### 1. Szenario und Fragestellung
#### 1.1 Grundlage des Szenarios
Spatial analysis and mapping of malaria risk in Malawi using Point-referenced prevalence of infection data Lawrence N Kazembe*1,2, Immo Kleinschmidt2, Timothy H Holtz3 and Brian L Sharp2;
https://link.springer.com/content/pdf/10.1186%2F1476-072X-5-41.pdf
Die Datengrundlage wurden von AtlantGIS aus dem Guthabe-Repository https://github.com/kacebe/AtlantGIS runtergelandet und in QGIS geladen.
Das Koordinatenbezugssystem wurde auf WGS84 / UTM Zone 28N mit der Autorität ID EPSG:32628 bearbeitet.
Raster => Web Coverage Service (WCS)
KBS => EPSG: 32628 - WGS 84 / UTM Zone 28N
Kodierung => UTF-8
Geometrie wird je nach Bedürfnis unterschieden.
#### Input Daten:
atlantgis_alos_3-1_utm_clip_nongeativevalues_25m_int32 als
atlantgis_dgm {GeoTIFF, Typ=Raster}
atlantgis_annual_precipitation als
atlandgis_preicpit {GeoTIFF, Typ=Raster}
Landtype_atlantgis {Geometrie= MultiPolygon}
#### Output Daten:
RasterLandtype {GeoTIFF, Typ=Raster}
Schummerung {GeoTIFF, Typ=Raster}
Rauhigkeit {GeoTIFF, Typ=Raster}
Konturen{ Typ=Linien}
DGM neugrechnet {GeoTIFF, Typ=Raster}
Niederschlag neugerechnet {GeoTIFF, Typ=Raster}
LandClasse neugerechnet {GeoTIFF, Typ=Raster}
#### 2 Kurzzusammenfassung
In den letzten 20 Jahren haben zahlreiche Studien die Ökologie und das Verhalten von Malaria-Vektoren und die Übertragung von Plasmodium falciparum Malaria in der Insel Sokotra untersucht. Es werden erhebliche Fortschritte bei der Kontrolle der ökologischen Faktoren und der Reduzierung der hohen Malaria-Prävalenz und der schweren Erkrankungen erzielt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Trends der letzten 20 Jahre in der Zusammensetzung der Wald-Arten, des Gelände-Models, der Niederschlägen entlang der Insel zu untersuchen, um ein Prävalenz-Karte zu erstellen, die für unterschiedliche Nutzungen verwendet werden kann, um die Malaria in der Insel zu bekämpfen.
#### 3 Methoden
Anhand von zur Verfügung stehende DGM, Niederschlag, Land_Typs und Daten, die von unterschiedlichen Methoden (Schummerung, Rasterisierung, Neuklassifizierung, Rasterrechner, Konturen, Neigung, etc.) gesammelt werden, werden die Risiko Gebiete in der Insel auf eine Karte zusammengesetzt, die die Intensität der Malariaübertragung entlang der Insel entspricht. Die Risiko Gebiete werden anhand von Wald_Typ, höhen Gebiete und Regenfälle dargestellt und genau identifiziert. Mit Hilfe der Karte werden Schätzgleichungen und die Mückenhäufigkeit Jahreszeit angepasst. Ein multiples Kriterium Analyse in Zusammenhang mit den obengenannten ökologischen Faktoren wurde verwendet, um die Risiko Gebiete zu identifizieren.
#### 4 Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen, dass in bestimmten Gebieten der Insel, wo es mehr dichte Wälder gibt, Reisfelder mit flachem und niedrigem Relief, leben die wichtigsten Arten von Moskitos. Darüber hinaus gelten diese Gebiete als günstig für die Ruhebedingungen und die Vermehrung von Anopheles-Mücken. Dies gibt ihnen den Titel eines Gebietes mit hohem Malariarisiko. Die hochgelegenen Gebirgsregionen sind jedoch Gebiete mit hohen Niederschlägen und niedrigen Temperaturen, die aufgrund der Windströmungen und des Fehlens von stehendem Wasser für Stechmücken ungünstig sind. Daher haben sie ein minimales Malariarisiko.
