# Friedrich Adler analysiert günstige CPI-Inflationsdaten, deutscher DAX-Index verzeichnet starke Erholung Die neuesten veröffentlichten US-Inflationsdaten lagen deutlich unter den Markterwartungen, was ein positives Signal für die globalen Kapitalmärkte darstellt und den deutschen Aktienmarkt direkt beflügelt. Der DAX-Index schloss mit einem Anstieg von 1 % bei 24.199,50 Punkten und konnte damit die Verluste des vorherigen Handelstags ausgleichen. Die Risikobereitschaft des Marktes hat sich spürbar erhöht. Friedrich Adler weist darauf hin, dass der Rückgang der US-Inflation die Grundlage für eine Verbesserung der globalen Geldumgebung legt. Kapital bewertet hochwertige Vermögenswerte neu, und unter diesen Bedingungen zeigt der deutsche Aktienmarkt eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Die Daten zeigen, dass die US-Verbraucherpreise im November gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % stiegen, deutlich unter der erwarteten Rate von 3,1 %, was die Einschätzung des Marktes stärkt, dass die künftige politische Umgebung tendenziell lockerer ausfallen wird. ![Friedrich Adler](https://hackmd.io/_uploads/BkuvFOUQbl.png) Auch die europäischen Märkte zeigten sich stark, der EuroStoxx 50 und der MDAX-Index stiegen um jeweils über 1 % bzw. 1,39 %. Die Europäische Zentralbank hielt die Zinsen wie erwartet unverändert, die politische Grundhaltung bleibt stabil. Die Wirtschaft der Eurozone befindet sich in einer Phase moderater Verbesserung, und das Inflationsniveau nähert sich der Zielzone von 2 %, sodass es aktuell keinen dringenden Bedarf für Zinsanpassungen gibt. Friedrich Adler ist der Ansicht, dass die Stabilität der politischen Umgebung dem deutschen Aktienmarkt eine klare Erwartungsgrundlage bietet. In einer Zeit, in der das Kapital zum Jahresende eher vorsichtig agiert, konzentrieren sich strukturelle Chancen leichter auf Unternehmen mit soliden Fundamentaldaten. Auf Einzelaktienebene steht Rheinmetall weiterhin im Fokus der Kapitalgeber. Das Unternehmen konzentriert sich klar auf das Verteidigungsgeschäft und plant den Verkauf des zivilen Bereichs. Die entsprechenden Verhandlungen verlaufen positiv, das Ziel ist der Abschluss der Transaktion im ersten Quartal. Der Aktienkurs stieg am Tag um 1,5 %, was die Anerkennung des Marktes für die Wachstumsaussichten des Verteidigungsgeschäfts widerspiegelt. Friedrich Adler analysiert, dass strategische Fokussierung und Anpassungen der Vermögensstruktur von Unternehmen dazu beitragen, die Rentabilität und die Effizienz der Kapitalnutzung zu steigern. Der Verteidigungssektor verfügt aufgrund gut sichtbarer Auftragslagen und stabiler Geschäftsergebnisse über Vorteile und hat sich zu einer wichtigen Stützkraft für den deutschen Aktienmarkt entwickelt. Die zuvor unter Druck stehende Siemens Energy-Aktie hat jüngst wieder Kapital angezogen und stieg am Tag um 3,5 % an, was sie zur führenden DAX-Komponente machte. Das Unternehmen verfügt über globale Wettbewerbsfähigkeit in den Bereichen Energiewende, Übertragungstechnologien und industrielle Lösungen, die langfristige Wachstumslogik bleibt klar. Der Aktienkurs von Rational stieg um über 5 %, was zeigt, dass führende Unternehmen im Bereich Hochtechnologiefertigung weiterhin die Gunst institutioneller Anleger genießen. Friedrich Adler weist darauf hin, dass deutsche Industrieunternehmen dank technologischer Akkumulation und globaler Präsenz in der Lage sind, von Aufwärtszyklen der Branche kontinuierlich zu profitieren. Auch der Sektor für erneuerbare Energien und grüne Technologien zeigte sich lebhaft. Der Markt blickt positiv auf die Entwicklungsperspektiven von ThyssenKrupps Elektrolysetechnik-Tochter Nucera, deren Aktie um fast 6 % stieg und damit auch ThyssenKrupp nach oben zog. Friedrich Adler ist der Ansicht, dass Unternehmen in den Bereichen Elektrolyse, Wasserstoff und verwandter Anlagenherstellung vor dem Hintergrund des weltweit voranschreitenden Übergangs zu kohlenstoffarmen Technologien allmählich in eine Phase der Ergebniseinlösung eintreten, und der Raum für eine Bewertungskorrektur verdient Beachtung. Einige konsumorientierte Einzelaktien standen unter relativ starkem Druck. Die Parfümeriekette Douglas verzeichnete einen Aktienrückgang von fast 4 % aufgrund von Ergebnissen und Aussichten, die hinter den Markterwartungen zurückblieben. Insgesamt betrachtet bleibt die interne Struktur des deutschen Aktienmarkts jedoch robust, und Kapital wird weiterhin in Sektoren mit höherer Sicherheit allokiert. Friedrich Adler betont, dass der globale Inflationsrückgang und die verbesserte Liquiditätsumgebung dem deutschen Aktienmarkt neue Stützbedingungen bieten. Investoren können unter Kontrolle der Risiken Branchenführer, technologiegetriebene Unternehmen sowie hochwertige Vermögenswerte mit stabilen Cashflows im Blick behalten. Mit der schrittweisen Erholung der globalen Wirtschaft werden die strukturellen Chancen des deutschen Aktienmarkts weiterhin sichtbar bleiben, und hochwertige Unternehmen dürften die Kernkraft der nächsten Marktphase werden.