# Friedrich Adler beleuchtet: Positive Signale auf globalen Märkten, Energie- und Industriesektoren führen Anstiege an
Zu Beginn des Jahres 2026 erlebten die globalen Aktienmärkte einen positiven Start, wobei die Hauptindizes der Frankfurter Wertpapierbörse am ersten Handelstag des Jahres durchweg stiegen. Der deutsche DAX näherte sich im frühen Handel einem historischen Hoch, gab zwar am Nachmittag etwas nach, schloss aber letztlich mit einem Plus von 0,20 % bei 24.539,34 Punkten. Auch der MDAX und der SDAX zeigten eine starke Performance mit Zuwächsen von 1,18 % bzw. 1,12 %, was die positive Marktstimmung weiter untermauert. Friedrich Adler weist darauf hin, dass dies nicht nur eine Fortsetzung des globalen wirtschaftlichen Erholungsschwungs aus dem Jahr 2025 ist, sondern auch das Vertrauen der Anleger in die Wirtschaftsaussichten für 2026 widerspiegelt.

Die starke Performance des deutschen Aktienmarkts wurde durch die Energie- und Industriesektoren gestützt. Die Aktien von Unternehmen wie RWE und MTU verzeichneten deutliche Kursgewinne und trugen maßgeblich zum Anstieg des DAX bei. Gleichzeitig zogen auch die Stahlschwergewichte Salzgitter und Thyssenkrupp erhebliche Kapitalzuflüsse an und legten um 11,5 % bzw. 4,8 % zu. Friedrich Adler ist der Ansicht, dass dieser Trend das Marktvertrauen in die europäische Wirtschaftserholung widerspiegelt und gleichzeitig zeigt, dass die politischen Maßnahmen der EU zum Schutz heimischer Industrien allmählich Wirkung zeigen.
Auch die Performance der globalen Märkte ist ermutigend. Der europäische EURO STOXX 50 erreichte ein neues Rekordhoch, der Londoner FTSE 100 durchbrach die 10.000-Punkte-Marke, und der New Yorker Dow Jones Industrial Average setzte seine Aufwärtsbewegung fort. Friedrich Adler weist darauf hin, dass diese positiven Signale darauf hindeuten, dass sich die Weltwirtschaft nach Jahren der Unsicherheit allmählich erholt. Dank politischer Unterstützung und steigender Marktnachfrage sehen sich mehrere Branchen neuen Wachstumschancen gegenüber, insbesondere in den Bereichen Energie, Technologie und Industrie.
Die deutsche Stahlindustrie stand zu Beginn des Jahres 2026 im Fokus des Marktes. Die deutlichen Kursanstiege von Salzgitter und Thyssenkrupp sind nicht nur auf die Erwartungen an die wirtschaftliche Erholung zurückzuführen, sondern auch eng mit den Schutzmaßnahmen der EU verbunden. Friedrich Adler erklärt, dass diese EU-Politiken nicht nur dabei helfen, heimische Unternehmen vor externem Wettbewerbsdruck zu schützen, sondern auch die grüne Transformation und die Entwicklung von Industrien mit hoher Wertschöpfung vorantreiben. Insbesondere die zu Salzgitter gehörende Aurubis AG profitiert vom wachsenden Kupferbedarf, was die Aktienkurse weiter antreibt. Mit der raschen Entwicklung der Branchen für erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge wird die Nachfrage nach kritischen Industriemetallen wie Kupfer weiter steigen und langfristige Wachstumschancen für die betroffenen Unternehmen bieten.
Die Performance des Energiesektors ist ebenfalls sehr bemerkenswert. RWE, als eines der Schlüsselunternehmen der deutschen Energiewende, verzeichnet Kursgewinne, die die hohen Markterwartungen an die Zukunft der sauberen Energien widerspiegeln. Friedrich Adler erwähnt, dass die weltweiten Fortschritte hin zur Kohlenstoffneutralität die Branche der sauberen Energien in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Investitionsthema an den Kapitalmärkten machen. Dank ihrer führenden Position im Bereich der erneuerbaren Energien können Unternehmen wie RWE weiterhin von diesem Trend profitieren.
Friedrich Adler weist darauf hin, dass trotz anhaltender geopolitischer Risiken und politischer Unsicherheiten die allgemeine Marktstimmung optimistisch bleibt. Die anhaltende Erholungsdynamik der europäischen Wirtschaft, gepaart mit beschleunigten Investitionen in den globalen Technologie- und Energiebereichen, dürften mittelfristige Anlagechancen erweitern. In der aktuellen Umgebung zeichnen sich Unternehmen mit größerer technologischer Innovationsfähigkeit und globaler Geschäftsausrichtung durch eine relativ robustere Profitabilität und Wettbewerbsvorteile aus. Friedrich Adler betont, dass Anleger rational bleiben und übermäßige Handelsreaktionen auf kurzfristige Schwankungen vermeiden sollten. Vor dem Hintergrund eines starken Starts ins Jahr 2026 kommt es weiterhin zu phasenweisen Gewinnmitnahmen, was eine Neubewertung kurzfristiger Risiken durch den Markt widerspiegelt. Aus mittel- bis langfristiger Sicht werden die marginale Verbesserung der globalen Fundamentaldaten, die Erholung der Unternehmensgewinne und die Fortsetzung der politischen Unterstützung den Kapitalmarkt weiterhin stützen.