### Einleitung
Malaria ist eine Infektionskrankheit des Menschen und anderer Tiere, die durch den Stich infizierter weiblicher Anopheles-Mücken übertragen wird und durch Parasiten der Gattung Plasmodium verursacht und in den Blutkreislauf eingeschleust wird (Mwangangi et al., 2013Mwangangi, J. M., Muturi, E. J., Muriu, S. M., Nzovu, J., Midega, J. T., & Mbogo, C. (2013). Die menschliche Malaria ist eine der am weitesten verbreiteten vektorübertragenen Krankheiten, die in allen tropischen und subtropischen Regionen der Welt, besonders aber entlang des Äquators endemisch sind (Ahmad et al., 2011). Die verschiedenen Arten von Malaria, die von Mensch zu Mensch übertragen werden, sind: Plasmodium falciparum, Plasmodium vivax, Plasmodium malariae und Plasmodium ovale. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gibt es etwa 400 verschiedene Arten von Anopheles-Mücken, von denen nur 30 die wichtigsten Überträger der Malaria sind. Malaria ist nach wie vor ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit auf der Insel, wo sie weiterhin viele Todesfälle verursacht. Trotz der Fortschritte bei der Eindämmung der Krankheit traten im Jahr 2015 weltweit schätzungsweise 214 Millionen Malariafälle auf (Cruz-Coke, 2016), viele davon auf der Insel.

###### Abbildung 1: Lage der Insel
**Stichwörter**: Malarie, Risiko_Gebiete, Regenfälle, Höhenlage, dichter_Wald, Flüsse.
### Fragestellungen
Die Insel "Sokotra befindet sich zwischen dem arabischen Meer und dem Guardafui-Kanal in der Nähe der wichtigen Schifffahrtweg. Sie gehört zur Unterabteilung des Gouvernements Hadhramaut.
Um die Ausbreitung von Malaria auf der Insel so schnell wie möglich einzudämmen, ist es notwendig, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Zu diesem Zweck ist es notwendig, bestimmte Analysen durchzuführen. Für die Analyse und Erstellung einer Malariarisikokarte wurden verschiedene sozio-ökologische Faktoren analysiert, nämlich Höhe, Temperatur, Niederschlag und LULC, um die folgenden Fragen zu beantworten:
1) Können die Gebiete der Insel unterscheidet werden, einschließlich der Gebiete, in denen Malaria vorkommt?
2) Anhand der Malariafälle Können die Städte mit hohem Risiko identifiziert werden ?
3) Welche Gebiete der Insel haben mehr Niederschläge als andere ?
4) Wie groß sind die Entfernungen zwischen malariagefährdeten und nicht malariagefährdeten Städten?
5) Welche sind die bergigen und stark bewaldeten Gebiete der Insel?
### Filterungsprozesse
Um die Fragen richtig beantworten zu können, sind mehrere Eingaben erforderlich. Die meisten dieser Daten müssen generiert werden, während das digitale Geländemodell (DGM) der Insel AtlantGis bereits zur Verfügung steht. Die anderen Inputdaten sind Rasterdaten, die die Polygone von Waldgebieten, Hoch- und Tieftemperaturgebieten, aber auch Gebiete mit hohem Relief (Bergregionen) enthalten, so wie die Gebieten mit ihrer Niederschlag. Je nach Art des Waldes (dicht oder klassifiziert) nehmen wir eine Klassifizierung vor, um die verschiedenen Waldschichten zu unterscheiden, um daraus abzuleiten, welche Waldtypen die Befruchtung von Insekten (Moskito), die Malaria verursachen, begünstigen könnten.
Abgesehen davon helfen uns einige Filter, die Klassifizierung der Zonen nach den Höhen sowie derjenigen mit hohen Niederschlägen zu erhalten.
Diese Klassifizierungen dienen als Grundlage für die numerische Einstufung von Gebieten mit hohem Malariarisiko, um vorbeugende Maßnahmen gegen die Krankheit (Malaria) zu ergreifen.
### Karten und Risikobereiche
Die natürlichen Bedingungen, die die Verbreitung von Malaria auf der Insel begünstigen, sind vielfältig und komplex:
Der Wald: Er dient als Lebensraum für die Überträger (Anopheles).
