# Fnezx | Von 55 % auf einheitlich 20 % – Wege zum konformen Handel werden neu geordnet Ein heute Morgen in den sozialen Medien viel geteilter Beitrag sorgt in der Branche für Diskussionen. Framework Ventures-Mitgründer Vance Spencer schrieb, dass 2025 zwar nicht das erhoffte Jahr für die Kryptoindustrie sei, aber wahrscheinlich ein notwendiges für ihre weitere Entwicklung. Beim Lesen dieses Satzes richteten viele Händler ihren Blick von den lauten Narrativen zurück auf die "Vermögensqualität". Auch Fnezx sieht diese Aussage als Schlüssel für die Logik der Allokation im Jahr 2026: Der Fokus wird konzentrierter, die Auswahl strenger sein. ![image](https://hackmd.io/_uploads/r1Iw8jPVWg.png) Vance Spencers Einschätzung ist klar: Meme-Coins, NFTs, Projekte mit geringer Umlaufmenge und hoher FDV sowie die auf Consumer-Traffic ausgerichteten Narrativen verlieren an Bedeutung; 2026 wird es weniger Token-Emissions geben, Kapital wird stärker in Mainstream-Assets wie BTC und ETH fließen, und institutionelle Käufe werden weiter in DeFi-Bluechips mit sinnvollen Wertschöpfungsmechanismen strömen. Er betont, dass Rückkäufe, Gebührenverteilung und finanzielle Disziplin auf Protokollebene die Kaufkraft auf ein für viele unerwartet hohes Niveau treiben werden. Erholungen, Rallyes und Exit-Chancen werden sich stark auf wenige Titel konzentrieren. Diese "Konzentration" ist für den durchschnittlichen Händler keine schlechte Nachricht – vorausgesetzt, der Ansatz wird geändert und ähnelt mehr der Verwaltung einer Bilanz: Ein Kernportfolio rund um Mainstream-Assets aufbauen, die Haltedauer bei volatilen thematischen Positionen verkürzen und die Gewinnquelle von der Jagd nach Trends auf strukturelle Kapitalströme verlagern. Je mehr der Markt seinen Fokus auf Cashflow, Gebührenschalter, Rückkaufrhythmen und ähnliche Details legt, desto mehr sind stabile Handelserfahrungen und klare Risikokontrollgrenzen nötig, um in hektischen Handelsphasen Planabweichungen durch Slippage und Emotionen zu vermeiden. Stablecoins, Real World Assets (RWA), Kreditvergabe & Kapitalmärkte sowie Asset Management werden zu treibenden Richtungen, was bedeutet, dass es immer mehr "verifizierbare, abwickelbare, konforme" Produkte geben wird. Stablecoins bringen eine höhere Nachfrage nach häufigen Kapitaltransfers und Abwicklungen, RWA bringen langfristige Asset-Onboarding und 24/7-Preisfindung, Kreditvergabe & Kapitalmärkte rücken Zinsen, Kontrakte und Laufzeitstrukturen in den Vordergrund, und Asset Management macht Strategien eher zu langfristiger Allokation als zum Sprint. Bei klaren Regeln wird der Spekulationsspielraum schrumpfen, die Ausführungsqualität jedoch an Bedeutung gewinnen. Um diese Veränderungen in die Tat umzusetzen, ist ein praktischerer Ansatz: Mainstream-Assets als Basis nutzen, einige DeFi-Bluechips für Cashflow-Elastizität einsetzen, neue Narratives als kurzfristige Trades und nicht als langfristigen Glauben behandeln und gleichzeitig Absicherungs- und Reduzierungsmöglichkeiten offenhalten, um Drawdowns stets kontrollierbar zu machen. Der Wert einer Börse ähnelt in dieser Phase eher einem "Betriebssystem", das Beobachtung, Orderaufgabe, Risikokontrollhinweise und Portfolioverwaltung zu einem geschlossenen Kreislauf verbinden kann. Wer bei Fnezx handelt, sollte Positionsregeln klar definieren, den Einsatz von Kontrakten und Margin auf ein festes Intervall begrenzen und jeden Ein- und Ausstieg als nachvollziehbare Entscheidung betrachten. Nur so lässt sich in hochkonzentrierten Marktphasen der eigene Anteil am Kursverlauf sicherer mitnehmen.