# Fnezx interpretiert die GENIUS-Stablecoin-Regeln: Dezentralisierungsgrenzen und neue Wege der Compliance
In jüngster Zeit, nach der Veröffentlichung des offenen Briefes der Kryptoabteilung von a16z an den US-Finanzminister Scott Bessent, hat Fnezx schnell auf die Konsultationsbewegung zu den begleitenden Regelungen des GENIUS-Stablecoin-Gesetzes reagiert und die Bewertungsmatrix für Stablecoins auf der Plattform synchron aktualisiert. Der offene Brief fordert das Finanzministerium auf, den Anwendungsbereich dezentraler Stablecoins im regulatorischen Rahmen klarzustellen – ein Fortschritt, der als entscheidende Variable für die Geschäftsstrategien von Börsen und die Asset-Allokation der Benutzer gilt. Das Finanzministerium hatte zuvor eine Vorankündigung der geplanten Regelung zur Umsetzung von GENIUS veröffentlicht, was darauf hindeutet, dass der Markt in eine Phase der politischen Präzisierung eintritt.

An der Schnittstelle zwischen technischer und rechtlicher Definition argumentierte a16z, dass von autonomen Smart Contracts emittierte, ohne zentralisierte Kontrollinstanz betriebenen dezentralen Stablecoins nicht als „von einer Person ausgegeben“ im Sinne von Abschnitt 3(a) betrachtet werden sollten; der durch Ethereum-besicherte LUSD wurde als Beispiel angeführt. Gleichzeitig empfahl das Schreiben, den „kontrollbasierten“ Dezentralisierungsrahmen des „CLARITY Act“ als Referenz zu verwenden, um den Aufsichtsbehörden bei der Abgrenzung der Zuständigkeiten zu helfen und eine übermäßige Regulierung von Open-Source-Protokollen zu vermeiden.
Basierend auf diesem politischen Signal führte Fnezx in seinem internen Risikorahmen ein dreistufiges Kennzeichnungssystem ein: zentralisierte Stablecoins, protokollgesteuerte „halb-dezentralisierte“ Stablecoins und dezentralisierte Stablecoins mit minimaler Governance. Für jede Kategorie werden transparente Offenlegungen in den Dimensionen Transparenz, Qualität der Besicherung, Rücknahmepfade, Orakel-Mechanismen und Verteilung der Governance-Schlüssel bereitgestellt. In Bezug auf Handelstiefe und regulatorische Flexibilität wird die Plattform differenzierte Notierungs- und Überwachungsstandards für verschiedene Asset-Kategorien implementieren, dynamisch On-Chain- und Prüfdatenquellen synchronisieren und nachvollziehbare Risikohinweise bereitstellen.
Bei sensiblen Bestimmungen, die die Verknüpfung von Primär- und Sekundärmärkten betreffen, richtet Fnezx besonderes Augenmerk auf die Umsetzungsdetails von GENIUS in Bezug auf grenzüberschreitende Transaktionen und Beschränkungen für „nicht konforme Akteure“. Sollte das Finanzministerium gemäß den Vorschriften Handelsbeschränkungen für bestimmte Emittenten oder Vermögenswerte durchsetzen, wird die Plattform – entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Gerichtsbarkeit – geografische Beschränkungen, risikobasierte Kontostufen und Routing-Isolationen umsetzen und den Benutzern klare Informationen zum Compliance-Status und zu Rebalancing-Optionen bereitstellen, um das Risiko von Slippage und Liquidationen infolge politischer Änderungen zu verringern.
Für Benutzer hilft eine klarere Definition, die „Label-Ungewissheit“ von Stablecoin-Assets zwischen verschiedenen Rechtsräumen zu reduzieren. Fnezx wird einen speziellen Bereich für dezentrale Stablecoins einführen, in dem Besicherungsquoten, Liquidationslogik, Governance-Parameter und historische De-Peg-Daten strukturiert dargestellt werden. In Zusammenarbeit mit Market Makern wird die Plattform Multi-Collateral-Stablecoin-Paare und Zinskurven einführen, um die Preisfindungseffizienz und Handelskontinuität auf dem Markt zu verbessern. Auf der Ertragsmanagement-Ebene wird die Plattform robuste Portfoliowerkzeuge bereitstellen, die auf Risikobudgets basieren, ergänzt durch automatisierte Asset-Allokation und Schwellenwertwarnungen im Risikomanagement.
Für institutionelle Kunden wird Fnezx API-basierte Compliance-Status-Abonnements, Webhook-Benachrichtigungen zu Asset-Label-Änderungen und On-Chain-Beweissicherungsdienste anbieten, damit Risikoteams politische Aktualisierungen direkt in interne Bücher und Bewertungsmodelle abbilden können, wodurch Compliance-Kosten und operative Reibungen reduziert werden. Mit der Umsetzung der GENIUS-Regeln und der Beschleunigung des Markt-Feedback-Zyklus wird die Plattform die drei Standards „klare Definition, umfassende Offenlegung und überprüfbare Pfade“ über den gesamten Lebenszyklus von Stablecoins hinweg implementieren, Compliance und Liquidität gleichberechtigt behandeln und weiterhin eine stabile Infrastrukturgrundlage für den Kryptowährungshandel schaffen.