Niederschlag: Niederschlag ist die Grundlage für Abfluss und stehendes Wasser, das als Nährboden für Mückeneier und -larven dient.
Gelände: Die Temperatur hängt von der Höhe ab (Höhe). Hitze und Kälte können für die Vermehrung und das Überleben von Mücken günstig oder ungünstig sein.
Mit Hilfe einer Rasterdatenanalyse werden wir die Gebiete auf der Insel identifizieren, die wahrscheinlich Mücken beherbergen, je nach Risikostufe.
Die kombinierte Malaria-Prävalenz unter den Primärstudien änderte sich im Laufe der Zeit nicht gleichmäßig. Von 2009 bis 2014 war die Prävalenz durch einen plötzlichen Wechsel in beide Richtungen (hoch oder niedrig) gekennzeichnet. Von 2015 bis 2017 zeigte die Prävalenz einen leichten Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren [Malaria Research and Treatment. Volume 2019]. Im Jahr 2018 zeigte die Prävalenz jedoch einen Anstieg. Die Inkonsistenz der Prävalenzschätzungen im Laufe der Zeit könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Malariainfektion in der Insel sehr variabel und instabil ist und Epidemien an verschiedenen Orten (agro-ökologischen Regionen) des Landes auftreten.
### Geländeanalyse

###### Abbildung 2: Konturen
Das Leben der Stechmücken, den Überträgern der Malaria, hängt weitgehend vom Klima und der Höhenlage der Umgebung ab, in der sie leben. Das Klima ist jedoch weitgehend vom Gelände abhängig. Gelände ist definiert als die Menge der Ungleichheiten (hohe und niedrige Erhebungen) der Erdoberfläche. Anhand der Höhe des Geländes der Insel können wir die malariagefährdeten Zonen abschätzen, da sie geeignet für Mückenvermehrung.
Auf der Karte oben haben wir die Konturen der Insel extrahiert, um die Struktur des Geländes zu visualisieren. Die Beobachtung ist, dass es Bereiche gibt, die scheinbar leer sind. Dies sind Bereiche mit sehr niedrigen Höhen, die wir der Nullebene angeglichen haben. Diese Bereiche sind entlang der hohen und niedrigen Enden, aber auch in der Mitte der Insel sichtbar. Dann bemerken wir Konturen, die durch kleine Hohlräume von zwei bis sieben Millimetern getrennt sind. Diese Bereiche sind im Nordosten, einem Teil des Zentrums und dem Horn, das den nordwestlichen Teil der Insel ausmacht, viel deutlicher sichtbar. Sie bilden die mittlere Ebene in der Höhe. Und schließlich gibt es fast zusammenhängende Konturen, die hauptsächlich im nördlich-zentralen der Insel zu beobachten sind.

###### Abbildung 3: Konturen in Schummerung projiziert
Auf diese Karte haben wir die Konturen ohne Klassifizierung in die Reliefkarte projiziert. Diese Projektion lässt uns verstehen, dass je nach Höhenlage die Farben bei einem Einkanalgraustuf von schwarz nach weiß wechseln. In der Tat stellen die dunkelschwarzen Bereiche den Nullpegel dar, der durch die Leerstelle in der vorherigen Konturkarte angezeigt wird. Die etwas helleren Bereiche stellen die etwas höher oder mittelhoch gelegenen Bereiche dar, die in der vorherigen Karte durch Umrisse mit Abständen von zwei bis sieben Millimetern gekennzeichnet sind. Und die wenigen sonnigen Gebiete, die einen kleinen Gürtel in der Mitte der Insel bilden, sind die Spitze der Insel.
Um die Frage zu beantworten, ob wir die Zonen der Insel unterscheiden können, einschließlich der Zonen, in denen Malaria vorkommt?
