# MCI Blatt 7 **Gruppenmitglieder** Philipp Herzog, Nicolas Gassen **E-Mail** s6phherz@uni-bonn.de s6nigass@uni-bonn.de ## Aufgabe 1 ### Student (Informatik) **Name:** Nicolas Gassen **Alter:** 21 **Hobbies:** Programmieren, Videospiele, Videoschnitt, Gesang und Schlagzeug **Vorlieben:** Schlafen, Strandurlaube und Essen **Technische Affinität:** Durch das Informatikstudium bedingt hoch #### Q&A **Q:** Was stört dich an den bisherigen Onlineklausuren? **A:** Die Ausweiskontrolle dauert immer recht lange. Manchmal gibt es Probleme mit den Hintergrundgeräuschen, wodurch man die Kopfhörer zum besseren Konzentrieren abnimmt, man dann aber wiederum eventuell wichtige Infos verpasst. Leider ist es auch sehr kompliziert Einsicht auf die geschriebenen Klausuren zu erlangen. Das Verfahren war bei manchen Klausuren so untransparent, dass ich auf die Einsicht, obwohl ich diese gerne gehabt habe, verzichtet habe. **Q:** Was gefällt dir an den aktuellen Onlineklausuren? **A:** Wenn man die Klausur einmal begonnen hat, hat alles eigentlich ganz gut funktioniert. Die Abgabe war auch immer problemlos, wenn auch manchmal. **Q:** Was würdest du ändern, damit die Onlineklausuren für dich angenehmer wären? **A:** Ausweis und Arbeitsplatzkontrolle sollten nicht so viel Zeit einnehmen. Die Abgabelinks sollten etwas früher bereitgestellt werden. In manchen Klausuren kamen diese erst kurz vor Abgabe und beim einscannen mit dem Handy ist es manchmal schwierig den Link schnell auf das Handy zu bekommen. ### Studentin (Psychologie) **Name:** Lydia Metz **Alter:** 22 **Hobbies:** Sport, Ehrenamt in der ev. Kirche **Vorlieben:** Reisen, Natur, Konzerte **Technische Affinität:** Durchschnittlich **Q:** Was stört dich an den bisherigen Onlineklausuren? **A:** Sehr viele Voraussetzungen für Studierende: Ruhiger Ort, technische Geräte (Webcam, Drucker, etc.), mehr Aufwand im Vorhinein. Dokumente müssen schon Wochen vorher eingesendet werden. Große Unterschiede zwischen verschiedenen Modulen, häufig abhängig vom Lehrenden. Noten spiegeln nicht zwangsläufig die Leistung wieder. **Q:** Was gefällt dir an den aktuellen Onlineklausuren? **A:** Neue Klausurvarianten; Vorher war es eine reine Wissensabfrage. Durch OpenBook-Klausuren muss man Dinge verstanden haben. Mehr Realitätsbezug. OpenBook Klausuren sind super! **Q:** Was würdest du ändern, damit die Onlineklausuren für dich angenehmer wären? **A:** Einheitlichere Verfahren für Onlineklausuren. Leitfaden für Lehrende und Studierende: Was darf ich während der Klausur und was nicht? Besserer Umgang und mehr Rücksicht bei technischen Problemen. ## Aufgabe 2 ### Aktuelles Szenario: Die Ausweise der Studierenden werden über eine Webcam in BBB von den Tutoren kontrolliert. Im gleichen Zuge findet eine kurze Arbeitsplatzkontrolle statt. Anschließend werden die Klausuren geschrieben und regelmäßige Updates über das Board in BBB gegeben. Nach der Bearbeitungszeit legt jeder Studierende den Stift nieder und scannt seine Klausur ein. Die Abgabe des PDF Dokuments erfolgt über den im Chat bereitgestellten Sciebo-Link. ### Konzept: Da das Mobilgerät bei allen Studierenden sowieso mit am Platz liegt, ist eine klausurbegleitende App eine naheliegende Lösung. Die App soll folgende Funktionalitäten haben: * Anstehende sowie bereits beendete Klausuren sollen strukturiert und zentral dargestellt werden * Ausweiskontrolle und Klausurabgabe erfolgen über die appinterne Scanfunktion und sind einfach einzusehen für Dozent*innen => Einheitliche Abgaben * Die Studierenden erhalten Einsicht auf ihre bereits abgegebenen Dokumente und eine Bestätigung, dass alles geklappt hat. * Wird die App während der Klausur geschlossen, werden die Prüfer*innen benachrichtigt. Je nach Konfiguration, kann die Klausur weitergeschrieben werden oder wird automatisch abgebrochen. ## Aufgabe 3 Siehe weitere Dateien, die abgegeben wurden. Verwendete Prototypen: * Wizard of Oz * Wireframing & Rapid Prototyping ## Aufgabe 4 Evaluationsmethode: Cognitive Walkthrough Diese Methode wurde gewählt, da Sie einen vorgegebenen und strukturierten Ablauf hat, welcher im Vorhinein betrachtet, vermutlich relativ intuitiv durchgeführt werden kann und einen guten Überblick bietet. ### Eingabe definieren #### Erstes Testszenario Unsere Eingabe ist in diesem Fall ein beliebiger Studierender, welcher an einer Klausur teilnimmt. Vor der anstehenden Klausurphase schaut die Testperson regelmäßig in die App, um die aktuellsten Informationen zu seinen Klausuren einzuholen (Voraussetzungen, Terminverschiebungen, etc.). #### Zweites Testszenario Unsere Testperson befindet sich bereits in dem Testszenario und nutzt die App während der Klausur. Zur Zeiteinteilung wird regelmäßig auf den ablaufenden Timer geschaut. Am Ende der Klausur werden alle Dokumente digital erfasst, eingescannt und in der App hochgeladen. Der Studierende erhält eine Bestätigung, dass alles funktioniert hat. ### Untersuchung der