagementsysteme, kurz LMS entwickelt. Neben der Bereitstellung von Lernmaterialien, sowie Organisations- und Kommunikationswerkzeugen kann über die Verwaltung der Lernenden und deren Berechtigungen festgelegt werden, wer auf diese Zugriff haben darf. Bekannte Open-Source-LMS sind Moodle [Link](https://moodle.de/), Ilias [Link](https://www.ilias.de/) oder OpenOLAT [Link](https://www.openolat.com/), wobei Moodle die größte Community bezüglich seiner Weiterentwicklung und Nutzung aufweisen kann.
* Aber auch andere Webseiten lassen sich (bei Bedarf ergänzt um Funktionalitäten zur Kommunikation und Vernetzung) gut für die Bereitstellung von Online-Kursen nutzen. So lassen sich über Wordpress [Link](https://de.wordpress.org/), eine Open-Source-Software für Weblogs, Lernmaterialien und Arbeitsanweisungen in Beiträgen bereitstellen, Antworten und Diskussionen können in den Kommentaren erfolgt werden. Über weitere Plugins lassen sich weitere Funktionen hinzufügen. In Kursen, in denen Lernende eine aktive und gestaltende Rolle einnehmen, können auch individuelle Blogs gestaltet und via RSS Feed oder einer vergleichbaren Technik an einer zentralen Stelle zusammengeführt bzw. verlinkt werden (Blogfarm-Prinzip).
* Schließlich können Online-Kurse und die damit verbundenen Lernaktivitäten auch über verschiedene Plattformen verteilt stattfinden. Lernmaterialien können bspw. via Links auf Videoplattformen, Podcasts oder wissenschaftliche Fachbeiträge bereitgestellt werden, während die Diskussion darüber in einer Messenger-Gruppe oder über einen speziellen Twitter-Hashtag möglich ist. Hierfür lässt sich auch kollaborative Web-Annotierung nutzen, wie es zum Beispiel das Tool Hypothes.is [Link](https.//hypothes.is) bietet. In diesen Fällen sollten die einzelnen Webquellen und Kommunikationskanäle auf einer zentralen Seite zusammengestellt werden, um eine Übersicht über die jeweiligen Lern- und Beteiligungsmöglichkeiten zu geben.
* Produktion: Erstellung & Bearbeitung
* Die offene Lizenzierung eines Online-Kurses beeinflusst zwar zum Teil die Auswahl der verwendeten Materialien und Werkzeuge, die einzelnen Erstellungsschritte bleiben davon aber im Wesentlichen unbeeinflusst.
* Für die Planung eines Online-Kurses wird eine zumindest grobe Anfertigung eines methodisch-didaktischen Konzepts empfohlen. Hierin werden die angestrebten Lernergebnisse, mögliche Aufgaben zu deren Überprüfung sowie dafür nötige Lerninhalte festgehalten. Darauf aufbauend entsteht ein Manuskript oder Drehbuch, das die finale Kursstruktur samt Inhalten und Aufgaben enthält. Der Umfang dieser Konzeption kann sehr unterschiedlich sein: handelt es sich um einen auch inhaltlich offenen Online-Kurs, indem Lernende gemeinsam an Projekten arbeiten, ist aufwendig produziertes Lernmaterial meist weniger gefragt. Stattdessen sollte der Schwerpunkt eines solchen Online-Kurses auf Werkzeugen zur Vernetzung, Kommunikation und gemeinsamen Arbeit liegen. Auch die Bewerbung des Kurses gewinnt dann größere Bedeutung, da der Erfolg des Kurses sich maßgeblich aus der aktiven Beteiligung der Lernenden ergibt.
* Die so geplanten Inhalte und Werkzeuge müssen dann auf der technischen Plattform bereitgestellt werden. Die Einbindung oder Verlinkung ist stark vom gewählten System und der zu integrierenden Content-Art abhängig. So können beispielsweise Texte häufig einfach in einem sog. WYSIWYG-Editor (What You See Is What You Get) formatiert werden, i. d. R. bieten diese aber auch eine HTML- oder ähnliche Syntax zur Formatierung an. Die benötigten Materialien können hierbei entweder selbst produziert oder aus frei lizenzierten Quellen wiederverwendet und ggf. angepasst werden.