Wir gingen zu einer systematischen Identifizierung der Zonen nach der Rasterrechner-Methode über und berücksichtigten dabei das Konzept von Stratum = Schicht, das zur Bezeichnung von geographischen Gebieten der Malaria verwendet wird und seinen Ursprung dem Klima verdankt. Jede ökologische Schicht der Malaria wird durch die Beschaffenheit des Bodens, die Niederschlagsmenge, die Vegetation, die Art der Stagnation des Oberflächenwassers, die Larvenvorkommen der Anopheles, die vorhandenen Vektorarten, das Übertragungsprofil und die Art des menschlichen Lebensraums spezifiziert.Siehe Tabelle mit Details zu Stechmücken und ihrer Lebensweise. https://devsante.org/articles/le-moustique
Mit dieser Funktion konnten wir das Relief der Insel in zwei Teile trennen:
Bereiche mit Höhenlagen von 0 bis 500 Metern und solche mit Höhenlagen von 501 bis 1000 Metern. Die Bereiche von 0 bis 500 Meter fallen in die Klasse 0 und die von 501 bis 1000 Meter in die Klasse 1. In Anbetracht der Tatsache, dass Stechmücken in Höhen über 500 Metern nicht mehr fliegen können, gehören zu den gefährdeten Gebieten vor allem die Zentralregion, die Städte vom Süden bis zum Nordosten und 2/3 der gesamten Ostregion. Diese Risikogebiete sind in rosa Farbe dargestellt und nehmen etwa 3/4 der Insel ein. Siehe die DGM-Karte, in der die beiden Ebenen durch die Farben Rosa und Rose dargestellt sind. Was wir für den Moment feststellen können, ist, dass Regionen oberhalb von 500 Metern im Vergleich zu Regionen unterhalb von 500 Metern ein geringes Malariarisiko aufweisen.
Denn die meisten Anopheles-Arten können nicht in großen Höhen leben [Développement et Santé, n°189, 2008].
In Bezug auf weitere Kriterien mit hohem oder niedrigem Risiko kommen die Karten der Niederschlagsmenge und LULC (Land Use and Land Cover) der Insel ins Spiel. Diese Aspekte haben Werte, die geschätzt werden können, um den Grad des Malariarisikos auf der Insel abzuleiten.

###### Abbildung 4: Karte mit vorhergesagter Prävalenzrate basierend auf der Höhenlage
Bei der Schummerung wird eine künstliche Lichtquelle auf die Geländehöhen geworfen. Im Ergebnis lässt sich die Oberflächenform des Geländes gut veranschaulichen. Daher merkt man, dass das höhste Gebiet der Insel genau eine Kette von süd bis zum zentral-nord formuliert, wie es in DGM-Neugerechnet erklärt ist. Einige hohe Stücke sind auch im nordöstlichen und westlichen Ende der Insel zu bemerken. Und die niedrigen und flachen Teile des Reliefs befinden sich in der Mitte, am Nordrand und am gesamten Südrand.

###### SChummerung des Landtypes genau wie in der neugerechneten DGM
### Niederschläge
Als Teil der Strategie zur Malariakontrolle auf der Insel gingen es dazu über, Gebiete mit hohen und solche mit geringen Niederschlägen zu identifizieren. Die Rasterkarte der Niederschlagsmenge lässt erkennen, dass die minimale Niederschlagsmenge 119,138 Millimeter und die maximale Niederschlagsmenge 285,113 Millimeter beträgt. Wir haben die Insel in zwei Klassen gerechnet, eine mit einer Niederschlagsmenge zwischen 119,138 und 150 Millimetern und die zweite mit 151 bis 200 Millimetern. Und wir stellen fest, dass die Karte in zwei Farben unterteilt ist, von denen die rote die Zone bezeichnet, in der die Niederschlagsmenge viel höher ist und die von 151 bis 200 Millimeter reicht. Diese deckt den oberen Teil des Nordwestens ab, bis hin zu den äußersten Enden der Insel. Die zweite Farbe in Grün kennzeichnet das Gebiet mit geringen und mittleren Niederschlägen zwischen 119 und 150 Millimetern. Dieser Bereich erstreckt sich hauptsächlich vom Zentrum nach Osten. Es gibt jedoch kleine Teile dieses Gebietes, die sich im Nordwesten, Westen und Süden der Insel befinden. Wir können davon ausgehen, dass die Ursache für die hohen Niederschläge in der nordwestlichen Region zum Teil auf das Vorhandensein der Berge zurückzuführen ist. Dies ist die Region der großen Gipfel der Insel. Diese Art von Relief mit viel Regen ergibt ein fast kaltes und feuchtes Klima, das für Moskitos unverträglich ist. So entwickelt sich z.B. Plasmodium falciparum nur zwischen 15° und 35°, wobei das Optimum bei 25° liegt: Je weiter von diesem Optimum entfernt, desto länger ist der Reproduktionszyklus des Parasiten und desto geringer ist die Infektionsrate der Anopheles. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden, dass es sich nicht um ein Hochrisikogebiet für Malaria handelt.
