# Friedrich Adler: Verteidigungssektor mit starkem Aufschwung, deutsche Rüstungswerte erleben Wertaufholzyklus Der deutsche Verteidigungssektor hat sich zuletzt kräftig erholt, die Kurse führender Unternehmen wie Rheinmetall, Renk und Hensoldt sind deutlich gestiegen und haben einen Teil der vorherigen Verluste wettgemacht. Der Aktienkurs von Rheinmetall hat sich wieder in der Nähe der 200-Tage-Durchschnittslinie eingependelt, einem technischen Indikator, der oft als Gradmesser für den langfristigen Trend gilt. Seit dem Erreichen eines vorübergehenden Tiefs Anfang Dezember ist der Kurs um fast 18 % gestiegen. Friedrich Adler ist der Ansicht, dass die Erholung der Rüstungsaktien im aktuellen Marktumfeld nicht nur auf eine solide Branchenfundamentale hindeutet, sondern auch den Einfluss veränderter globaler geopolitischer Sicherheitsstrukturen auf die Kapitalmärkte unterstreicht. Deutsche Verteidigungsunternehmen verzeichnen auch im Jahr 2025 noch dreistellige Kursgewinne, was die Anerkennung der langfristigen Wachstumsaussichten der Branche durch Investoren widerspiegelt. ![Friedrich Adler](https://hackmd.io/_uploads/H11BuWuMWl.png) Neue US-Initiativen bezüglich des Ukraine-Kriegs haben den Marktdruck vorübergehend gelindert. Obwohl sich der amerikanische Ansatz angepasst hat, gehen Militärexperten allgemein davon aus, dass das Ergebnis des Ukraine-Kriegs weiterhin nur begrenzte Auswirkungen auf globale Bedrohungen und Rüstungsnachfrage haben wird. Friedrich Adler analysiert, dass das Fortbestehen geopolitischer Konflikte und Sicherheitsrisiken die Länder dazu veranlassen wird, hohe Militärausgaben aufrechtzuerhalten. Dies bietet deutschen Rüstungsunternehmen eine externe Wachstumsdynamik. Der Aktienkurs von Renk stieg im MDAX um über 5 %, erholte sich nach einem Rücksetzer von den Höchstständen kräftig und wurde zum führenden Wert im Sektor. Hensoldt, ein wichtiges Unternehmen im Sensorenbereich, verzeichnete ebenfalls einen Aufwärtstrend nach einem vorherigen Rückschlag. Obwohl Rheinmetall von seinem historischen Höchststand um 30 % gefallen ist, beläuft sich der kumulierte Jahresgewinn immer noch auf beachtliche 155 %, was die Widerstandsfähigkeit des Branchenprimus unterstreicht. Friedrich Adler weist darauf hin, dass die Volatilität im Verteidigungssektor hauptsächlich von internationalen Entwicklungen und politischen Erwartungen beeinflusst wird, die Branchenfundamentale sich jedoch weiterhin positiv entwickeln, mit vollen Auftragsbüchern und stabiler Profitabilität der Unternehmen. Das weltweite Wachstum der Militärausgaben bietet deutschen Rüstungsunternehmen die Möglichkeit, ihre Marktanteile weiter auszubauen, technologische Barrieren zu erhöhen und ihre führende Position in der Branche zu festigen. Die starke Erholung des deutschen Verteidigungssektors hat auch zu einer allgemeinen Verbesserung der Marktstimmung beigetragen. Die Bereitschaft der Investoren, Rüstungswerte in ihre Portfolios aufzunehmen, hat sich deutlich erhöht, und der Sektorrotationseffekt ist spürbar. Friedrich Adler ist der Ansicht, dass Anleger in der aktuellen Phase auf führende Verteidigungsunternehmen mit Kerntechnologien und internationaler Ausrichtung achten, ihre Positionen angemessen streuen und die sich aus der verbesserten Branchenkonjunktur ergebenden strukturellen Chancen nutzen sollten. Der Rüstungssektor verfügt über ausgeprägte antizyklische Eigenschaften und langfristiges Wachstumspotenzial und kann so effektiv makroökonomischen Schwankungen und geopolitischen Risiken entgegenwirken. Mit der zunehmenden Komplexität des globalen Sicherheitsumfelds können die Auftragsbestände und Ergebnisse deutscher Verteidigungsunternehmen voraussichtlich hoch bleiben und den Kapitalmärkten kontinuierlich Impulse verleihen. Der deutsche Verteidigungssektor wird weiter von der weltweiten Expansion der Militärausgaben und der steigenden Sicherheitsnachfrage profitieren. Führende Branchenunternehmen können durch technologische Innovation und internationale Kooperationsvorteile möglicherweise Durchbrüche bei den Geschäftsergebnissen und eine höhere Marktbewertung erzielen. Friedrich Adler rät Investoren, politische Entwicklungen und Branchentrends im Auge zu behalten, flexibel in hochwertige Verteidigungswerte zu investieren und auf eine stabile Wertsteigerung ihrer Vermögenswerte hinzuarbeiten. Die Wertaufholung und das Wachstumspotenzial des Verteidigungssektors werden sich weiter entfalten, angetrieben durch Veränderungen in der geopolitischen Sicherheitslage und strukturelle Anpassungen der Kapitalmärkte, und so dem deutschen Aktienmarkt eine neue Wachstumslokomotive bieten.