# Präsentation
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# Zusammenfassung : Comparative Life Cycle Assessment of Tetra Pak® carton packages and alternative packaging systems for liquid food on the Nordic market
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## Hintergrund und Ziele der Untersuchung
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* LCA entsprechend der ISO 14040 und ISO 14044
* von Tetra Pak International SA in Auftrag gegeben
* Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg durchgeführt
* Stärken und Schwächen der Tetra Pak Karton Verpackungen im Vergleich zu anderen Aufbewahrungsmöglichkeiten für Getränke
* skandinavischer Markt
* Critical Review Process
* Tetra Pak dienen; Konsumennten als Informationsquelle dienen
## Funktionelle Einheit
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* Bereitstellung von 1000 l Getränk in der Verkaufsstelle für gekühlte und nicht gekühlte Getränke
## Referenzfluss
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* tatsächlich gefüllte Volumen der Kartons
* alle Verpackungselemente mit einbezogen:
Getränkekarton, der Verschluss, die Transportverpackungen (Wellpappen, Paletten und Folien)
## Systemgrenzen
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* ´cradle-to-grave´

#### nicht berücksichtigt:
* Produktion, Entsorgung und Wartung der Infrastruktur (Maschinen, Transportfahrzeuge etc.)
* Produktionsgüter
* Rollcontainer für den Transport der Getränke Kartons (200-500 mal wiederverwendbar)
* Produktion der Getränke und deren Transport zur Füllstation
* Verteilung der Getränkemasse von Füllstation zu Verkaufsort (die der Verpackungen schon)
* Umwelteffekte durch Unfälle
* Verlust von Getränken an verschiedenen Stellen der Produktionskette
* Nutzungsphase des Konsumenten (z.B. Säuberung leerer Behälter vor Entsorgung)
* Transport vom Verkaufsort zum Konsumenten
## Abschneidekriterien
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* Masseanteil unter ein Prozent
* gesamte Menge an ausgelassenen Input-Materialinen, darf 5% nicht überschreiten
* giftige Substanzen dürfen nicht abgeschnitten werden
* in diesem Beispiel: Drucktinte, Klebstoffe und Stärke für Wellpappen
## Elementarflüsse: Klassifizierung und Charakterisierung

• Studie will heraus finden wo Stärken und Schwächen liegen
• Aufbau der Verpackungssysteme: mögliche Szenarien
• Zusammensetzung der Verpackung hängt von Füllgut und Verwendung ab
• Daten erhoben auf der Marktrelevanz
• Untersuchung des Materials
• 
• Lebenszyklus der Produkte
• 
• Basisszenario mit Kreislauf- Recycling
# Sachbilanz
* Zweite Stufe der Ökobilanz
* Zusammenstellung und Quantifizierung von Inputs und Outputs während des Lebenszyklus
* DIN EN ISO 14 044


* Herstellung von verschiedenen Plastik Werkstoffen: **PP, HDPE, LDPE, LLDPE, BIO-PE** und **PET**
**Exemplarisch Polypropylen:**
* Gewinnung von Aluminium und die Herstellung von Aluminiumfolie
* Herstellung von Zinnplatten (Getränkeflaschenverschluss)
* Schmelze und Herstellung von Glas zur Glasflaschenproduktion
* Produktion der Getränkekartons (verschiedene Sorten)
* Produktion von Wellpappe Behältern für den Transport der Getränkekartons
* Gewinnung von Titandioxid
* Herstellung der Verschlüsse (Tetrapak)
* Abfüllen der Flüssigkeiten in die zu untersuchenden Objekte
* Transportwege