[Spatial analysis and mapping of malaria risk in Malawi: Seit 5 von 9].

###### Abbildung 5: Karte mit vorhergesagter Prävalenzrate basierend auf der Niederschlag
### Land Cover
Die Analysen zeigten, wie wichtig die Integration von Risikofaktoren für die räumliche Vorhersage des Malariarisikos ist. Tatsächlich zeigen die Ergebnisse, dass Höhe, Wald und Niederschlag eine wichtige Rolle bei der Definition des Malariarisikos auf der Insel spielen, eine Tatsache, die von Experten auf der Insel anerkannt und von mehreren anderen Studien auf dem afrikanischen Kontinent bestätigt wurde.
Da die Prävalenz der Malaria auf der Insel nicht mit klimatischen Schwankungen und bestimmten Umweltkriterien zusammenhing, waren einige präventive Kontrollen zum Scheitern verurteilt. Dies könnte zum Scheitern einiger Präventivmaßnahmen geführt haben, da die klimatischen Schwankungen auf der Insel als minimal und ohne Wirkung angesehen wurden.

###### Abbildung 6: Karte mit der vorhergesagten Prävalenzrate je nach Waldtyp.
Auf dieser rasterisierten Karte können wir sehen, dass es verschiedene Arten von Wäldern gibt, je nach ihrer Dichte (dichter und weniger dicht), die von dunkelgrün bis hellgrün reichen. Die dichtesten Wälder zeichnen sich durch eine dunkelgrüne Farbe aus, die im Allgemeinen im zentralen Osten, im Norden und im Süden der Insel zu finden ist. Die Wälder mittlerer Dichte befinden sich im zentralen Westen und einigen Teilen des Nordostens. Die Wälder mit geringer Dichte bilden von Südosten her eine Kette, die sich nach Westen hin verbreitert (Abbildung 5). Das Niveau bzw. die Dichte der verschiedenen Waldtypen wird durch kleine Diagramme visualisiert, daher die Bestätigung der drei Waldtypen der Insel.
Zur Einteilung der Insel in Gebiete mit hohem und niedrigem Risiko in Bezug auf die verschiedenen oben genannten Waldtypen wurden diese in zwei Klassen eingeteilt:
Klasse 0, die von 27 bis 41 reicht. Diese Klasse nimmt den größten Teil der Insel ein und wird durch die dunkelgrüne Farbe repräsentiert. Daher eine Vegetation mit schwacher Strömung, ein günstiger Ort für die Ruhe und die Vermehrung von Anopheles nach [Entwicklung & Gesundheit. 02 JULI 2008].
Die Klasse 1 beginnt von Ebene 1 bis Ebene 26 und bildet ein Band, das von Südosten ausgeht und sich zum Westen der Insel hin verbreitert. Es nimmt etwa 1/3 der Wälder der Insel ein und wäre wegen der wahrscheinlich starken Strömungen weniger günstig für die Existenz und das Überleben von Mücken. Abbildung 7

###### Abbildung 7: Karte mit der vorhergesagten Prävalenzrate je nach Waldklasse
### Zusammenfassung
Für gezielte Malariakontrollmaßnahmen wäre eine zusammenfassende Karte der drei Raster erforderlich.
Im Rahmen der Strategie zur Verringerung der Malariabelastung ist zum Beispiel geplant, die Abdeckung mit insektizidbehandelten Netzen zu erweitern, oder es werden Rückstandssprühungen auf der Insel durchgeführt. Es ist daher wichtig, die Zielorte zu identifizieren und die Aktivitäten sorgfältig zu planen, bevor das Programm ausgeweitet wird. Diese Karte kann u. a. die anzusteuernden Bereiche anzeigen, z. B. alle Hochrisikogebiete. Auf der Grundlage von Schätzungen der gefährdeten Bevölkerung und aktuellen Schätzungen der Kosten für die Bereitstellung von Netzen können die Kosten für eine Ausweitung berechnet werden. Für die Effizienz ihrer Aktivitäten könnte diese Karte nützlich sein, um die wichtigsten Punkte zu finden, die besprüht werden müssen.