ausgeführten Handlungen Aufgrund der überschaubaren Benutzeroberfläche bestehend aus einer Liste mit anstehenden und beendeten Klausuren ist davon auszugehen, dass ein Studierender auf schnellem Wege zu den jeweils benötigten Informationen gelangt. Da heutzutage die Nutzung eines Smartphones zum Alltag gehört ist die simple Bedienung des aktuellen Prototyps möglich. Alle Buttons/Knöpfe sind eindeutig beschriftet oder durch aussagekräftige Symbole dargestellt. Bei Aktionen, wie der finalen Abgabe, wird eine zweite Sicherheitsabfrage ausgelöst, um eine ungewollte Abgabe zu verhindern. ### Protokollierung kritischer Informationen #### Welche Schritte / Informationen sind zu erfolgreichen Nutzung der App notwendig? * Grundlegende Kenntnisse bei der Bedienung eines aktuellen Smartphones * Besitzt aller notwendigen Dokumente (Ausweis, etc. ) * Zugangscode für benötigte Module, sowie ggf. Account zur Appnutzung * Einwilligung zur digitalen Datenvereinbarung #### Welche Schritte könnten zu Problemen bei der Nutzung führen * Fehlende Zugangscodes * Zu altes/langsames Smartphone * Kein Internet * Schlechte Kameraqualität, um Dokumente zu scannen ### Revision Die Bedienbarkeit ist nach Berücksichtigung der bisher genannten Punkte gegeben. Da als Endgerät ein Smartphone gedacht ist befinden sich stets alle Elemente zentiert in der Mitte des Bildschirmes und bieten die notwendige Übersicht. Navigationselemente befinden sich typischerweise oben links oder rechts und übernehmen daher die Designentscheidungen aus heute üblichen Smartphone Betriebssystemen, um den Nutzer bei den bestehenden Gewohnheiten in puncto Bedienung abzuholen. Wichtige Elemente wie laufende Klausuren heben sich visuell durch einen roten Punkt ab. Anstehende Klausuren sind ohne Suche direkt oben zu finden. Der Button zur finalen Abgabe hebt sich farblich von den restlichen Punkten ab und ist eindeutig beschriftet. Ein zu altes oder langsames Smartphone kann ggf. durch eine Website-Version der App umgangen werden. Vorausgesetzt der Nutzer verfügt über einen Computer oder Laptop mit Internetverbindung. Durch heute gängige Entwicklungsmethoden für Mobilanwendungen steht häufig eine Webbasierte REST-API zur verfügung, auf welche die App zugreift. Diese ermöglicht die einfache Bereitstellung einer Webanwendung. Die App wird sowohl für iOS, als auch für Android entwickelt und ist daher für die breite Masse zugänglich Schlechte Kameraqualität lässt sich nur durch bessere Hardware ausgleichen. Viele Bildungseinrichtungen bieten für finanziell benachteiligte Studierende einen Geräteverleih an. Gegebenenfalls lässt sich ein Geräteverleih direkt als Service über die App anbieten. Um Datenschutzbedenken auszuräumen kann die Anwendung als OpenSource Projekt entwickelt werden. Bildungseinrichtungen sollten die Möglichkeit haben, die Anwendung selber zu hosten und den Studierenden bereitzustellen. So bleiben die Daten stets innerhalb der jeweiligen Einrichtung. Gegen Internetausfälle kann die App keinen Schutz liefern. #### Verwendete Prototyping Methoden Durch die Verwendung der **Wizard of Oz Methode** war ein einfaches Testen der Prototypanwendung möglich. Durch statisch festgelegte Inhalte können Testpersonen die App in beinahe vollem Umfang testen, sowie alle Ansichten verwenden und bewerten. Die Darstellung der einzelnen Ansichten als Mockups (Wireframing & Rapid Prototyping) in einer großen Übersicht mit Ablaufpfeilen ermöglicht den schnellen Überblick über die Komplexität der geplanten Anwendung. Für Entwickler lässt es sich schnell nachvollziehen, welcher Knopf welche Funktion/Ansicht hervorufen soll. Das sog. Papierprototyping wäre eine geeignete analoge Alternative zum Wireframing. #### Besonderheiten der Evaluation Die gewählte Evaluationsmethode ließ sich, wie erwartet, einfach und intuitiv durchführen. Schwachstellen des aktuellen Entwurfs wurden deutlich und können nun verbessert werden. Die Evaluation setzt sich aus vielen verschiedenen Schritten zusammen und ist relativ zeitaufwändig. Als Ergebnis erhält man jedoch eine umfassende Auswertung. Die gewählte Methode betrachtet die Anwendung aus Sicht der Entwickler, welche bereits voreingenommen sind und die Anwendung bereits vertrauter bedienen als echte Testpersonen. #### Bezug zu Personas Sowohl für technisch Affine, als auch für normale Smartphone-Benutzer ist die App einfach zu bedienen. Die unterschiedlichen Varianten für Authentifizierung und Abgabe von Onlineklausuren werden durch die vorgeschlagene Applikation vereinheitlicht und bieten den Bildungseinrichtungen eine einfache Möglichkeit zur Durchführung von Onlineklausuren. Die Zeit zur Kontrolle der Dokumente wird deutlich verkürzt. Lehrende können durch die Vorgaben der App einen festen Ablaufplan während der Klausur festlegen. Durch eine entsprechende Erweiterung der App-Funktionalität könnte die Einsichtnahme in Klausuren ermöglicht werden und würde auch diesen Prozess vereinfachen.