* Zur Qualitätssicherung können mehrere Review-Schleifen eingeplant werden. Neben einem allgemeinen Lektorat bzgl. Rechtschreibung, Grammatik, konsistenter sowie geschlechtergerechter Formulierungen, sollten Online-Kurse auch hinsichtlich der Barrierefreiheit, User-Führung oder Nutzungsrechte am besten von Personen kontrolliert werden, die nicht am Erstellungsprozess beteiligt gewesen und somit diesbezüglich noch nicht „betriebsblind“ sind. Weiterhin ergeben sich oft andere Notwendigkeiten wie die korrekte Nennung von Veranstalter*innen und Förderungen, die ebenfalls vor der Veröffentlichung überprüft werden sollten.
* Üblicherweise können alle anfallenden Aufgaben eines Kurses, insb. die Konzeption, Produktion, Bearbeitung und Betreuung, auf mehrere Personen – Lehrende und Lernende – verteilt werden. Viele Plattformen bieten hierzu ein Rechtesystem an, das feingranular konfiguriert werden kann. Über dieses können auch Lernende die Möglichkeit erhalten, einzelne Bestandteile des Kurses selbst zu erstellen sowie Änderungen vorzuschlagen.
* Veröffentlichung/Auffindbarkeit
* Das Lernen in Online-Kursen dauert oft einen längeren Zeitraum. Um einschätzen zu können, ob sich die Teilnahme und der damit verbundene Zeiteinsatz für Interessierte selbst bei einem kostenlosen Lernangebot lohnt, sollte eine Informationsseite kurz die Lernergebnisse, -inhalte und Arbeitsformen beschreiben. Weitere wichtige Metadaten sind benötigte Vorkenntnisse sowie die Kurslaufzeit und der erwartete Workload.
* Ob eine Anmeldung für den Online-Kurs nötig ist, hängt einerseits von den konzeptionellen Erfordernissen, andererseits von der eingesetzten Plattform ab. Eine Anmeldung kann insbesondere für die Vernetzung und den Austausch mit anderen Teilnehmenden, die Speicherung von Zwischenergebnissen sowie für das Reporting und Benchmarking bzgl. des Kurserfolgs nötig sein.
* Um die Auffindbarkeit in den bekannten Suchmaschinen zu fördern, sollten gängige Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung ergriffen werden. Speziell für OER ist eine maschinenlesbare Angabe der Lizenz nötig.
* Nachnutzung
* Die meisten Open-Source-Systeme zur Bereitstellung der Kurse ermöglichen prinzipiell den Export einer Kursdatei, über die der Kurs auch auf anderen Plattformen bereitgestellt werden kann, zumindest wenn diese auf der gleichen Software basieren. EAus bereits ausgeführten Gründen steht eine Download-Option nur selten zur Verfügung, denn: der Kurs verändert sich über die Zeit und auch der Ausschluss personenbezogenen Daten der Teilnehmenden müsste sichergestellt werden.
* Daher ist es häufig einfacher und hinsichtlich der Anpassung an eigene Systeme auch zielführender, Online-Kurse nicht als Ganzes, sondern in ihren Einzelteilen bedarfsgerecht zu kopieren und anzupassen. Eine einfache Möglichkeit zum Download oder zur Überführung einzelner Bestandteile des Kurses erscheint daher effizienter. Wie dies praktisch ermöglicht werden kann, hängt dabei in der Regel davon ab, worum es sich bei dem einzelnen Element genau handelt.