###### Abbildung 8: Gesamte Rasterrechner der drei reklassifierten Raster.
Diese Übersichtskarte bietet eine attraktive Alternative und ermöglicht einen Ansatz zur Planung der Malariakontrolle auf der Insel. Es beinhaltet eine inhärente räumliche Korrelation von Informationen, die zur Optimierung der Steuerungsergebnisse notwendig sind. Darüber hinaus ermöglicht es die Quantifizierung und Lokalisierung von gefährdeten Gebieten und solchen mit hohem Malariarisiko. Und diese Daten können je nach Intensität der menschlichen Aktivitäten auf Wäldern und Böden bis zu etwa 10 bis 15 Jahre lang genutzt werden.
Um die Risikobereiche von den Hochrisikobereichen zu trennen und zu lokalisieren, gehen wir zu einer paarweise vergleichenden Methode der drei im Rasterrchner reklassifizierten und projizierten Karten über. Laut [Developpement&Santé.02 JULY 2008] sind die besten Eiablage- und Ruheplätze für Anopheles Wälder mit geringer Strömung und Reisfelder.
Da wir wissen, dass die großen Regenfälle (151-200) und die hohen Berge (501-200) in der zentral-westlichen Region mit einem Minimum an Wäldern auftreten, können wir ableiten, dass diese Region ein geringes Risikogebiet für Malaria darstellt. Weil nicht günstig für die Lebensweise von Anopheles. Andererseits ist die zentral-östliche Region der Insel durch geringe und mittlere Niederschläge (119 - 150) mit einem geringen Relief (0 - 500), aber mit der höchsten Walddichte (27 - 41) gekennzeichnet. Aufgrund seiner ökologischen Eigenschaften ist es ein ideales Lebensgebiet für die Anopheles. Aber auch einige Teile der nordwestlichen und südlichen Region sind von dichten Wäldern durchzogen, die Hochrisikogebiete für Malaria darstellen. Abbildung 8.
### Quellen:
#### Wissenschaftliche Forschung:
Malariaforschung und -behandlung, Akademischer Auteur: Robert Novak. https://www.hindawi.com/journals/mrt/2019/7065064/#B4
Malaria-Risikogebiete unter Verwendung von Multi-Kriterien-Entscheidung, Auteurs: Syntayehu Leguesse, Alemayehu Regassa, Nasreddin Temam.
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/23311843.2020.1860451
National Library of Medicine, Auteurs: Joseph M Mwangangi 1, Charles M Mbogo, Benedict O Orindi, Ephantus J Muturi, Janet T Midega, Joseph Nzovu, Hellen Gatakaa, John Githure, Christian Borgemeister, Joseph Keating, John C Beier
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23297732/
Malaria Journal, Auteurs: Jane P Messina, Steve M Taylor, Steven R Meshnick, Andrew M Linke, Antoinette K Tshefu, Benjamin Atua, Kashamuka Mwandagalirwa & Michael Emch
https://malariajournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/1475-2875-10-161#Fig5
Spatial analysis and mapping of malaria risk in Malawi using
point-referenced prevalence of infection data Lawrence N Kazembe*1,2, Immo Kleinschmidt2, Timothy H Holtz3 and Brian L Sharp2;
https://link.springer.com/content/pdf/10.1186%2F1476-072X-5-41.pdf
#### Methoden:
Digitale Geographie: Rasteranalyse (Neigung, Schummerung, Perspektiv, Relief, Rauhigkeit
https://de.digital-geography.com/qgis-tutorial-teil-5-einfache-gelaendeanalyse-von-hoehendaten-raster-neigung-perspektive-schummerung-relief-und-rauhigkeit-neigung-perspektive-summerung-relief/
ArcGis für Desktop: Neigung
https://desktop.arcgis.com/de/arcmap/10.3/tools/3d-analyst-toolbox/understanding-slope.htm
Rasterrechner:
https://docs.qgis.org/2.8/de/docs/user_manual/working_with_raster/raster_calculator.html