* Recycling und Wiederverwendungsmöglichkeiten
* Hintergrunddaten

## Ergebnisse für einzelne Länder (Schweden)
Ergebnisse der untersuchten Verpackungssysteme für einzelne Länder, separat für die unterschiedlichen Kategorieren in Balkendiagrammen.
* **Sekundärprodukte (Recyclingmaterialien und zurückgewonnene Energie)** werden durch **Rückgewinnungsverfahren** aus benutzten Verpackungsmaterialien gewonnen.
* Hierbei wird angenommen, dass diese Sekundärprodukte von **Folgesystemen** verwendet werden.
* Um diesen Effekt in der LCA zu berücksichtigen, werden die jeweiligen **Umwelteinflüsse in Form von Gutschriften reduziert.**
* **Die Ergebnisse der LCA sind relativ:** Keine Aussagen über die voraussichtliche Beeinflussung von möglichen Endpunkten, Risiken, oder das Überschreiten von Schwellen und Sicherheitsmargen.
* Alle Ergebnisse beziehen sich auf den Primär- und Transportmaterialfluss der notwendig ist, um **1000 L des Produktes zum Verkaufspunkt** zu transportieren, inklusive End-of-life des Verpackungsmaterials.
**Ergebnisse unterteilt in Kategorien: DAIRY (Landwirtschaftsprodukte),
JNSD (Säfte, stille Getränke), Grab & Go (To-go-Produkte)**
* Einfluss der verschiedenen Verpackungssysteme auf folgende Kategorien:
• Klimawandel (kg CO2-Äquivalent)
• Versauerung (kg SO2-Äquivalent)
• Bildung von Photoxidantien (kg O3-Äquivalent)
• Ozonabbaupotential (g R11-Äquivalent)
• Eutrophierung (g PO4-Äquvalent)
• Feinstaubemissionen (kg PM2.5-Äquivalent)
• Primärenergieverbrauch gesamt (GJ)
• Primärenergieverbauch nicht-erneuerbar (GJ)
• Naturnutzung (m2-e*Jahr)
• Wasserverbrauch (m3)

# Sensitivitätsanalyse
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* Basisszenario mit einem Zuteilungsfaktor von 50% hier von 100%
* höherer Allokationsfaktor = mehr Belastung aus den End-of-Life Prozessen
* aber auch Zuteilung von mehr Gutschriften z.B. vermiedene Stromerzeugung
* zusätzlichen Zuteilung von Gutschriften > zusätzlichen Belastungen
* Nettoergebnisse mit einem Faktor von 100% sind niedriger
* Ausnahmen ist die Wirkungskategorie "Klimawandel"
* alle Emissionen der Verbrennung werden dem System zugewiesen
* Flaschen mit reduziertem Gewicht fallen in allen Auswirkungen und Kategorien geringer aus
* Sensitivitätsanalyse zeigt:
* Das die Wahl des Datensatzes auf dem schwedischen Markt nicht sehr relevant ist
* Jedoch in der Umweltwirkungskategorie "Klimawandel" eine Rolle spielen kann
# Schlussfolgerung (Schweden)
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* Getränkekartonsysteme weisen in allen Wirkungskategorien geringere Belastungen auf
* Eine Ausnahme gilt wenn ein hoher Anteil an biobasiertem Polyethylen enthalten ist, insbesondere wenn ein Allokationsfaktor von 50% angenommen wird
* Verwendung von Mehrweg-Rollbehältern anstelle von Einweg-Transportverpackungen.
* Flaschen aus Polyethylen auf biologischer Basis sind genauso oder besser als Getränkekartons
* Gewichtsreduzierung von Kunststoffflaschen führt zu geringeren Umweltauswirkungen
Wesentliche Rolle für die geringen Umweltauswirkungen spielen:
* Erneuerbarkeit der Kartonbestandteile
* hoher Einsatz von erneuerbaren Energien
* Verwendung von Aluminiumfolie für Verpackung erhöht die Gesamtbelastungen
* Kartons ohne biobasierten Polyethylen zeigen ähnliche Ergebnisse wie die untersuchten Flaschen
* erhöhten Anteil von biobasiertem Polyethylen verbessert den Bereich "Klimawandel"
* Je höher das Volumen, desto geringer sind die Auswirkungen
## Allgemeine Schlussfolgerungen und Empfehlungen
* Getränkekartons relativ geringe Umwelteinflüsse in alle Umweltkategorien
* hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Ernergien
* gute CO2 Bilanz der Produkte
* Verwendung von biobasierten Kunststoffen: bessere CO2 Bilanz; verschlechtert Auswirkungenalle anderen Umweltkategorien, durch Einfluss der Landwirtschaft
# Kritik an der Studie
* Rollcontainer für den Transport der Getränke Kartons (200-500 mal wiederverwendbar) nicht berücksichtigt
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