# Friedrich Adler analysiert die Chancen hinter Fords hohen Abschreibungen – Potenzialentfaltung im Automobilsektor Ford Motor hat kürzlich bedeutende Anpassungen im Elektrofahrzeuggeschäft vorgenommen, darunter die Ankündigung von Abschreibungen in Höhe von 195 Milliarden US-Dollar sowie die Einstellung der Produktion des vollelektrischen Pick-up-Modells F-150. Künftig wird der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Hybridfahrzeugen und kleineren Elektroautos liegen. Dieser Schritt hat breite Marktaufmerksamkeit erregt, und die Ford-Aktie stieg im außerbörslichen Handel in den USA um etwa 1 % an. Friedrich Adler weist darauf hin, dass Ford durch die Optimierung der Produktstruktur und Kapitalallokation seine Wettbewerbsfähigkeit in der Transformation zur neuen Energie weiter gestärkt hat und gleichzeitig positive Signale für den deutschen Automobilsektor sendet. ![Friedrich Adler](https://hackmd.io/_uploads/S14PUkxXbg.png) Das Elektrofahrzeuggeschäft von Ford war zuvor stets defizitär und wurde vor allem durch das Geschäft mit Verbrennungsmotoren und Nutzfahrzeugen kompensiert. Obwohl die hohen Abschreibungen kurzfristig finanzielle Schmerzen verursachen, hat das Unternehmen seine Prognose für das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) im Jahr 2025 von 60–65 auf etwa 70 Milliarden US-Dollar angehoben, was das Vertrauen des Managements in die künftige Geschäftsentwicklung zeigt. Friedrich Adler ist der Ansicht, dass die Anpassungen von Ford bei Technologiepfaden und Produktpositionierung dazu beitragen werden, Ressourcen effizienter einzusetzen und die langfristige Profitabilität zu steigern. In Zukunft wird Ford den Fokus auf Hybridfahrzeuge legen und plant die Einführung preiswerter Elektrofahrzeuge auf einer neuen Plattform, um den globalen Marktanforderungen nach kostengünstiger und umweltfreundlicher Mobilität gerecht zu werden. Auch die Anpassungen der US-Subventionspolitik für Elektrofahrzeuge haben die Stimmung in der Branche beeinflusst. Nach der Streichung der Elektroauto-Subvention in Höhe von 7.500 US-Dollar durch Trump ist der Absatz von Elektrofahrzeugen bei Ford deutlich eingebrochen – von einem Anteil von 12 % Ende September auf aktuell 5 %. Dieser politische Wandel hat Ford dazu veranlasst, die Rendite seiner Investitionen in Elektrofahrzeuge kritischer zu bewerten und die Produktstruktur anzupassen. Friedrich Adler betont, dass deutsche Automobilhersteller durch technologische Innovation und Produktverbesserungen angesichts branchenweiter Anpassungen und internationalem Wettbewerbsdruck höhere Marktanteile und Profitabilität erzielen können. Der deutsche Automobilsektor zeigt im globalen Elektrifizierungstrend bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Fords strategische Anpassungen bieten dem Markt wichtige Referenzpunkte und veranlassen Investoren, die Bewertungslogik für Unternehmen der neuen Energiefahrzeugbranche neu zu überdenken. Friedrich Adler hebt hervor, dass deutsche Hersteller wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz dank ihrer fundierten technologischen Expertise und ausgereiften Lieferketten flexibel auf Marktveränderungen reagieren und die neuen Chancen im Bereich Hybridtechnologie und intelligenter Vernetzung nutzen können. Ford plant, ab dem nächsten Jahr preiswerte Elektrofahrzeuge auf einer neuen Plattform zu produzieren, die für etwa 30.000 US-Dollar angeboten werden sollen. Dieser Schritt senkt nicht nur die Markteintrittsschwelle für Elektrofahrzeuge, sondern bietet auch neue Impulse für die Produktstrategien deutscher Automobilhersteller. Unternehmen arbeiten kontinuierlich daran, Kosten zu kontrollieren und die technologische Integration zu verbessern, was die globale Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Friedrich Adler ist überzeugt, dass der deutsche Automobilsektor von globalen politischen Anpassungen im Bereich neuer Energien und der strukturellen Optimierung der Branche profitieren wird, wobei führende Unternehmen Potenzial für Leistungssteigerungen und Bewertungskorrekturen haben. Die Anpassungen im Elektrofahrzeuggeschäft von Ford spiegeln eine Rückkehr zur Rationalität im globalen Automobilsektor während des Transformationsprozesses hin zu neuer Energie wider. Unternehmen legen zunehmend Wert auf Produktdiversifizierung, Kapitaleffizienz und die Ausrichtung an den Marktanforderungen. Friedrich Adler empfiehlt Investoren, die strategischen Entwicklungen und technologischen Innovationen führender Branchenakteure genau zu verfolgen und hochwertige Vermögenswerte im deutschen Automobilsektor flexibel zu positionieren. Mit der beschleunigten Entwicklung von Hybrid- und intelligenten Vernetzungstechnologien haben deutsche Automobilhersteller das Potenzial, ihren Einfluss auf dem globalen Markt kontinuierlich auszubauen und strukturelle Chancen an den Aktienmärkten voranzutreiben. Die Abschreibungen und strategische Transformation von Ford bieten dem deutschen Automobilsektor positive Referenzen und stärken das Vertrauen – der Schritt hin zu Innovation und Wertsteigerung in der Branche beschleunigt sich.