* Beispiele
* Der MOOC zu den „OER-Fachexperten“ [Link](https://www.oncampus.de/oerexp) richtet sich an freiberufliche Trainerinnen und Trainer und vermittelt neben den Grundkenntnissen rund um OER auch strategische Überlegungen zum eigenen Geschäftsmodell. Die Teilnehmenden konzipieren hierfür selbst ein OER-Projekt, das sie im Laufe des MOOCs umsetzen und bezüglich ihrer eigenen Strategie reflektieren. Die Lernmaterialien sind dabei ein Remix aus eigenen Produktionen und frei lizenzierten Videos und Aufgaben. Die technologische Grundlage bietet die stark angepasste Moodle-Plattform oncampus.de, wobei die Videos auf YouTube gehostet werden. Interaktive Aufgaben im Kurs wurden mit dem H5P-Plugin [Link](https://h5p.org/moodle) umgesetzt und sind somit auch auf andere Plattformen übertragbar, die H5P [Link](https://h5p.org/moodle) unterstützen oder einbetten können.
* Beim Unkurs „Edunauten“ [Link](http://edunauten.de/) wurde gemeinsam das „FAQ Online Lernen“ [Link](https://faq-online-lernen.de/) erstellt. Dabei erarbeiteten die Lernenden gemeinsam Fragestellungen rund um zeitgemäßes Online-Lernen und formulierten Antworten darauf. Als technische Basis kam Wordpress [Link](https://de.wordpress.org/) mit dem Plugin Buddypress [Link](https://de.wordpress.org/plugins/buddypress/) zum Einsatz. Die Kommunikation erfolgte über einen Mail-Verteiler. Hier wurden tägliche Updates und Anregungen zum Mitmachen verschickt. Die Lernenden konnten selbst entscheiden, unter welcher offenen Lizenz und mit welcher Namensnennung die von ihnen erstellten Arbeitsergebnisse veröffentlicht wurden.
* Kollaboration bei meinem Format
* Bei Online-Kursen ist die gemeinsame Arbeit mit mehreren Personen nicht nur möglich, je nach Umfang des Kurses wird sie sogar sehr empfohlen oder wird durch Umfang und Komplexität der vielfältigen Aufgaben nötig.
* Die Erstellung der einzelnen Kursbausteine kann einerseits in verschiedene Hände gelegt werden, andererseits kann auch jedes Element meist von mehreren Personen bearbeitet werden. Umfang und Organisation ist dabei meist von der jeweiligen Elementart abhängig (Link zu Texten, Bildern, Aufgaben). Bei der Zusammenstellung des Kurses aus diesen Elementen ermöglichen die meisten Plattformen die gemeinsame oder verteilte Bearbeitung, es sollte aber eine Person geben, die die Übersicht über die Aufgaben und den Produktionsstand behält. Im laufenden Betrieb kann die Betreuung i. d. R. ebenfalls von mehreren Personen übernommen werden. So können beispielsweise fachlich unterschiedlich qualifizierte Coaches für Rückfragen zu bestimmten Themen zur Verfügung stehen. Weiterhin ist häufig ein technischer Support für die Plattform und eventuelle Schwierigkeiten damit nötig.
* Kollaboration ist ferner bei der Kursdurchführung unter Lernenden möglich.
Weitere Punkt
* Richtige Lizenzangaben machen bei widersprüchlichen Angaben, Beispiel:
* [101-Reihe: Pault Klimpel](https://open-educational-resources.de/101-urheberrecht-und-freie-lizenzen/) ➡ "Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: [...] für das Video **Blanche Fabri und Chris Dies für OERinfo – Informationsstelle OER**. Das Video ist von Youtube aus eingebettet."
* Auf [YouTube](https://www.youtube.com/watch?v=4v9RJENzzkI)
* ➡ Kanal: "OERinfo – Informationsstelle OER", in der Beschreibung: "Paul Klimpel: Grundlagen zu Urheberrecht, Freien Lizenzen und OER"
* ➡ [im Video](https://youtu.be/4v9RJENzzkI?t=1171): "Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Agentur J&K – Jöran und Konsorten für OERinfo – Informationsstelle OER."
## ♻ Lizenz
*Ich denke, das meiste hiervon ist ohnehin nicht groß urheberrechtlich schützenswert, aber das Urheberrecht ist kompliziert, daher möchte ich es gern einfach machen:*
:::info
Die Inhalte dieses Dokuments stehen unter [CC0](https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/).
:::