Mariusz, Michał Die Erzählnung "Das Fräulein von Scruderi" ist 1819 veröffentlicht worden. Sie wurde von E.T.A Hoffmann geschrieben und hat bereits alle Merkmale eines modernen Kriminalromans wie z.B ein Verbrecher und ein Opfer. Außerdem herrscht eine unheimliche Stimmung und große Spannung, was wir in der folgenden Textanalyse zu beweisen versuchen. Die Handlung der vorgelegten ersten Szene spielt " Spät um Mitternacht" im Herbst des Jahres 1680, also in der Zeit, in der es zu zahlreichen Einbrüchen, Diebstählen und Morden in Paris kam. Im Text gibt es viele Epitheten, Partizipien I und Verben, die Geräusche und Lauten nachahmen, z.B. "ein böses Verfahren", "furchtbar entstelltes Jünglingsantlitz", "zitternd", "zagend", "donerten" und "stöhnte und schluchzte". Von der grausamen Stimmung der Geschichte zeugt auch das Aussehen der Gestalt, die Madeleine von Scuderi "mitten in der Nacht" besucht. Der Ankömmling ist nähmlich eine "in einen hellgrauen Mantel gewickelte Gestalt, die den breiten Hut tief in die Augen gedrückt hatte". Die Gestalt bittet um Hilfe, indem sie überzeugende, mit Einsamkeit und Beunruhigung verbundene Phrasen benutzt, z.B "verlassen von aller Welt" oder "bedrängt von einem ungeheuern Geschick". Es gibt zahlreiche Ausrufesätze, die die Spannung hervorheben wie "... so macht doch nur auf", die mehrmals im Text vorkommen. Den Höhepunkt erreicht die Stimmung ganz am Ende der Szene, als es sich erweist, dass der Mann einen Stilett besitzt. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass unsere Deutungshypothese, dass eine unheimliche Stimmung in der Geschichte herrscht, bestätigt wurde. Unserer Meinung nach verstärkt diese Stimmung beim Leser seine Spannung, weswegen man den Eindruck hat, dass man diese Erzählung als eine Kriminalgeschichte liest. Agnieszka, Claudia E.T.A Hoffmann veröffentlichte im Jahre 1819 seine Erzählung unter dem Titel "Das Fräulein von Scuderi". Dieser Auschnitt befindet sich direkt zu Beginn des Kriminalromans und verweist auf eine düstere Atmosphäre. Die erste Szene spielt sich vor dem Hause des Fräuleins ab. Um Mitternacht klopft ein junger Mann an die Tür und bittet die Martiniere darum, hereingelassen zu werden. Diese unbehagliche und unheimliche Sitiation wird durch die Bezeichnungen "hart und heftig" (Z.5), aber auch "zitternd und zagend" (V.16) unterstrichen. Darüber hinaus gibt es ebenfalls in der Erzählung zahlreiche Ausrufesätze wie "...so macht doch nur auf!" (Z. 19) und "...welcher Taugenichts uns das Haus einschlagen will!" (Z.32 f), die die herrschende Anspannung der Situation verdeutlichen. Als die Martiniere des Fräuleins sich dazu entscheidet, den Mann hereinzulassen, werden weitere Merkmale, die die gruselige Atmosphäre hervorheben, deutlich. Die Worte des Mannes waren von "tiefem Schmerz" (Z.76) geprägt und sobald die Tür geöffnet war "...drängte (er) sich ungestüm" (Z.76) in das Haus. Die Wortwahl verweist hierbei auf die aussichtslose Situation des Mannes und unterstreicht gleichzeitig die düstere Lage. Am Ende der Szene wird ein Klimax deutlich, da sichtbar wird, dass der Mann ein "todbleiches, furchtbar entstelltes Jünglingsantlitz" (Z. 84 f) hat. Somit wird hier nun ein Wandel der Aussichtslosigkeit erkennbar, da sich zuerst der Mann in einer prekären Situation befand und es nun die Martiniere ist, die sich sorgen macht, dass sie einen Verbrecher hereingelassen hat. Die Vermutung, dass es sich bei dem Mann, um eine solche Person handelt, wird dadurch verdeutlicht, dass er ein "Stilett" (Z.86)bei sich trägt und "funkelnde Augen" (Z.87) hat. Diese Wortwahl verweist somit auf eine düstere und unheimliche Atmospähre hin, da sich die Frau bewusst wird, dass sie einen Verbrecher in das Haus gelassen hat, obwohl sie voerst vermutete, dass er ein Opfer war. Zusammenfassend wird somit deutlich, dass die anfangs genannte Deutungshypothese, dass es sich hierbei um eine unheimliche Stimmung handelt, verifiziert werden kann. Besonders bekräftigt wird dies durch die Wortwahl des Autors.