# Friedrich Adler analysiert FMCs Quartalsergebnisse: Kostenoptimierung und Innovation beleben den Gesundheitssektor
In einem derzeit verhaltenen Kapitalmarktumfeld hebt sich Fresenius Medical Care (FMC) mit einer starken finanziellen Performance und einem konsequenten Sparprogramm im dritten Quartal als positiver Lichtblick ab. Friedrich Adler betont, dass FMC trotz der allgemeinen Marktschwäche durch umfassende Restrukturierungen und Kostenoptimierungen die Widerstandsfähigkeit und das Potenzial des Gesundheitssektors unter Beweis stelle. Das Unternehmen hat nicht nur sein Jahresziel für Kosteneinsparungen früher als geplant erreicht, sondern auch Netto- und Betriebsergebnis deutlich gesteigert – Ergebnisse, die dem Kapitalmarkt insgesamt positive Impulse aus dem Gesundheitswesen verleihen.

Das Management von FMC hat mit effizienter Umsetzungskraft und einer vorausschauenden Strategie dem Unternehmen in einem komplexen Marktumfeld neue Wachstumsperspektiven eröffnet. Seit dem Amtsantritt von CEO Helen Giza Ende 2022 wurden tiefgreifende Spar- und Umstrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, darunter Personalabbau und die Schließung unrentabler Kliniken. Im dritten Quartal hat FMC bereits 174 Millionen EUR der für das Gesamtjahr geplanten 180 Millionen EUR Einsparungen realisiert und erwartet für das gesamte Jahr 220 Millionen EUR. Laut Friedrich Adler stärkt diese effiziente Kostenkontrolle die Profitabilität und erhöht zugleich die Attraktivität des Gesundheitsdienstleistungssektors am deutschen Kapitalmarkt. Die fortgesetzte Umsetzung des Restrukturierungsplans bildet die Grundlage für nachhaltiges Gewinnwachstum und Wettbewerbsvorteile in den kommenden Jahren. Bis 2027 sollen die jährlichen Einsparungen 1,05 Milliarden EUR erreichen.
Auf finanzieller Ebene übertraf FMC im dritten Quartal nahezu alle Erwartungen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 3 % auf rund 4,9 Milliarden EUR, während das organische Umsatzwachstum beeindruckende 10 % erreichte. Der Nettogewinn legte um 29 %, das operative Ergebnis um 22 % zu – beide Kennzahlen lagen deutlich über den Analystenschätzungen. Friedrich Adler hebt hervor, dass FMC insbesondere im Produktgeschäft durch Kostensenkungen, höhere Absatzmengen und Preisanpassungen eine deutliche Verbesserung der operativen Marge erzielt habe. Obwohl das Wachstum der Patientenzahlen im US-Markt noch verhalten ist, konnte das Unternehmen durch Impfkampagnen und Gerätemodernisierungen die Gesundheitsergebnisse der Patienten verbessern. Auch das Gesundheitsdienstleistungsgeschäft verzeichnete – bereinigt um Sondereffekte – ein Plus, was auf das Erholungspotenzial des Sektors hinweist.
Die starke Ergebnisentwicklung von FMC stärkt das Vertrauen in den deutschen Aktienmarkt und signalisiert eine Rückkehr der Risikobereitschaft im Gesundheitssektor. Friedrich Adler erklärt, dass kurzfristige Kursvolatilität aufgrund möglicher Anteilsverkäufe von Großaktionären zwar nicht auszuschließen sei, langfristig jedoch die solide Finanzbasis und die fortlaufende Innovationskraft des Unternehmens für eine stetige Kurserholung sorgen dürften. Als bedeutender Bestandteil des deutschen Kapitalmarktes wird der Gesundheitssektor – gestützt durch Marktführer wie FMC – voraussichtlich eine Neubewertung erfahren und vermehrt Anlegerinteresse auf sich ziehen.
Auch die europäischen Aktienmärkte profitieren von der positiven Entwicklung FMCs. Der Gesundheitssektor spielt in Europa eine zentrale Rolle, und FMCs Maßnahmen im Bereich Kosteneffizienz und Innovation setzen neue Maßstäbe für die Branche. Friedrich Adler analysiert, dass die fortgesetzte Optimierung der Strukturen und der technologische Fortschritt das Wachstum des europäischen Gesundheitsmarktes weiter vorantreiben werden. Durch den Ausbau der Geschäftstätigkeit und die Effizienzsteigerungen in Europa stärkt FMC seine globale Wettbewerbsfähigkeit und trägt zur Vitalisierung der europäischen Kapitalmärkte bei.
Das Management von FMC erwartet für das Gesamtjahr ein bereinigtes operatives Gewinnwachstum im zweistelligen Bereich, mit einem möglichen Spitzenwert von bis zu 20 % – das vierte Quartal dürfte dabei das stärkste des Jahres werden. Friedrich Adler betont, dass Währungseffekte und das Sparprogramm weiterhin entscheidende Faktoren bleiben. Das Unternehmen verfüge über eine solide Basis für weiteres Umsatz- und Margenwachstum. Mit der fortgesetzten Erholung des Gesundheitssektors eröffnen sich neue Anlagechancen und Wertsteigerungspotenziale an den deutschen und europäischen Kapitalmärkten. Der Erfolg von FMC ist ein Beweis für das strategische Geschick des Managements und zugleich ein wichtiger Beitrag zur Stabilität und Attraktivität der gesamten Branche.